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15.06.20 - Was sind Gendrives? Beitrag von Aktion-Agrar – wichtig das zu wissen!

https://www.youtube.com/watch?v=hTDHs8UuPCU&feature=youtu.be

https://www.aktion-agrar.de/moratorium-auf-gene-drives/

Gene Drives – Artensterben dank Gentechnik?

Eine Million Arten sind derzeit vom Aussterben bedroht und die Menschheit steht vor der Herausforderung, dieses von ihr verursachte 6. Massensterben in der Geschichte unseres Planeten zu stoppen. In dieser Situation wurde im Jahr 2013 eine neue Technologie namens „Gene Drive“ entwickelt, die es ermöglicht, künftig ganze Arten auf gentechnischem Wege in die Selbstzerstörung zu treiben oder auch umzuprogrammieren.

Gene Drive Organismen (GDO) werden im Labor gentechnisch so verändert, dass sie eine neue genetische Eigenschaft an alle ihre Nachkommen vererben – selbst wenn dies ihr Überleben verhindert. Damit werden die natürlichen Regeln der Evolution außer Kraft gesetzt. 

Einmal in die Natur freigesetzt, setzen GDO dann eine nicht mehr zu kontrollierende Kettenreaktion in Gang. Alle Nachkommen eines GDO (nicht wie in der Natur üblich 50%) sind Träger der neuen Eigenschaft sowie des Manipulationsmechanismus (CRISPR-Cas), der erzwingt, dass sich diese Vervielfältigungs-Kaskade in allen folgenden Generationen wiederholt. In Laborversuchen führten GDO, die nur männliche Nachkommen erzeugten, bereits nach wenigen Generationen zum Zusammenbruch der Insekten- und Mauspopulationen. 

Das Verhalten und die Mutation von GDO in der Natur lässt sich nicht vorhersagen oder kontrollieren. Höchstwahrscheinlich würden sie grenzüberschreitend alle Ökosysteme besiedeln, in denen sie lebensfähig sind. Im schlimmsten Fall könnte also schon die Freisetzung weniger GDO das Aussterben oder aber flächendeckende Veränderung ihrer eigenen Art und nahe verwandter Arten verursachen und dabei ganze Nahrungsnetze und Ökosysteme gefährden.

Diese Gene Drive Technologie eröffnet eine neue Dimension der Gentechnik

Als mögliche Ziele werden bisher vor allem krankheitsübertragende Insekten und invasive Arten genannt. Erste Anwendungen zielen auf die Ausrottung von Mäusen, Ratten und Stechmücken. Einmal als Instrument zur Ausrottung oder gentechnischen Veränderung wildlebender Arten akzeptiert, sollen Gene Drives aber vor allem in der industriellen Landwirtschaft etwa als neuartige Pestizide gegen Tiere und Pflanzen eingesetzt werden. Die Patentschriften der Erfinder*innen sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

08.06.20 - Gemeinschaftlich getragenes Wirtschaften

Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften – Aus Produzierenden und Konsumierenden wird eine Prosument*innengemeinschaft 

 

Produzierende und Konsumierende gestalten gemeinsam eine ökologisch & sozial wertvolle Versorgung mit Produkten und Dienstleistungen.

https://gemeinschaftsgetragen.de/

Wertvolle Projekte und Visionen mit Inspiration zur Umsetzung! Viel Erfolg den MacherInnen rund um Mona Knorr, Simon Scholl und weiteren kreativen Akteuren.

08.06.20 - Klimaherbst München 2020 – neues Format

 

Das ursprüngliche Thema "Ernährung" wurde bedingt durch die Corona Pademie auf 2021 verschoben.

Hier die aktuellen Themenfelder und Formate :

https://klimaherbst.de/klimaherbst-2020/

 

Die Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. kann derzeitig keinen eigenen Beitrag zum Thema liefern.

05.06.20 - Genussgemeinschaft News #06-2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,

wir beginnen den Monat Juni mit guten Nachrichten aus unseren Netzwerken.
Denn, wir sind eine Plattform für Menschen, die gemeinsam etwas Positives bewegen im Bereich der Landwirtschaft, der Lebensmittelerzeugung und gemeinschaftlich getragenen Projekten.

Neues Genussrechtsprojekt in Holzkirchen
Zum Start ein neues Genussrechtsprojekt in der Ökomodellregion Miesbacher Oberland
https://www.oekomodellregionen.bayern/miesbacher-oberland 
"machtSinn" der Regionalladen mit Bistro in Gmund am Tegernsee hat einen neuen
Standort in Holzkirchen gefunden. Das Unternehmenskonzept von Andrea Brenner und Bernhard Wolf fördert mit seinem lokalen Biolebensmittelangebot regionale Wirtschaftskreisläufe. Die feine Speisekarte mit Nennung aller Produzenten, das köstliche Eingemachte zum Mitnehmen für die schnelle Küche, bereichern den Speiseplan und viele kleine Lieferanten/Produzenten finden hier eine wertschätzende Abnahme. Ein Veranstaltungsraum und ein Garten kommen neu dazu in Holzkirchen. Letztlich brauchen alle Landwirte und Betriebe, die hochwertige Lebensmittel herstellen, die dauerhafte Solidarität von VerbraucherInnen.

Beteiligung ab 500,00 €

Alle Detailinformationen und Rückfragen bitte direkt an den Betrieben richten:
https://machtsinn.bayern/genussrechte/


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Neue SolaWi beim Goassbauer in Eurasburg
Solidarische Landwirtschaft
(SolaWi) bringt Erzeuger und Verbraucher als aktive Gestalter zusammen - gemeinsam teilen sie sich die Organisation, die Finanzierung, das Risiko und die Ernte. Dadurch wird eine vielfältige, bäuerliche, nachhaltige und faire Landwirtschaft möglich. Und: Landwirtschaft wird erlebbar!
Die Demeter Goassbauern starten dieses Jahr mit der initialen Test- und Experimentierphase, in der mit proffessioneller fachlicher Begleitung der Gemüseanbau beginnt.
http://goassbauer.de/
Gesucht werden sog. "Ernteteiler" oder "Mitbauern". Die ersten Führungen  fanden begeisterten Zuspruch. Die Mitmacher erhalten wöchentlich frisches Gemüse sowie auf Wunsch auch Milchprodukte der Ziegen und ggf. Fleisch - je nach saisonalem Angebot. Die Mithilfe auf dem Acker ist ein wesentlicher Teil der Gemeinschaft.
Wer Interesse hat, schreibt bitte an Beatrix Bauer: kontakt@goassbauer.de
Es gibt inzwischen viele gute Beiträge im Internet und auf YouTube unter:
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/

Auf den Flächen der Goassbauern im Loisachtal, südlich von München, wird zusätzlich das Gemüse des Restaurants Broeding in München angebaut.
https://www.broeding.de/index.php/our-restaurant
Manuel Reheis und sein Team haben während der Schließung des Restaurants tatkräftig auf dem Acker mitgearbeitet.
Die Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. hatte in 2019 einen Bioerlebnistag mit dem Hof veranstaltet, die Kitzpatenschaften beworben sowie einen Kochworkshop unter der Leitung von Manuel Reheis durchgeführt. Wir freuen uns über die positive Weiterentwicklung der Ideen und der Arbeit von Beatrix und Konrad Bauer. Die Goassbauern sind Fördermitglied der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V.

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Neue Mitgliedschaft
Seit Mai 2020 ist die Genussgemeinschaft Fördermitglied der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.
https://www.ig-gesunder-boden.de/

Ein Ausschnitt aus dem Leitbild, das die Inhalte des gemeinnützigen Vereins schildert, stellt die Schwerpunkte der Aktionsfelder dar:
"Wir wollen Bewußtsein schaffen für die Bedeutung der Grundlage Boden und der damit verbundenen Vielfalt. Produktion und Bodengesundheit dürfen nicht im Widerspruch zueinanderstehen. Wir tragen Informationen aus der aktuellen Wissenschaft, als auch aus dem traditionellen Wissen zu einem großen Ganzen zusammen. Wir möchten alle Personen ansprechen, die Interesse am "Phänomen Boden" haben, diese zur Mitarbeit und zum Gedankenaustausch anregen".
Am 26.11.2020 findet der 5. Boden-Tag statt, Anmeldung und Details auf der Internetseite. Wir werden erneut daran teilnehmen und empfehlen die wissensvermittelnde und professionelle Veranstaltung.

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Macht mit, diese Formen der Landwirtschaft, der kleinstrukturierten Kreisläufe durch und mit bewusster Beteiligung und Konsum zu unterstützen. In unserer News Rubrik berichten wir fortlaufend dazu.
Das Foto des Juni News Letters stammt vom Tiroler Autor und Blogger Werner Kräutler, der hier auf freie Plätze in der Sommerschule der Alm hinweist.
https://www.genussgemeinschaft.de/news/schule-der-alm-in-tirol-wenige-freie-plaetze-im-sommer-2020/

Bleiben Sie gesund und engagiert.

Mit herzlichen Grüßen
für das gesamte Team grüßt

Autorin: Marlene Hinterwinkler

04.06.20 - Schule der Alm in Tirol : wenige freie Plätze im Sommer 2020

Die Grundkurse der Schule der Alm 2020

Die Grundkurse der Schule der Alm sind eine veritable Erfolgsgeschichte. Kein Wunder eigentlich, denn die Schüler_innen erlernen neben dem Sensenmähen auf dem Bergmahd auch die wichtigsten handwerklichen Tätigkeiten auf Alm und Bergmahd. Nach Absolvierung eines Grundkurses sind die Teilnehmer_innen in der Lage, Einsätze als Volontäre (Freiwillige) auf den Almen und Bergwiesen des Valsertales zu beginnen.

Wir haben das Grundkonzept der Grundkurse leicht verändert. So gibt es auch 2020 wieder quasi 'Pflichtfächer', die alle Schüler_innen erlernen. Dazu gehören

- das Sensenmähen am Bergmahd

- der Bau eines Schrägezaunes

- und bei schönem Wetter zählt auch das Heuernten zum 'Pflichtprogramm'.

 

Aber aus all den anderen Angeboten können die Teilnehmer_innen frei wählen. Und aus diesen Arbeits- und Themenbereichen kann gewählt werden:

- Trockensteinmauern und Steinpyramiden sanieren oder neu errichten;

- Wege pflegen;

- Waale (das sind kleine Bewässerungskanäle auf Bergmähdern) errichten und sanieren;

- Gewürze und Heilkräuter erkennen und sammeln samt Herstellung von Kräutersalz;

- Tierpflege und Ziegenkunde;

Wie bereits betont: die Arbeiten auf der Alm hängen teilweise von der Wettersituation ab. So ist es sicher einzusehen, dass das Bergheu bei schlechtem Wetter nicht geerntet werden kann. 

 https://www.schulederalm.at/grundkurse

Foto: Werner Kräutler

https://tirolischtoll.wordpress.com/author/viatolosana/

 

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