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21.03.21 - Europäisches Patentamt widerruft Monsantos Melonen-Patent endgültig

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Europäisches Patentamt widerruft Monsantos Melonen-Patent endgültig

 

Weitere Patente können jedoch erteilt werden

Melone grün

19. März 2021 / Die Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) hat den Widerruf eines Patentes von Monsanto auf Melonen (EP1962578), bestätigt. In diesem Patent beanspruchte der US-Konzern Melonenpflanzen als ‚Erfindung‘, die eine natürliche, ohne Gentechnik gezüchtete Resistenz gegen bestimmte Viren aufweisen. Diese Resistenz wurde ursprünglich in indischen Melonen entdeckt. Das EPA hatte das Patent 2011 erteilt, obwohl laut den europäischen Patentgesetzen Formen konventioneller Züchtung und Pflanzensorten nicht patentiert werden dürfen.

Die Entscheidung des EPA (T1045/16) beruht auf technischen Gründen: Monsanto hatte das Saatgut nicht so hinterlegt, wie es die europäischen Patentgesetze verlangen. Die Entscheidung dürfte keine größeren Auswirkungen auf weitere Patente auf konventionelle Züchtung haben.

„Der Widerruf des Patents ist ein wichtiger Erfolg! Aber das grundsätzliche Problem ist nicht gelöst: Trotz bestehender Verbote können auch in Zukunft weitere Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere erteilt werden“, sagt Ruth Tippe für die internationale Koalition Keine Patente auf Saatgut!. „Das Patent basiert auf konventioneller Züchtung und beansprucht Pflanzensorten. Beides darf laut europäischer Patentgesetze nicht patentiert werden. Die Erteilung des Patentes war ein klarer Rechtsbruch, doch das spielte bei der Entscheidung des EPA keine Rolle.“ 

Den Einspruch hatten 2012 die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der BUND Naturschutz in Bayern e.V., die Erklärung von Bern (jetzt Public Eye), die Gesellschaft für Ökologische Forschung, Greenpeace (Deutschland), Kein Patent auf Leben!, der Verband Katholisches Landvolk und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL) eingelegt. Auch die bekannte indische Umweltaktivistin Vandana Shiva und ihre Organisation Navdanya unterstützten den Einspruch. Die indische Regierung hatte in einer schriftlichen Stellungnahme ihre Besorgnis über eine Verletzung indischer Gesetze und internationaler Übereinkommen ausgedrückt.

Patente auf Saatgut bedeuten eines der größten Risiken für die globale Nahrungssicherheit und die regionale Ernährungssouveränität. Patente gewähren eine Monopolstellung: Werden Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere erteilt, dürfen diese von anderen Züchtern, Gärtnereien oder in der Landwirtschaft nicht ohne die Zustimmung des Patentinhabers zur weiteren Züchtung genutzt werden. In vielen Fällen erstrecken sich die Patente auch auf die Verwendung der Ernte zur Produktion von Lebensmitteln. Im Ergebnis kann eine Handvoll internationaler Konzerne zunehmend die Kontrolle über die Produktion unserer Lebensmittel erlangen. Die Konzerne können darüber entscheiden, was wir essen, was Landwirte produzieren, was der Lebensmittelhandel anbietet und wie viel wir schließlich alle dafür bezahlen müssen. Diese Entwicklung hat auch Folgen für den globalen Süden.

Um weitere Patente auf Saatgut zu stoppen, will Keine Patente auf Saatgut! am 22. März 2021, zusammen mit weiteren Organisationen, dem EPA in München Unterschriften übergeben, mit denen gefordert wird, alle rechtlichen Schlupflöcher zu schließen, die weitere Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen ermöglichen. Ein aktueller Bericht von Keine Patente auf Saatgut! zeigt, wie die Industrie die bestehenden Verbote umgehen will. In den letzten Jahren wurden bereits Dutzende von Patenten auf konventionell gezüchtete Pflanzen erteilt. Deswegen fordern die Organisationen, dass der Verwaltungsrat des EPA, der sich am 23. März 2021 trifft, weitere Maßnahmen ergreift, diese Patente zu stoppen.

Kontakt

  • Ruth Tippe, Recherche für Keine Patente auf Saatgut!, Tel.+49 (0) 173 154 3409, rtippe@keinpatent.de  
  • Christoph Then, Sprecher für Keine Patente auf Saatgut!, Tel + 49 151 54638040, info@no-patents-on-seeds.org
  • Johanna Eckhardt, Projektkoordination für Keine Patente auf Saatgut!, Tel + 43 (0) 680 2126343, johanna.eckhardt@no-patents-on-seeds.org
Weitere Informationen

Das Melonen-Patent auf unserer Homepage

Die aktuelle Entscheidung des EPA

Der aktuelle Bericht von Keine Patente auf Saatgut!

Die Petition von Keine Patente auf Saatgut!

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IMPRESSUM: Keine Patente auf Saatgut! e.V. / Frohschammerstr. 14 / 80807 München / Deutschland / Email: info@no-patents-on-seeds.org / www.no-patents-on-seeds.org

19.03.21 - Nachhaltigkeit: Gut für die Umwelt & Erfolgsfaktor für die Gastronomie!

https://www.greentable.org/nachhaltigkeit-gut-fuer-die-umwelt-erfolgsfaktor-fuer-die-gastronomie/

 

Nachhaltigkeit ist ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben: Immer mehr Restaurants, Cafés, Bars und andere gastronomische Betriebstypen wenden sich dem Thema zu und gehen im Einkauf, im Speisen- und Getränkeangebot, aber auch im Backoffice neue Wege.

Sie tun dies nicht allein, weil ein nachhaltiges Gastronomiekonzept besser für die Umwelt, das Tierwohl und den Umgang mit natürlichen Ressourcen ist. Sondern auch, weil es das eigene Business zukunftssicherer macht – was heute wichtiger ist als je zuvor. Nachhaltigkeit hat viele wirtschaftliche Vorteile für den Betrieb: Es reduziert unnötige Abfälle, macht den Einkauf effektiver und Verarbeitungsprozesse effizienter. Es fördert den Teamgeist durch gemeinsam definierte Ziele und die Kreativität durch Entwickeln neuer Speiseangebote. Und es lockt neue Gäste an, die in ihre Entscheidung, wo sie essen gehen oder sich etwas bestellen, nachhaltige Kriterien einbeziehen. Und solche Gäste werden immer mehr!

 

19.03.21 - Start eines bundesweit einmaligen Modellprojektes zur grundwasserschonenden Landbewirtschaftung

Anbei übermitteln wir Ihnen die Pressemitteilung zur Kooperation der Bioland Stiftung mit der IG gesunder Boden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Josef Schönhammer unter presse@ig-gesunder-boden.de bzw. 0179/1238327.

Pressemitteilung-Gewässerschutz

 

https://www.ig-gesunder-boden.de/

 

19.03.21 - Vinschgauer Osternest Aktion: Jetzt auch für Münchner möglich

Liebe Mitglieder und Freunde der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,


wir beteiligen uns gerne an dieser Aktion, die wir von unseren befreundeten Mitgliedshöfen und der Bürgergenossenschaft
oberes Vinschgau erhalten haben und die das "Broeding" für München wieder realisieren lässt. Danke an das gesamte Team mit Manuel Reheis.
Und weil wir nicht nach Südtirol fahren können, kommt Südtirol zu uns.
(Englhorn Hof, Migli Hof, Prader Dorfkäserei, Weingut Calvenschlössl, Kräuterschlößl uvm.)

Lest selber nach, um was es geht und hier ein Link zu einem kurzen TV-Bericht von heute. Viele von euch werden erkennen, um welche Betriebe es geht, haben wir doch Einige bei unseren Gruppenreisen besucht:
Kurz Video Osternest Aktion Vinschgau

Bestellen und vorab bezahlen hier bis 27. März 2021
osterhase - DA - Bürgergenossenschaft Obervinschgau - Südtirol

BGO - Bürgergenossenschaft Obervinschgau
IBAN: IT 59 U 08183 58440 000303007812, BIC: RZSBIT21327


Abholen hier
http://Restaurant Broeding München

Die  liebevoll zusammengestellten Nester können am
Karfreitag, 02. April von 17:00-19:00 Uhr abgeholt werden.
Es gibt auch ein wunderbares To-Go-Menü, der News Letter dazu kommt separat.
Wer ihn nicht hat, bitte  bestellen! Jeder Besteller bekommt eine eigene Tüte bzw. Box.
Restaurant Broeding
Schulstrasse 9
80634 München/Neuhausen (Nähe Rot-Kreutz Platz)

Seid dabei und unterstützt diese solidarische Aktion!



Mit herzlichen Grüßen
für das gesamte Team grüßt

Autorin: Marlene Hinterwinkler
 
 

17.03.21 - Naturschutz, Biotope und Landschaftspflege im Voralpenland

Wasserbüffel als Biotoppfleger - Klimaschutz und Landwirtschaft am Beispiel der Moore 

Hier der Link zu einem 7-Minütigen Video vom Bayerischen Rundfunk.

Loisach-Kochelsee Moor

https://www.abrahamhof.de/

https://kunst-und-natur.de/

 

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