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10.07.21 - Bayerischer Biodiversitätspreis – Wilder Meter aus München erhält 2. Preis

Bayerischer Biodiversitätspreis 2020:

 

"Bunte Vielfalt – wir tun was für blütenbesuchende Insekten"

Projekt: „Wilder Meter und seine Ziele“ 2. Preis

Das Projekt basiert auf neuen, kreativen Ideen, die sich in einem auch von vielen Bürgern im städtischen Bereich gestaltbaren Kleinstlebensraum (Balkon) in der Praxis gut umsetzen lassen. Das Projekt kann als „best practice“-Beispiel für andere Projekte dienen und motiviert zur Nachahmung. Die Bewerberin motiviert überzeugend und kreativ für ihren Wildpflanzen-Balkon.

Hier weiterlesen:

https://www.naturschutzfonds.bayern.de/biodiversitaetspreis/biodivpreis_2020_gewinner.htm

 

07.07.21 - Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft

Landwirtschaft ist systemrelevant: Sie ist die grundlegende wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen. Sie hat arbeitsteilige, städte- und staatsbildende Gesellschaften erst ermöglicht und ist somit auch die Grundlage jeder Zivilisation. Gleichzeitig gestaltet die Land- und Forstwirtschaft über 80 Prozent der Oberfläche unseres Landes. Zwangsläufig übt sie damit entscheidenden Einfluss auf Umwelt und Natur aus, auf Böden, Tiere, Gewässer und biologische Vielfalt – und auf das Erscheinungsbild Deutschlands. Mit stetigen Produktionssteigerungen hat die Landwirtschaft ein star-kes Wachstum der Bevölkerung ermöglicht. Gleichzeitig hat sie die Versorgung dieser Bevölkerung mit Nahrung immer zuverlässiger und für die Haushalte immer günstiger gemacht. Daraus resultiert zu großen Teilen das, was heute allgemein als Wohlstand wahrgenommen wird: Große Teile der Ausgaben des Staates, der Wirtschaft und der Haushalte sind für andere als Ernährungszwecke verfügbar.

Dies die Einleitung aus dem Bericht, das vollständige Dokument hier im Link:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/abschlussbericht-zukunftskommission-landwirtschaft.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 

03.07.21 - Branchenreport der ökologischen Lebensmittelwirtschaft 2021

Seit Jahren entwickelt sich der deutsche Bio-Markt dynamisch – immer mehr Menschen greifen zu Öko-Produkten. In Corona-Zeiten besonders viel. Was wurde besonders nachgefragt? Wie viele Bäuerinnen und Bauern arbeiten ökologisch und wie groß sind Deutschlands Bio-Flächen? Wie entwickelten sich Preise und Umsätze? Und welche Trends bestimmen den Bio-Markt in Deutschland, Europa und weltweit?

Diese und andere Fragen beantwortet der BÖLW mit dem neuen Branchenreport – Ökologische Lebensmittelwirtschaft.

Weiterlesen hier:

https://www.boelw.de/news/die-bio-branche-2021/

Foto: Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V.

30.06.21 - Genussgemeinschaft News #07-2021

Liebe Mitglieder und Freunde der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,

 

die Genussgemeinschaft Städter und Bauern hat den Juni aktiv gestaltet mit echten Veranstaltungen. 
Hocherfreut mal wieder „on the road“ und in den Medien mehrfach vertreten. Den Moment nutzen, schnell
und flexibel planen, verwerfen und ganz schnell dann wieder präsent zu sein.
Wir haben‘s getan und tun es weiter. Unsere wachsende Mitgliederzahl stimmt uns zuversichtlich.
Das Netzwerk von politisch engagierten Mitgliedern, den lebendigen Einkaufsgemeinschaften, den neuen
Genussrechtsprojekten und Crowdfunding Kampagnen füllen unseren bunten Warenkorb.

 

Neues Fördermitglied
Herzlich willkommen Chefkoch Manuel Reheis vom Broeding. in München.
Manuel hat unsere Themen, Projekte und Veranstaltungen von Anfang an bereichert und so manche
ehrenamtlichen Einsätze als Koch und Interviewpartner mit und für uns mit Leben erfüllt.
Mit seiner Mitgliedschaft in der Genussgemeinschaft bekommen wir einen weiteren Botschafter und Mentor
in Richtung Gastronomie.
Vom Acker auf den Teller, vom Hof, der Weide über das Schlachthaus in die Metzgerei, ist er immer mit Neugier
und Wissensdurst dabei. Bevor er in sein Restaurant nach München fährt, erntet er noch das Gemüse, das er
mit seinem Team beim Goassbauern in Eurasburg in der solidarischen Landwirtschaft anbaut.
Danke Manuel, das muss hier einfach mal gesagt sein. Wir freuen uns auf all das, was wir noch gemeinsam auf die Wege bringen.
Auf dem Foto oben sehen wir Manuel (rechts) mit seinem Slow Food Chef Alliance Kollegen, Bernhard Wolf.
Bernhard ist mit seinem Regionalladen und Bistro ebenfalls ein wertvolles Mitglied für unsere Arbeit.
machtSinn

NEU NEU NEU Aktuelle Genussrechtsprojekte
Die LOKALBÄCKEREI BROTZEIT in Grünwald ist wie die Genussgemeinschaft 10 Jahre jung. Für die neue Filiale
in Oberhaching werden Genussrechte aufgelegt. Wie man sich beteiligen kann und alle Hintergründe gibt es hier.
Eine sensationelle Rendite in Naturalien wartet auf die Investoren.
Genussrechte Lokalbäckerei
Lokalbäckerei Brotzeit

Die Münchner Käsemanufaktur will Käse in München handwerklich produzieren. Die Milch kommt von einem
Biohof im Südosten, ein Käsemeister ist gefunden. Das nötige Kapital wird über Startnext eingesammelt.
Alle Details hier:
Käse Manufaktur München
kaese-manufaktur-muenchen.de/crowdfunding


Vermarktungsunterstützung für Direktvermarkter - Fortbildungen
Wir verknüpfen unsere Mitglieder und unterstützen bei der Direktvermarktung mit unseren Netzwerken.
Unser Aktionsradius geht vom Erzeuger zum Verbraucher bis hin zur Gastronomie, bioregional und auf kurzen Wegen.
Manuel Reheis hat für uns an einem Workshop für Köche, Verarbeiter, Gastronomen und Hoteliers bei
LandLuftBio. Im Juni teilgenommen. Eingeladen hatte dazu die Genussregion Niederbayern.
Der Fokus auf Erzeugung, Produktion, Verarbeitung in einem naturnahen Umfeld konnte den Teilnehmern praxisnah
vermittelt werden.

Bei HofDirekt haben wir an einem weiteren Online Fortbildungsseminar teilgenommen. Hofdirekt
Das Thema „Marketing für Direktvermarkter“ spannte einen weiten und intensiven Bogen der Wissensvermittlung
und kann als wertvoller Baustein in unsere Arbeit einfließen.

Netzwerkpartner Projektstelle Ökologisches Essen
Wir haben wieder Kontakt- und Ansprechpartnerinnen bei der Projektstelle
Ökologischessen vom Bund Naturschutz in München Wenn alles klappt finden im Herbst wieder Bio Aktionswochen
in Kantinen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung statt. Gerne sind wir dann wieder aktiv dabei.

Tollwood Festival geplant vom 1.7. – 22.8.2021
Das Tollwood Sommerfestival ist in einer kleinen und pandemiegerechten Variante
vom 1. Juli bis zum 22. August 2021 im Olympiapark Süd geplant. Das Motto lautet „Ich will, weil ich kann, was ich muss. #KeinGradWeiter!“ und soll daran erinnern, dass jenseits von Corona eine weitere Herausforderung ihrer Bewältigung harrt: die Klimakrise. Wir wünschen viel Erfolg!
Tollwood Sommerfestival

Tierwohliges: von der Preisführerschaft zur Meinungsführerschaft
Nach 16 Jahren Bundeskanzlerin und 15 Jahren Bundestrainer, dann etwa nach 14 Jahren plötzlich mehr Tierwohl?
Nein, nicht ganz: ein großer Discounter hat angekündigt, ab 2030 nur noch Fleisch aus den
sog. Premium-Produktionsformen anzubieten. Die Presse jubelt, die veränderungsresistente
Für.uns.reicht.es.noch-Generation begrüßt Fristen und Planungssicherheit.
Gilt aber nur für Frischfleisch, die ganze TK- und Convenience-Schiene natürlich ausgenommen.

Wir alle im Netzwerk der Genussgemeinschaft wissen: es geht mehr und es geht schneller.
Drum sind wir dabei und drum machen wir und drum machen wir mit.

Und die braunen Fluten in der überschwemmten Altstadt von Landshut zeigen, dass der abgeschwemmte
Boden vom Maisacker in Hanglage ja schließlich nach einem Unwetter irgendwo hin muss,
damit die Landjunker Schweinenackenkoteletts beim anderen Discounter weiterhin 4,99 Euro das Kilo kosten können,
also bis 2030.

Rückblick Veranstaltungen, Medienpräsenz der Genussgemeinschaft
podcast im BR mit Höfen der Genussgemeinschaft
Tag der nachhaltigen Gastronomie in den Medien - Veranstaltung bei machtSinn

Aktuelle Themen und Termine
Weitere Themen rund um die ökologische Landwirtschaft, solidarische Projekte und unseren Aktionsradius
wie immer in unserer News und Terminrubrik.
News Rubrik
Termine

Mit sonnigen Grüßen vom gesamten Team

die Autoren

Marlene Hinterwinkler
Markus Hahnel

 

PS Hinweis in eigener Sache
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung.

29.06.21 - NO PATENTS ON SEEDS!

Logo no patents on seeds

 

Fast 200.000 Unterschriftenfür sofortigen Stopp von Saatgut-Patenten

Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes tagt

29. Juni 2021 / Heute und morgen tagt der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes (EPA), in dem die Regierungen seiner 38 Vertragsstaaten repräsentiert sind. Im Vorfeld dieser Sitzung hat das Bündnis von Keine Patente auf Saatgut! gemeinsam mit WeMove Europe und dem Umweltinstitut München fast 200.000 Unterschriften gesammelt. Über 50 weitere Organisationen unterstützen die Petition. Damit soll der Forderung an die Politik Nachdruck verliehen werden, die Patentierung von Pflanzen und Tieren aus herkömmlicher Züchtung sofort zu stoppen.

hg„Das Europäische Patentamt scheint unwillig oder unfähig, für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen. Die Regierungen Europas dürfen da nicht länger zusehen, sonst werden die Interessen der Allgemeinheit massiv beschädigt“, sagt Christoph Then für Keine Patente auf Saatgut!.

Zwar gibt es entsprechende gesetzliche Verbote der Patentierung konventioneller Züchtung, doch diese werden vom EPA systematisch umgangen. Erst jüngst wurde BASF ein Patent auf Melonen mit buschigem Wuchs erteilt, die in einem Hausgarten entdeckt worden waren. Zudem wurde der Einspruch gegen ein Patent der Firma Carlsberg auf konventionell gezüchtete Braugerste zurückgewiesen.

Gleichzeitig war der Fall eines ökologischen Gerstenzüchters bekannt geworden, der seine jahrzehntelange Züchtung durch Patentanträge der Firma Carlsberg bedroht sieht. Der Fall zeigt, dass die technischen und rechtlichen Unsicherheiten, die mit derartigen Patentanträgen einhergehen, für viele ZüchterInnen eine zu hohe Hürde sind, die extreme Kosten verursachen können.

Bisher hat das EPA nichts unternommen, um bestehende Rechtslücken zu schließen, obwohl diese im Detail dokumentiert sind: So wird bei der Erteilung von Patenten nicht zwischen Gentechnik und normaler Züchtung unterschieden. Eine Regel zur Verschärfung der bestehenden Verbote wurde 2017 zwar beschlossen, aber jüngst durch eine neue Stichtagsregelung wieder außer Kraft gesetzt. Dadurch könnte es über zehn Jahre dauern, bis diese Verschärfung vollständig zur Anwendung kommt. Aber auch dann bleiben Zweifel an ihrer Wirksamkeit.

„Nichtstun ist keine Option. Wenn die Politik jetzt weitere zehn Jahre braucht, um die Schlupflöcher bei den gesetzlichen Verboten zu schließen, können hunderte weiterer Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen erteilt werden, die sich auf tausende Sorten erstrecken können“, sagt Johanna Eckhardt für Keine Patente auf Saatgut!  „Damit droht ein erheblicher Schaden für Züchtung, Landwirtschaft und VerbraucherInnen.“

Vor diesem Hintergrund begrüßt es Keine Patente auf Saatgut!, dass das deutsche Bundesministerium für Justiz am 8. Juli eine internationale Konferenz veranstalten wird, auf der diese Probleme diskutiert werden sollen. Allerdings müssten der Konferenz dann rasche politische Entscheidungen folgen, fordert Keine Patente auf Saatgut!.

Kontakt

  • Christoph Then, Sprecher für Keine Patente auf Saatgut!, +49 151 54638040, info@no-patents-on-seeds.org
  • Johanna Eckhardt, Projektkoordination für Keine Patente auf Saatgut!, + 43 680 2126343, johanna.eckhardt@no-patents-on-seeds.org
Weitere Informationen

Die Petition und die Liste der unterstützenden Organisationen

Das Patent auf die Buschige Melone

Die Patente auf Braugerste und Bier

Die Konferenz des Deutschen Justizministeriums

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IMPRESSUM: Keine Patente auf Saatgut! e.V. / Frohschammerstr. 14 / 80807 München / Deutschland / Email: info@no-patents-on-seeds.org / www.no-patents-on-seeds.org
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