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07.03.17 - Olivenöl Platanenblatt – Abholtag der Ernteanteile in München am 4.3.17

 
  

Für die, die nicht dabei sein konnten, wie unsere Ernteanteile des Platanenblatt Olivenöls
am vergangenen Samstag verteilt wurden, hier ein Bericht.

Danke nochmals an Martina Merz, http://www.merzpunkt.de/, die uns dafür die
Räumlichkeiten zur Verfgügung gestellt hatte. Ich habe mich so amüsiert, wie ein
junger Italiener, der mich kurz davor kontaktiert hatte, weil ihn die Arbeit der Genuss-
gemeinschaft interessiert, vorbei kam und meinte, das sei unser "Head Quarter".

Heike Winkler hat in Ihrem BLOG gestern bereits berichtet, hier der Link zu Heikes
immer wieder sehr interessanten Beiträgen, ihr könnt euch den BLOG wie einen
News Letter bestellen. Danke liebe Heike.
https://heikeskochblog.wordpress.com/

Ich habe mir stichpunktmäßig den Vortrag von Ralf notiert. Sicher fehlt Einiges,
Nachlesen kann man über das Projekt auf https://www.platanenblatt.de/.
Wunderschöne  Bilder zeigen außerdem, wie schön die Insel ist!

Das Erntejahr 2016 war ein sehr schwieriges Jahr vom Klima her, was 50% weniger
Ertrag einbrachte, als das Jahr davor. 4000 Liter sind eine durchschnittliche Erntemenge
des Hains. Es hat in 2016 in den Sommermonaten nur an 2,5 Tagen geregnet.
Die Olivenbäume, die ihre Wurzeln bis in 6 Meter Tiefe haben, hatten dann viele
Früchte als "Sparmaßnahme" einfach vorzeitig abgeworfen.

Die Qualität ist wieder sehr gut. Der Winter war streng und intensiv wie seit Menschengedenken nicht mehr.
Viel Schnee und bittere Kälte haben die Lieferung verzögert. Bei der nur 10 Minuten entfernten
Dorfmühle, die inzwischen auch Bio-zertifiziert ist, brach das Dach unter der Last der plötzlichen Schneemenge ein.
80%  der Oliven sind grün, 20 % schwarz.

Der Hain wird nach den strengen Demeter Richtlinien mit Kompost gedüngt, (Esel) eine
eingesäte Gründüngung wird untergepflügt und die Präparate aus Heilkräutern
und mineralischen Stoffen werden in  den Boden eingearbeitet. Die Bäumen müssen immer wieder
gepflegt und entsprechend geschnitten werden. Die Bodenproben haben ein sehr
gutes Ergebnis gebracht.

Das betörend duftende Oregano, Kräuter wie Johanniskraut uvm. wachsen üppig
zwischen den Bäumen und können, wenn die Struktur und die vorgeschriebenen
Maßnahmen und Vorrichtungen installiert sind, zusätzlich angeboten werden.
Wir freuen uns schon heute auf die neuen Kräuterprodukte.
 
Zum Thema Bienen dieser nachfolgende Bericht von Ralf Randel:
Wir möchten ja schon lange Bienen im Olivenhain haben und suchen noch immer nach jemandem, der liebevoll und respektvoll mit den Bienenvölkern umgeht, dem das Wohlergehen der Bienen mindestens genauso wichtig ist wie einen großartigen, Bio-Honig zu haben. Im vergangenen Jahr hatten wir im Hain Kouppa auf Lesbos eine alte Bienen-Terrasse "gefunden" und von jahrzehntelangem Wildwuchs (think: Urwald) befreit. Die Bienen-Terrasse wurde damals schon ideal angelegt: windgeschützt und in Hanglage, mit einigen Bäumen um vor der Mittagssonne zu schützen und Ausfluggelegenheit in südlicher Richtung. Jetzt ist alles aufgeräumt und schön – felht nur noch der / die Bienenflüsterin und die Bienenvölker. Wir suchen weiter.


Ralf berichtet ebenso über die nicht vorhandenen Vertriebswege und Strukturen auf der Insel.
Pistazien und Mandeln wachsen wild, auch Obst und Keiner erntet es.
Viele Restaurants und private Haushalte haben einen eigenen Garten und die Selbst-
versorgung funktioniert dadurch bestens. Durch den sehr stark eingebrochenen Tourismus
seit der Flüchtlingskrise, sind viele Betriebe vom Ruin bedroht. Daher ist es wichtig,
den Tourismus wieder anzukurbeln.

WICHTIG: wer noch Öl bestellen will, tue dies sofort! Es kommt noch eine Lieferung
nach Hamburg, die aber voraussichtlich bis Sommer verkauft und verteilt ist.
Dann heißt es wieder warten bis Frühjahr 2018!
Ich habe 10 Kanister auf Vorrat gekauft, die wir beim Ostermarkt am Billesberger Hof
am 1.4. anbieten werden.

Kurz noch ein Reise-Tipp. Dieses Reisebüro auf der Insel, das von deutschen Betreibern
geleitet ist, haben wir über Urte und Ralf empfohlen bekommen.
http://www.disa-travel.com/
Man bietet Individualtouristen von der Unterkunft, bis zu Wander- und Sportangeboten
einen breiten Korb an Möglichkeiten an. Die Info ist auf unserer Seite unter Reise-Tipps
eingetragen. Wer selber Reiseerfahrungen aus Lesbos hat, bitte gerne an mich melden
zur Ergänzung.

Wir sind im Mai zwei Wochen auf Lesbos und werden Einiges an Informationen mitbringen,
die dann auch in der Reise-Rubrik der www.genussgemeinschaft.de landen.

Nun genießen wir das feine Öl und danken Urte und Ralf Randel für ihre Mühe!

Was wir Alle tun können: die guten Lebensmittel all unserer Bauern wertschätzen und
sinnvoll konsumieren! Danke, dass ihr dabei seid und weitersagen an Freunde!

24.02.17 - Genussgemeinschafts Feature in Radio Lora – Hier der Podcast zum Hören

Liebe Mitglieder der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,
liebe Slow Food Freunde und VernetzungsPartnerInnen,

von der Gründung bei Slow Food München vor mehr als sieben Jahren bis Heute, anbei
bequem am Laptop anzuhören: ein Feature von Bolo Böhler, dem Radiomann von Slow Food München.

Radio Lora: Genussgemeinschaft Städter und Bauern

Von den Gründern des Projektes, Petra Wähning und Johannes Bucej, die die genialen Ideen in Form
gegossen haben, hin zur Etablierung der Einkaufsgemeinschaften in 2011,
auf den Hof des  "Leitzachtaler Ziegenhofs"mit Interview von Werner Haase bis zur Begleitung einer Einkaufstour reicht der Spannungsbogen dieser Erfolgsgeschichte.

Die weiteren, vielfältigen Aktivitäten der Genussgemeinschaft hätten den Rahmen der Sendung gesprengt.
Durch unsere Präsenz bei vielen Veranstaltungen und den aktiven Feldern unseres Tuns im Münchner
Nachhaltigkeitsumfeld  wie dem Klimaherbst, dem "Aktionsbündnis Artgerechtes München",
der "BioStadt München" und der"Ökomodellregion Miesbacher Oberland" lebt das Projekt aktiv auf vielen Äckern!

Hört mit und lasst euch "anstiften" , wir freuen uns auf Alle, die Mitmachen!

04.02.17 - Besuch beim Bio-Fischgut Weldener Wasserwerk – Naturland Betrieb Nähe Schongau

Mitglieder der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. waren mal wieder beim Einkauf für die Einkaufsgemeinschaft unseres Vereins.

Diesmal im Winter mit anderen Bedingungen für Mensch und Tier als im  Spätherbst beim letzten Besuch.

Hier der Bericht von Bea und Uwe:

Besonders spannend fanden wir die kleinen Fische in den Aufzuchtbecken, bis die dann auf unserem Teller landen vergehen bei Frau Emter 2,5 Jahre!

Bei dem vielen Schnee und der extremen Kälte war Frau Emter 14 Tage lang kaum draußen tätig, es war einfach zu kalt. Alle anderen Weiher im Ort und auch der weiteren Umgebung waren zugefroren, nur bei Frau Emter waren die Teiche durch die eigene Quelle eisfrei. Daher haben sich sehr viele Kormorane und Fischreiher bei ihr versammelt und sich bei den kleineren Fischen "bedient". Deshalb wurde zumindest ein Bereich der Teiche mit Netzen geschützt. 
Der zuständige Wachhund "Baika" konnte den trickreichen Vögeln nicht mehr Herr werden. Vertrieb er sie fleissig an einem Weiher, hatten sie sich schon genüßlich am nächsten Weiher bedient. Dies führt zu teilweise sehr spürbaren Verlusten für den Betrieb.
 
Gefüttert werden die Fische jetzt im Winter nur einmal am Tag, ansonsten zweimal. Dies geschiet immer per Hand, von unterschiedlichen Stellen an den Teichen aus, damit die Fische sich bewegen müssen. Nur für die Aufzucht hat sie einen Futterautomaten, da die kleinen Fische 7 x am Tag Futter bekommen.

Biofischgut heißt, dass nicht nur das Futter für die Fische in Bioqualität ist, sondern auch die Besatzdichte in den Teichen geringer als bei konventioneller Haltung ist. Die Tiere haben mehr Platz und wachsen langsam heran.

Der feine Geschmack und die beste Qualität machen die Saiblinge und Forellen, egal ob frisch oder geräuchert, zu einem echten Sonntagsessen.

http://www.fischzucht-welden.de/

zwischen Landsberg und Schongau gelegen.

 

31.01.17 - Buttern Seminar am Leitzachtaler Ziegenhof

Alles im Butter - wir lernen, was drin steckt!

Bericht vom Buttern Seminar am Leitzachtaler Ziegenhof mit der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V.

Viel Spaß beim Lesen!

Alles im Butter

11.01.17 - Machtkonzentration der Konzerne

Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Mit dem Konzernatlas 2017 soll eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu angestoßen werden.

konzernatlas-2017

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