Tipps


ALM-LEBEN, ALM-ERLEBEN – Ein Wochenende auf der Alm und im Bergmahd



Das Innere Valsertal hat eine jahrtausendealte Geschichte. Es dürfte bereits in der Eisenzeit von rätischen Bauern als Almgebiet genützt worden sein. Seit 1942 wurden weite Teile des Tales unter Naturschutz gestellt, der Grauerlenwald am Talende wurde als Natura2000-Gebiet ausgewiesen.
Die „Schule der Alm im Valsertal“ bietet Gästen die Möglichkeit, ein Wochenende lang Einblick in das authentische Almleben zu erhalten. Unter der fachkundigen Führung der Almbäuerin und Sennerin Helga, Leiterin und „Almlehrerin“ der „Schule der Alm“, lernt man die wichtigsten Arbeiten auf der Alm und im Bergmahd kennen.
Beim Rundgang mit den Ziegen von Helgas Alm werden auch sehr tirolspezifische Besonderheiten erklärt, wie etwa Waale und Trockensteinmauern. Ein anderes alpenspezifisches Produkt sind die Holzschindeln, mit denen die Dächer der Almhütten eingedeckt worden sind.

Hier geht's zum Programm 2017:

Grundkurse und Freiwilligen Projekte

http://schulederalm.wixsite.com/schule-der-alm/mitgliedermagazin-beisswurm


 Die Höchstteilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt!
Wichtig! Wanderausrüstung – feste Bergschuhe, Wanderstöcke, Trinkflasche, Sonnen- und Regenschutz. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung!
Wir empfehlen eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ab Innsbruck bzw. ab Brenner verkehren stündlich Regionalzüge nach St. Jodok.
Weitere Informationen und Buchungen:
Tourismusverband Wipptal
Rathaus
A-6150 Steinach am Brenner
Tel. 0043-5272-6270-13
h.beermeister@wipptal.at
www.wipptal.at

Alpines Steinschaf - Arche Passagier



Essen was man retten will - das Alpine Steinschaft wird u.a. beim Biohof Hausberg in

Niederbayern gehalten.

www.slowfood.de/biokulturelle_vielfalt/die_arche_passagiere/alpines_steinschaf/

biohofhausberghof-2017

Aromatischer Honigkuchen



250g Dinkelmehl (Typ550 – geht aber auch mit Vollkornmehl)
250g Honig (am besten z.B. Waldhonig)
250g Orangenmarmelade (z.B. 1 Glas Allos Frucht pur)
1 Tüte Weinsteinbackpulver
4EL Olivenöl
3EL Milch

2EL fein geschnittener Ingwer
2EL Korinthen
(Variante : 2EL gehackte Walnüsse, etwas Zimt)
1 Kastenform 25cm

1. Die Marmelade in einem Topf auf kleinster Flamme langsam wieder flüssig werden lassen. Vom Herd nehmen und den Honig einrühren, bis alles homogen ist.
2. Das Mehl in eine Schüssel geben. Die abgekühlte Mischung gründlich unterrühren, den Ingwer und die Korinthen dazugeben. Gut durchmengen.
3. Eine Kastenform reichlich mit Butter einfetten.
4. In eine kleine Tasse das Öl und die Milch geben. Das Backpulver mit einem kleinen Besen gründlich vermischen, aber Vorsicht! Dieser Vorgang soll sehr schnell geschehen, denn das Backpulver fängt seine Wirkung zu verlieren sobald es nass wird! Sofort in die Mehl-Marmelade-Honig Mischung geben und nochmals gründlich vermengen.
5. Die Kastenform mit der Masse füllen, in den Backofen bei 5,5 (Heißluftherd) ca. 1 Stunde backen.

Hält lange frisch und bleibt saftig!

Bayernreise : Kulinarische Vielfalt vom Käser zur Wurstmanufaktur und guten Wirtshäusern



Und natürlich geht es auch um Hopfengetränke. Eine bunte auch für Einheimische sehr empfehlenswerte Reise, die unsere Slow Food Kollegen aus Linz zusammengestellt haben. Vielen Dank an Philipp Braun! Vom Chiemsee, Besuch des
Anderlbauern, weiter zum Gut Sonnhausen, Hermannsdorfer Landwerkstätten, zum Lammsbräu und am Ende zum Kloster Plankstetten. Immer wird in sehr guten Gasthäusern ein kulinarischer Einkehrschwung genommen.

Auch in Teilen eine ganz besondere Empfehlung unserer österreichischen Kollegen. Viel Freude beim Entdecken.

Bayernreise

Bienen



 

Menschen haben zu Honigbienen ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite erlebt die Imkerei in den Städten ein regelrechten Boom. Imkern in angesagt und jeder Jungimker wird nur so mit Glückwünschen zu seinem neuen Hobby überschüttet. Auf der anderen Seite verändern wir die Lebensbedingungen dieser faszinierenden Tiere so, dass es ein Überleben für sie immer schwieriger wird. Das gilt nicht nur für die Honigbienen, sondern generell für alle Wildbienenarten.

Dabei ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Unser Speiseplan sähe erheblich ärmer aus, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Viele Blumenarten sind von der Bestäubung sehr spezialisierten Wildbienenarten abhängig. Vielen Wiesen würden die bunten Tupfer fehlen, gabe es die faszinieren Insekten nicht mehr.

In Deutschland werden verschiedene Bienenrassen (Carnica, Buckfast) durch Imker gehalten. Alle diese Bienenrassen sind Zuchtformen. Die einheimische Bienen, die dunkle Biene, gibt es nicht mehr. Sie wurde durch uns Menschen ausgerottet. Wildlebende Honigbienenvölker sucht man in ganz Mitteleuropa vergebens. Die Honigbiene kann nur noch mit Hilfe des Menschens überleben. Doch faszinierend die Bienen immer mehr Menschen, denn ein Bienenvolk ist nicht nur die Summe seiner Einzelwesen. Die Arbeitsbienen, Drohnen und die Königin bilden mit dem von ihnen geschaffenen Wachswerk einen eigenständigen Organismus, der in seinen Fähigkeiten und Eigenschaften als Ganzes betrachtet einem Wirbeltier in den Reaktionen und Verhalten nicht unähnlich ist. Diese Gesamtheit wird auch als Bien bezeichnet. Unter optimalen Bedingungen ist eine herausragende Eigenschaft des Bien seine Unsterblichkeit. Zwar leben die Einzelwesen wie die Arbeitsbienen zwischen sechs Wochen und sechs Monaten, die Drohnen einen Sommer und die Königin drei bis fünf Jahre, doch als Organismus reproduziert er sich immer aufs Neue. Die Arbeitsbienen und neue Königinnen entwickeln sich aus von der Königin gelegten befruchteten Eiern, die Drohnen aus unbefruchteten Eiern. Sie durchlaufen ein Madenstadium, verpuppen sich – Schmetterlingen vergleichbar – und schlüpfen als fertige Biene.

Ohne gleich zum Imker zu werden, können auch Sie auch etwas für die Bienen tun:

  • Kaufen sie regional, saisonal und bio ein.
  • Lassen Sie Gehölze stehen. Gerade Haselnuss und Weiden sind wichtige Pollenquellen im zeitigen Frühjahr. Sorgen Sie dafür, dass immer etwas in ihrem Garten blüht, gerade viele Kräuter und viele Blumen aus dem Bauerngarten sind ideale Bienenpflanzen.
  • Hinterfragen Sie den Einsatz chemischen Mittel in ihrem Garten
  • und zu guter Letzt: Kaufen sie regionalen Honig. So tun sie etwas für ihre Imker in der Region Weitere Informationen zu Bienen in Stadt und Land finden Sie hier: 
  • http://www.hobos.de/
  • http://www.muenchen.deutschland-summt.de/die-initiative-muenchen.html
  • https://www.mellifera.de/
  • http://stadtimker.de/ueber-uns/

Blaukrautsalat mit Perldinkel



Zutaten:

ca. 500 g Blaukraut
1 große Zwiebel
1 handvoll Walnüsse
120 g Perldinkel
2 EL Ahornsirup
3 EL Cranberry-Essig (oder anderweitiger fruchtiger Essig z. B. Apfelessig)
Olivenöl
1 EL Zucker
1 TL Salz
Thymian


Zubereitung:

Topf mit Wasser aufsetzen. Zum kochen bringen. Perldinkel in das Wasser geben und bissfest garen.

Vom Blaukraut die äußeren Blätter entfernen. Vierteln und fein hobeln oder schneiden. Im Sieb waschen, gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Salz und Zucker auf das Blaukraut streuen. Das Kraut mit den Händen durchkneten. Zur Seite stellen.

Zwiebel häuten, halbieren und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne bei halber Hitze Öl erhitzen. Die Zwiebel glasig andünsten. Ahornsirup über die Zwiebel geben. Kurz köcheln lassen. Mit Essig ablöschen. Zu dem Blaukraut geben.

Vermischen, ggf. mit etwas Salz, Essig oder Zucker abschmecken. Perldinkel unter das Blaukraut mischen. Vom Thymian die Blättchen zupfen und unterheben.

Walnüsse grob hacken, in der Pfanne ohne Öl anrösten. Kurz vor dem Servieren über den Blaukraut-Salat geben.

Wer mag, kann auch noch Feta zum Salat geben.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2013/01/blaukrautsalat-mit-perldinkel.html

Brot Backen – Sauerteig – Urgetreidebrot von Fam. Apfelbeck



Kleinweichser Urgetreidebrot Zum Brot backen im allgemeinen: Wenn ich mir schon die Mühe mache, Brot zu backen, verwende ich beste Zutaten, die auf gutem Boden d. h., dort wo auch Kräuter ihre Daseinsberechtigung haben, wachsen dürfen und dort, wo das Bodenleben – alles was da „kreucht und fleucht“ miteinander kommunizieren können, um dem Getreide, das dort gedeiht, beste Wachstumsbedingungen zu geben.
Wenn ich mit so gutem Getreide backen darf, ist die Lust, diesen edlen Prozess zu starten von besonderer Art.

1kg Mehl (Volles Korn möglichst frisch gemahlen) Dinkel, Emmer, Einkorn, Roggen
gebe ich in eine ausreichend große Schüssel (der Teig „geht“)
30g Salz (nicht raffiniertes Salz),
200g Sauerteig in einen Messbecher geben und mit kaltem Wasser (es kann auch ein Teil davon Bier oder Molke sein), auf ca.750ml im Messbecher auffüllen.
Um das Backergebnis zu garantieren ist ein viertel eines Hefewürfels von Vorteil. Den gibt man der Flüssigkeit zu und verrührt das ganze, bis alles aufgelöst ist.
Zum Mehl je nach Wunsch einen guten Esslöffel Brotgewürz geben, die Flüssigkeit über das Mehl schütten und durcharbeiten. Löst sich der Teig vom Schaber, wird das Back-Gut zugedeckt und ca. 6-8 Std. bei normaler Raumtemperatur zum „Gehen“ abgestellt.
Der Teig braucht Zeit, damit durch die Feuchtigkeit und Raumtemperatur die Mikroorganismen sich richtig entfalten und den Teig völlig erschließen können.
Der Backofen wird auf 220° vorgeheizt, der Brotteig mit nassen Händen geformt und in den heißen Ofen gelegt. Nach ca. 10 Min wird die Temperatur auf ca. 180-200° reduziert und insgesamt 1Sdt. gebacken.

Guten Appetit!

Hildegard Apfelbeck

Brot Backen – Sauerteig – vermehren von Uwe + Bea



Hoffentlich geht alles gut, das erste Mal, den vom Kurs bei Apfelbecks mitgebrachten Sauerteig vermehren, damit Brot backen und dann wieder einen Teil des Sauerteigs aufheben, um am nächsten Wochenende erneut damit backen zu können.

Damit am Sonntag Brot gebacken werden kann, muss der Sauerteig am Samstag vermehrt werden. Also habe ich aus unserem im Freilichtmuseum Glentleiten gekauften Buch „Gutes Brot“ das Rezept für den Sauerteigansatz rausgesucht. Da wir von unserem Kurs ja jeder ein Glas Sauerteig mitnehmen konnten, musste ich nur den Dritten Sauerteigansatz machen, der geht wie folgt:

Den vorhandenen Sauerteig mit 100 g Roggenvollkornmehl und 100 ml Wasser, gut hand-warm (40° C) verrühren und einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Am Sonntagmorgen als erstes ein Blick in die Schüssel mit dem Sauerteig, oh weh, hat das nicht funktioniert? Er sah immer noch so aus wie am Vortag, was kann da schiefgegangen sein? Nachmittags dann ein Aha-Erlebnis: er geht! Der Sauerteig hatte wohl etwas Zeit ge-braucht, aber dafür wurde er jetzt richtig gut.

Sauerteig nach der Vermehrung

Also konnte es jetzt ans Backen gehen, auch nach einem Rezept aus dem Buch von der Glentleiten, der schöne wie treffende Name: „Mein Brot“.

Zutaten
1 kg Roggenvollkornmehl
½ kg Weizenvollkornmehl
30 g Salz
1 Päckchen Trockenhefe
150 g Leinsamen, mit 200 ml sehr
heißem Wasser übergossen
ca. 600 ml warmes Wasser
200 g Sauerteig
2 TL zerstoßener Koriander
1 TL ganzer Kümmel

Rührschüssel mit beiden Mehlsorten

Alle Zutaten in einer Schüssel gut mit der Hand verrühren, der Teig darf ziemlich weich sein. In unserem Fall hat das Rühren unsere Küchenmaschine, eine Kenwood Major übernom-men. Bei der Wassermenge kommt es sehr auf die übrigen Zutaten an, ich musste noch ca. 200 ml dazugeben, damit der Teig die passende Konsistenz hatte.

An einem warmen, aber nicht heißen Ort 3 Stunden gehen lassen.

Fertig gekneteter Teig

Fertig gegangener Teig

Teig auf die Arbeitsplatte kippen und in zwei Stücke teilen. Nun behutsam, mit Mehl auf der Arbeitsplatte, mit den Händen zwei Laibe formen. Zügig arbeiten, sonst bleibt der Teig an den Händen kleben. Laibe mit viel Mehl bestäuben und in mit Mehl bestäubte Brotkörbe le-gen. Etwa 15 Minuten ruhen lassen (Beim nächsten Mal werde ich ihnen etwas mehr Zeit geben).

Laibe im Brotkorb

Im vorgeheizten Rohr bei hoher Anfangstemperatur (220° C) bis zur ersten Bräunung ba-cken, dann die Hitze reduzieren und bei etwa 150° C eine weitere Stunde backen.

Soweit das Originalrezept, da wir einen Lava-Brotbackstein haben, läuft es bei uns allerdings etwas anders ab. Der Brotbackstein wird in den Backofen gestellt und dieser dann mit Ober- und Unterhitze auf 250° C aufgeheizt. Ist die Temperatur erreicht, wird das Brot auf den Stein gelegt, nach ca. 15 Minuten bzw. beim Erreichen der gewünschten Bräunung, wird der Ofen abgeschaltet und das Brot backt mit der gespeicherten Hitze des Brotbacksteins in ca. 40 Minuten fertig.

Laibe vor dem Einschießen in den Ofen

Fertig gebacken auf dem Lava-Brotbackstein

Laibe auf dem Auskühlgitter

Ein Laib mittig geteilt

Nahaufnahme

Ich hoffe euch ein paar Eindrücke vermitteln zu können, es ist wirklich nicht schwer, traut euch einfach.

Noch etwas, das Brot ist richtig lecker geworden, uns schmeckt es zumindest sehr gut.

Genussgemeinschaft Städter und Bauern

Da gibt es nicht nur die tollen Zutaten sowie ebenso tolle Mitstreiter, sondern auch den Kontakt zu den Erzeugern und viele Tipps fürs gute Gelingen.

Brot im Topf



Zutaten:

500 g Mehl (Weizenmehl Type 550)
1 TL Trockenhefe
1 EL Salz
390 g Wasser

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Nun das Wasser zugeben und mit einem (Koch-)Löffel nur so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.

Nun abgedeckt ca. 12-18 Stunden gehen lassen. (Hier findet ihr einen tollen Zeitplan: Esskultur.at) Der Teig ist nun relativ flüssig und hat viele Blasen.

Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben. Teig auf die Arbeitsfläche geben und 4x nach Innen falten. Ich mache das mit der Teigkarte. Den Teig nun entweder in ein gut bemehltes Garkörbchen oder in eine gut bemehlte Schüssel geben. Alternativ kann der Teig auch auf der bemehlten Arbeitsplatte bleiben. Aber dann bekommt man den Teig nicht so gut in den heißen Topf.

Man kann den Teig auch noch eine weitere Stunde gehen lassen, aber ich warte einfach nur, bis der Ofen bereit ist.

Backofen auf höchste Temperatur einstellen (bei mir sind es 250 Grad). Topf mit Deckel auf der zweiten Schiene von unten aufheizen.

Wenn der Ofen aufgeheizt ist, den Topf aus dem Ofen nehmen! VORSICHT: HEIß!!!

Den Teig in den Topf geben, Oberfläche einschneiden. Mit geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten backen. Nun den Deckel abnehmen und ca. 10-15 Minuten weiter backen. Schaut einfach, dass das Brot schön braun wird, aber nicht verbrennt.

Topf aus dem Ofen nehmen und das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de

 

Buttermilch-Topfen-Brot



Zutaten:

Sauerteig
100 g Sauerteigansatz
100 g Weizenmehl
100 g handwarmes Wasser Hauptteig
125 g Dinkelmehl, Type 630
125 g Roggenvollkornmehl
125 g Weizenvollkornmehl
30 g Quark
250 g Buttermilch
25 g Salz
13 g
Butter, zimmerwarm

Zubereitung:

Am Vortag Sauerteigansatz mit Mehl und Wasser verrühren und bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Die verschiedenen Mehle in eine Schüssel geben mit Quark und Buttermilch entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten.

Den Teig nun ca. 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Butter und Salz zum Teig geben und ca. 5 Minuten durchkneten.

Nun abgedeckt 2 bis 2,5 Stunden gehen lassen. Teig noch mal durchkneten und bei Bedarf teilen. In ein bemehltes Gärkörbchen setzen und weitere 2 Stunden gehen lassen.

Nun den Herd auf 250° Ober-/Unterhitze aufheizen. Der Herd muss richtig heiß sein, deshalb ca. 15-30 Minuten vor dem Backen vorheizen. Den Teig auf ein Backblech geben und ca. 20 Minuten bei 250° backen. Dann Ofen auf 220° zurückschalten und 20 Minuten fertig backen.

Auf einem Backgitter auskühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2014/04/buttermilch-topfen-brot.html

Creme von Alblinsen – Rezept von Demeter



Creme von Alblinsen für 8 Personen 250 g Alblinsen, 0,5 l Wasser, 4 EL frischer geschnittener Koriander, 2 EL geriebene Mandeln, 40 ml Rapsöl, 1 Zitrone (Saft), Salz Linsen in 1/2 l Wasser, leicht gesalzen, bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen. Pürieren. Öl, Zitronensaft, Koriander und Mandeln untermixen. Creme salzen. Auf Vollkornbrot oder gern auch auf schönen frischen Brötchen servieren und mit Korianderblättern garnieren.

Das Öko-Ei



Bei Eiern ist Öko nicht nur eine Frage der Boden- oder Freilandhaltung.
Es geht auch darum, dass die Tiere genügend Platz und Auslauf haben, dass sie hochwertiges Bio-Futter bekommen und garantiert keine Zusatzstoffe oder Antibiotika.

Das Ei ist wohl das variantenreichste Grundnahrungsmittel, aus dem sich vom Spiegelei bis zum raffinierten Dessert die tollsten Gerichte zaubern lassen.
Es lässt sich kochen, pochieren, füllen, frittieren, einlegen und ist das A und das O für Kuchen und Gebäck.

Ob eine Henne weiße, braune oder sogar grüne Eier legt, liegt nicht am Futter, sondern an den Genen. Hennen mit roten Ohrlappen gelten als robuster – und das erklärt u. a., warum der Marktanteil brauner Eier mit Abstand am höchsten ist.

Die Farbe des Dotters dagegen bestimmt das Futter, Gelb steht für Mais und Grünfutter, Rottöne signalisieren, dass das Huhn Paprika, Krustentiere oder im schlechtesten Fall billige Farbstoffe gefressen hat.

Öko-Eier sind gesund, der Körper kann ihr Eiweiß direkt in eigenes Protein umwandeln. Daneben enthalten sie viel Vitamin A.

Die frischesten Eier bekommen Sie direkt beim Erzeuger.

Eier müssen reifen, ab 3 Tage nach dem Legedatum haben sie ihr volles Aroma entfaltet und lassen sich am besten verarbeiten.

Bewahren Sie Eier nach dem Kauf grundsätzlich im Kühlschrank auf.

Quellenangabe: Ökoland Bayern

Ein Rezept für Jeden Tag und für alle Menschen!



Du kannst die Welt verändern mit jedem Bissen.
(Michael Pollan) Du kannst die Welt verändern mit jedem Bissen.
Du kannst dreimal täglich abstimmen.
Kauf Produkte von Firmen, die Arbeiter, Tiere und die Umwelt mit Respekt
behandeln.
Wähle Lebensmittel, die in der Saison sind.
Kauf biologische Lebensmittel.
Erkundige dich nach Herkunft und Zutaten.
Lies das Kleingedruckte auf den Etiketten.
Kauf Nahrungsmittel aus der Umgebung. Kauf auf Märkten.
Leg einen Garten an, sei er auch noch so klein.
Koch mit deiner Familie und esst zusammen.
Setz dich an deiner Schule für gesundes Essen in der Pause ein.
Erkundige dich bei Politikern nach den Sicherheitsstandards für Lebensmittel.
Wenn du betest, bitte um Speisen, die uns und den Planeten gesund erhalten.
Du kannst die Welt verändern. Jeder Biss hat Folgen.

Eine besondere Reise nach Wien und Umgebung



Von Münchner Slow Food Mitgliedern und Weinexperten organisiert.

 

Genussreise-nach-Wien

Emmerbrot



700 g gemahlenen Emmer (400 g fein und 300g grob gemahlen)
ca. 1 l Wasser (evtl. weniger)
30 g Salz
20 g Hefe Hefe mit ganz wenig Mehl und Wasser zu kleinem Vorteig anrühren, kurz stehen lassen. Dann mit der Küchenmaschine das ‘
Mehl und das Salz dazu. Flüssigkeit vorsichtig dazu schütten bis der Teig eine gute Konsistenz hat. Dann an einem warmen Ort ca. 2-3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
Normals gut durchkneten und in eine Kastenform geben. Oder den Teig fester halten, dann kann man einen Laib formen.
Ofen auf 230° vorheizen. Auf Boden eine kleine Schale mit Wasser stellen.
Nach 30 Minuten die Hitze auf 180° reduzieren und insgesamt ca. 80-90 Minuten backen. Klopfprobe am Boden!!
Volkornbrot aus dem Mehl des Emmerkorns braucht mehr Wasser und muss länger gehen als Dinkelbrot.
Man kann auch Dinkel und Emmer mischen.

Empfehlenswerte Bücher und Magazine



 

Im OEKOM Verlag sind folgende Titel erschienen, die wir bestens empfehlen können. Bitte beziehen Sie Bücher in Ihrer lokalen Buchhandlung. Sollten Sie keine Buchhandlung in der Nähe haben, bitte direkt im OEKOM Verlag bestellen!

Link zum OEKOM Verlag

Unsere Bücherliste, die weiter ergänzt wird:

Link zu unseren:   Buch-Tipps-Oekom Verlag

Buch-und Magazin Tipps-Oekom Verlag

 

 

 

 

Erdbeer-Konfitüre



1 kg Erdbeeren netto
850 g Gelierzucker 1:1
Saft einer kleinen Zitrone Herstellung: Erdbeeren schnell in kaltem Wasser waschen, trocknen und Stielansatz entfernen, kleinschneiden nach gewünschter Marmeladenkonsistenz.
Beeren mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf über Nacht mazerieren lassen.
Nächster Tag: Fruchtgut einmal aufkochen, wieder abgedeckt über Nacht kühl stellen.
3. Tag: Beeren und Flüssigkeit in ein Sieb abgiessen. Sirup bei hoher Temperatur so lange kochen bis 105 Grad Celsius erreicht sind (Zuckerthermometer). Nun die Früchte hinzufügen, aufkochen lassen – immer wieder abschäumen – 4 Min. durchkochen. Die Erdbeeren sind nun gan transparent.

Prüfen ob der Geliervorgang erfolgt ist, abfüllen in vorbereitete saubere Gläser. Zuschrauben, diese 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Garten des Lebens - Saatgut und Vielfalt



Garten des Lebens will Impulse geben für ein Erleben und Leben im Kreislauf mit der Natur.

http://www.garten-des-lebens.de/

Vorträge und Seminare, BLOG Beiträge zu Gemüse und Pflanzen, Saatgutkatalog.

Grüne Walnuß-Konfitüre



2,2 kg grüne Walnuß (1 kg netto)
800 g Gelierzucker 1:1
Saft einer kleinen Zitrone
2 Zimtstangen
1/2 TL Kardamom
200 g Apfelgelee Grüne Walnüsse sammeln, dabei beachten dass sie noch nicht verholzt sind!
Nüsse von der grünen Haut befreien (unbedingt Gummihandschuhe tragen weil sie sehr intensiv färben).
Nüsse in kochendem Wasser einige Minuten aufkochen, mit kaltem Wasser abschrecken und 48 Stunden in einem Eimer mit kaltem Wasser lagern.
Am 3. Tag die Nüsse trocknen und in dünne Scheiben schneiden.

In einem Topf Nüsse, den Zucker, Zitronensaft und Gewürz zum kochen bringen. Mit einem Pergamentpapier abdecken und über Nacht kühl stellen.

4. Tag: Die Mischung wieder aufkochen, mit Papier bedecken und über Nacht kühl stellen.

5. Tag: Mixtur und Apfelgelee vermischen, nochmals aufkochen, Schaum immer wieder abschöpfen ( ergibt eine klare Konsistenz) und 4 Minuten sprudelnd kochen.

Überprüfen ob die Marmelade geliert, Zimtstange entfernen und sofort in vorbereitete, saubere Gläser füllen und verschließen.

Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen damit sich ein Vakuum aufbaut.

Tipp: zu Käse, zu einer Wurstplatte.

Hauptgericht mit Produkten unserer Höfe: Perlemmer -Risotto mit Ziegenfeta



300 Gramm Perlemmer (ersatzweise Grünkern)
(Perlemmer vom Demeter Hof Apfelbeck bei Plattling,siehe www.genussgemeinschaft.de unter Betriebe) 2 feingewürfelte Schalotten
1 feingewürfelte Karotte
1 kleines Stück feingewürfelten
Sellerie
½ Stange feingeschnittenen Lauch (nur das Weiße und Hellgrüne)
100 g kleine Champignons oder Egerlinge in Scheiben
2 EL Butter zum Anschwitzen
Etwa 1 l heiße Gemüsebrühe
Kaltgepresstes Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Ca. 150 Gramm Ziegen/oder Kuh-Feta vom Leitzachtaler Ziegenhof

Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Perlemmer in einer Pfanne trocken anrösten, bis er nussig duftet.
In einem flachen Topf die Schalotten in etwas Olivenöl anschwitzen und den angerösteten Perlemmer dazugeben. Mit kochender Brühe knapp bedecken, dabei ständig rühren. Wenn die Brühe eingekocht ist, nach und nach weiter kellenweise heiße Gemüsebrühe angießen. Weiterrühren.
Nach etwa 10 Minuten Sellerie und Karotten, nach weiteren 5 Minuten den Lauch und die Champignons dazugeben. Dabei ständig weiterrühren und Brühe zugeben.
Wenn der Perlemmer weich ist (und das Gemüse noch etwas Biss hat), 2 EL Butter drunterrühren. Mit Salz abschmecken. Die Konsistenz sollte wie bei Risotto cremig sein, die Körner aber noch Biss haben.
Pro Portion etwa 1 EL gehackte grüne Kräuter (Petersilie, Schnittlauch …) drunterheben.
Risotto auf vorgewärmten Tellern verteilen, gewürfelten Ziegenfeta darüberstreuen und servieren. Ein Fläschchen mit sehr gutem Olivenöl und die Pfeffermühle zur Selbstbedienung dazu stellen.

Insel Lesbos – URLAUBs Tipp von Platanenblatt e.V.



Die Natur und die Böden sind weltweit die Grundlage der Landwirtschaft und müssen gesamtheitlich geschützt werden. Darum geht es in der Erweiterten Solidarischen Landwirtschaft, so wie wir sie verstehen. Auch nicht-
regionale Erzeugnisse müssen verantwortlich und nachhaltig hergestellt werden.
Das geht nur, wenn wir sie als Verbraucher in unseren bewussten Konsum einbeziehen. — Das köstliche Olivenöl aus Lesbos, das der Verein Platanenblatt e.V. ehrenamtlich in Deutschland vertreibt, ist ein Beispiel dafür. Seit diesem Jahr ist es Demeter-zertifiziert und hat auch bei uns schon viele Freunde gefunden. Darüber hinaus gibt es weitere soziale Projekte auf Lesbos, für die sich Platanenblatt einsetzt. Und wer noch nicht weiß, wo er seinen diesjährigen Urlaub sinnvollerweise verbringen soll, wird hier fündig: http://www.platanenblatt.de/2016/05/17/sommerurlaub-auf-lesbos-bitte-warum/

Kühe haben Hörner



Respekt vor der Natur

Warum Kühe Hörner haben und brauchen kann man unter nachfolgenden Links erfahren.
Die Kühe der Bauern in der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. haben Hörner.

Murnau Werdenfelser Rinder, Pinzgauer Rinder, Aubrac Rinder und  Schwarz-Weiß-Bunte sind  im Süden
Bayerns die jeweilig anzutreffenden Rassen. Im oberen Vinschgau in Mals/Schleis ist das Original Braunvieh
vertreten.

Wir wünschen uns keine weitere Entwicklung in der Züchtung, die in die Richtung "genetisch hornloser" Rinder anstrebt.

Das Tier darf nicht den Produktionsbedingungen einer industrialisierten Landwirtschaft angepasst  werden und somit zu einem Produktionsfaktor in einer von Profitgier getragenen Massenproduktion mutieren.

https://www.demeter.de/kuehe-haben-hoerner

http://www.bioring-allgaeu.de/

 

Le Bleues Gockel : Gebraten



Gegrillter Gockel vom Chiemgauhof Locking

 

Die Füße des Gockels zusammenbinden. Auf mittlerer Schiene auf dem Rost bei 160 Grad mit Programm Grill/Umluft auf jeder Seite 45 Minuten grillen. Fettpfanne unter den Rost schieben. Pro Seite je 3x während der Grillzeit mit salziger Butter einstreichen.

Anschließend den Gockel auf den Rücken drehen. Temperatur auf 180 Grad erhöhen und weitere 20 – 30 Minuten grillen. Währenddessen ständig mit Butter einstreichen. So wird der Gockel rundherum schön knusprig.

Die Tiere am Chiemgauhof Locking haben viel Auslauf und wachsen langsam. Daher hat das Fleisch eine andere Beschaffenheit und braucht längere Garzeit.

Rezept vom Chiemgauhof Locking.

www.chiemgauhof-locking.de -  www.zweinutzungshuhn.de

Chiemgauhof Locking GbR - Fam. Florian Reiter, Locking 1, 83123 Amerang

Telefon 08075 – 914 940

Marillenknödel



Zutaten für 12 Stück: Teig: 70 g Butter, 1 Ei, Salz, 250 g Quark gut abgetropft (Topfen) – keinen Magerquark verwenden! , 70 g Mehl, 70 g Hartweizengrieß, 12 reife Marillen (Ersatzweise Aprikosen), 12 Stück Würfelzucker, etwas brauner Rum, Mark von einer Bourbon-Vanilleschote

Butterbrösel: 4 bis 5 EL Butter, 150 g Semmelbrösel, 3 EL Zucker

Zubereitung:

Die Butter schaumig rühren, dann das Ei und eine Prise Salz, zum Schluss den Topfen leicht unterrühren (Vorsicht nicht zu stark rühren!). Mehl und Grieß unterheben. Den Teig zu einer Rolle von etwa 7 cm Durchmesser formen. Der Teig soll keine Luftblasen enthalten. In Folie verpacken und 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen!

Mit dem Stiel eines Kochlöffelsl die Kerne aus den Marillen drücken. Je ein Stück Würfelzucker in die Öffnung schieben. Den Teig aus der Folie nehmen und in 1/2 cm starke Scheiben schneiden, die Marillen damit umhüllen und mit nassen Händen Knödel formen.

Wasser leicht salzen Rum und Vanilleschote zugeben – aufkochen lassen. Knödel hineinlegen. 20 Min. leise ziehen lassen (nicht kochen!).

Inzwischen die Butter in einer Pfanne vorsichtig schmelzen, Semmelbrösel dazugeben. Wenn sie etwas Farbe genommen haben, Vanillemark hinzufügen und alles goldbraun rösten. (Vorsicht brennt leicht an!)

Knödel in den gerösteten Butterbröseln wälzen und servieren. Wer mag, kann nocht etwas flüssige Butter zufügen.

Mein Tip: Dazu ein Glas frische naturbelassene Milch trinken (am besten Heumilch!)

Mit Produkten unserer Höfe: Vorspeise Feldsalat mit Rinderschinken



Feldsalat mit Rinderschinken und Höri Bülle (eingelegte Zwiebel vom Bodensee) 150 g Feldsalat
100 g Rinderschinken (z. B. Murnau-Werdenfelser vom Leitzachtaler Ziegenhof)
1 kl. Glas „Höri Bülle“ oder Perlzwiebeln
Salz,
Pfeffer aus der Mühle, Zucker, Joghurt, Zitronensaft, etwas Walnussöl

Feldsalat waschen, verlesen und trockentupfen. Aus Joghurt, etwas Zitronensaft und Walnussöl ein Dressing rühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Feldsalat mit dem Dressing vermischen, auf Portionstellern mit Perlzwiebeln oder Höri Bülle sowie einigen Scheiben Rinderschinken anrichten. Dazu geröstetes Weißbrot reichen.

Die Höri Bülle Zwiebel vom Bodensee in Quitten-Essig eingelegt gibt es im Slow Shop am Viktualienmarkt, Heiliggeisstr.4 bei Thomas Berger

Murnau – Das blaue Land



Reisetipp-Murnau

Murnau Werdenfelser Rind



Herkunft
Herkunft und Entstehung der Murnau-Werdenfelser (auch „Oberländer“ genannt) konnten bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Die Mehrzahl der Autoren, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, vermutet, dass Anpaarungen des damals noch gelben Tiroler Viehs im oberen Inntal mit dem im Ursprungsgebiet, dem Werdenfelser Land, schon vorhandenen so genannten roten Landschlag, den Grundstock dieser Rasse gebildet haben. Damalige gebietliche Zusammengehörigkeiten, auch wirtschaftliche Beziehungen zwischen dem Kloster Ettal und dem Zisterzienserstift Stams in Tirol haben diese Entwicklungen wohl beeinflusst. In späteren Zeiten sollen noch Mürztaler und Murbodner Tiere aus der Steiermark, Stiere aus dem benachbarten Lechtal, Braunvieharten, sowie mittelfränkische Ellinger eingekreuzt worden sein. Immunologische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass es sich beim Murnau-Werdenfelser um eine autochthone Rasse handelt, von der sich bis in die Gegenwart hinein noch ein kleiner reinrassiger Bestand erhalten konnte.

In der Genussgemeinschaft hält der Leitzachtaler Ziegenhof "Murnau Werdenfelser" Rinder.

 

 

Nachspeise mit Produkt unserer Höfe: Frischkäsenocken



Frischkäsenocken aus Sandbichler Frischkäse
Rezept von Marlene Hinterwinkler, Einkaufsgemeinschaft Leitzachtaler Ziegenhof München www.genussgemeinschaft.de (Marlene.Hinterwinkler@t-online.de)

400 g Frischkäse, etwas Milch
4
EL Bio-Vanilleeis
3 EL Konfitüre nach Wahl
Honig nach Geschmack
Gehackte Walnusskerne

400 g Frischkäse mit der Gabel o.ä. zerdrücken und mit etwas Milch (am Besten Murnau-Werdenfelser Milch vom Leitzachtaler Ziegenhof) glatt rühren. 4 EL Bio-Vanilleeis darunterheben und alles mit 2 -3 EL Konfitüre nach Wahl verrühren.
Nocken formen und auf Tellern anrichten. Je 1 TL Honig in Fäden darüberträufeln und mit gehackten Walnüssen bestreuen.
Tipp: Schön sieht es aus, wenn man die Frischkäsemenge teilt und mit zwei verschiedenfarbigen Konfitüren (etwa Kürbis/Quitte/Boskop oder Zwetschge/Erdbeere) verrührt.

Netzwerk Urbane Gärten München - Eine Fundgrube für Pflanzen- und Gartenfreunde



Netzwerk Urbane Gärten München

Die Initiative von fünf Stiftungen in München bringt gemeinsam das Thema “Mehr Gärten in der Stadt” voran. Die Kooperation arbeitet seit 2011 zusammen und hat nach einer Evaluation der Gärten in München eine Homepage aufgesetzt. Die Bürgerstiftung München koordiniert die “Urbanen Gärten München”. Mehr Infos zur Bürgerstiftung auf Wikipedia und der Webseite Bürgerstiftung München.

Bis April 2014 war Ella von der Haide mit der Betreuung des Projekts beauftragt, seit Mai 2014 betreut Britta-Marei Lanzenberger das Projekt.

http://urbane-gaerten-muenchen.de/

Passau – (S)lower Bavaria – Tipps von unseren Slow Food Freunden



Wir empfehlen zur Übernachtung den Biohof Hausberghof in Egglham. Im wunderschön renovierten Hof mit Brotzeitstation und vielen Ausflugsmöglichkeiten im schönen Rottal und natürlich auch nach Passau.
Biohof Hausberg – Anton Dapont, Haag 10, 84385 Egglham, Telefon: 08543 – 637 0030
http://www.biohof-hausberg.de/

Passau

Auf diverse Kleinigkeiten und zum Aufwärmen bei: Frau Dunschn
Eine junge, ganz wundervolle Örtlichkeit versteckt in der FuZo mit ausschließlich hausgemachten Speisen, Schwerpunkt: vegetarisch-vegan, (www.fraudunschn.de und www.kleinstadtgross.de), Parken in der Shell-Eichberger-Garage, 80 m.
Danach zur Bäckerei Wagner, Ruderting (Begrüßung durch einen der Inhaber, Historie / Philosophie / Gesamtkonzept / Fakten / Zukunft, Betriebsführung mit Erläuterungen zu Rohstoffbezug und Handwerk,
Zum Abendessen in’s ‚Scharfrichter‘, ca. ab 18:00
Es soll sich nun nach einigen etwas ver(w)irrten Versuchen, die vom Hochwasser 2013 weggespült wurden, nun zu einem ‚richtigen‘ Wirthaus gefunden haben, ungekünstelt, weniger stylish und vor allem mit bodenständiger Küche incl. Zutaten aus der Region und Österreich. Und wieder zu moderaten Preisen . Parken in Parken in der Römergarage, 50 m.

Aus dem Slow Food Genusführer Deutschland 2017/18:
Gut essen und schlafen!
Goldenes Schiff, Unterer Sand 8, 94032 Passau
Telefon: 0851 /34407
http://www.goldenesschiff.de/

Permakultur



Unsere Slow Food Kollegin, Heike Winkler, die Betreiberin von "Heikes Koch BLOG"
hat einen Vortrag an der TU München zum Thema "Permakultur" besucht und berichtet
hier dazu. Lesenswert. Vielen Dank Heike.

https://heikeskochblog.wordpress.com/2016/12/16/permakultur-die-natur-als-vorbild/

http://www.einfachgutessen.de/

Pinzgauer Rind



Pinzgauer Rind

Priental (Oberbayern Chiemgau) Kräuter Urlaube und Ausflüge



 

Kontakt: https://www.wildpflanzenexperte.de/inez-rattan/

Kräuterwanderungen an verschiedenen Orten.

Gemeinsam entdecken wir die wilden Pflanzen am Wegesrand oder auf der Wiese. Welche davon sind Heilpflanze oder Lebensmittel? Ist der Löwenzahn giftig, Heilpflanze oder Lebensmittel ? Warum ißt man die Wurzel besser im Herbst und was macht sie für den Diabetiker interessant. Warum kann man den Hollunderbütensirup im Hugo genießen, obwohl die Beeren eigentlich giftig sind… Sie erfahren viel Interesantes, Amüsantes und Wissenswertes rund um die wild wachsenden Pflanzen. Die 3 Stunden sind schnell vorbei und machen Lust auf eigenes Ernten und Verarbeiten der wilden Pflanzen
Eignet sich pro Gruppe bis ca. 20 Personen. Es können parallel auch mehrere Gruppen geführt werden.

Dauer ca. 3 Std.
Kosten: abhängig von Dauer, Ort und Anzahl der Personen

Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte unter ir@priental-kraeuter.de oder unter 0151 11973108 und teilen mir Ihre Wünsche und Vorstellungen mit. Ich mache ihnen dann gerne ein Angebot.

Quark – Gries – Auflauf



Quark – Gries – Auflauf Rezept für Für 4 Personen 80 Gramm Butter – am Besten die Butter von Familie Haase!!!!
Leitzachtaler Ziegenhof , auf dieser Seite unter “Betriebe” eingetragen.
Zu erhalten über die Einkaufsgemeinschaften, auch auf der Seite eingetragaen.

100 Gramm Vollrohr-Zucker

4 Eier – getrennt – am Besten die Eier von Familie Friedinger!!!
ebenfalls ein Betrieb unserer Gemeinschaft.

500 Gramm Quark (ich nehme vollfett vom Assenhausner Hof oder Andechser)

60 Gramm Gries und ½ Päckchen Backpulver

Saft einer halben Bio-Zitrone

Etwas frisches Vanille Mark aus der Schote, von Madavanilla

1-2 Bio- Äpfel oder Birnen geschält und fein hobeln oder aufschneiden + mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden

Nach Geschmack und Lust und Laune: Rosinen

Butter, Zucker und Eidotter schaumig rühren
Quark drunterheben
Zitronsensaft Gries und Backpulver drunterheben

Eischnee ganz sanft drunterheben

Gehobelte Äpfel und/oder Birnen untermengen

Mandelblätter oben drüber und

Ab ins Rohr 170 Grad oben/unten ca. 35-45 Minuten je nach Ofen.

Schmeckt auch kalt sehr fein!!!

Reise-Tipp: Insel Lesbos



Die Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. ist Mitglied bei "Platanenblatt" e.V., einem
solidarischen Landwirtschaftsprojekt auf der Insel Lesbos.

Wir beziehen das Demeter zertifizierte feine Olivenöl aus EINEM Hain und eigener Ölmühle in unseren privat organisierten Einkaufsgemeinschaften. Siehe dazu den Eintrag in der Rubrik "Einkaufsgemeinschaften/Platanenblatt".

https://www.platanenblatt.de/

Weil wir die Insel, ihre Menschen und kleinen Betriebe, wie den Olivenbauern Prokopis aus Überzeugung unterstützen wollen, richten wir hier diese kleine Rubrik ein, um auch den Individualtourismus auf der Insel nicht untergehen zu lassen.

Hier ein kleines Reisebüro auf der Insel, das aus Ortskenntnis viele gute Tipps in jeder Richtung anbieten kann, die einen interessanten Urlaub auf dieser schönen Insel gelingen lassen.

DiSa-Travel
Sabine Wolff
81300 Vrisa, Lesvos

disa-travel@web.de
www.disa-travel.com

0049 1728022147
0030 6986637872

Flyer mit weiteren Info's:

DiSa-Travel-Brochure

 

 

 

Rezepte vom Terra Madre Tag in der Münchner Volkshochschule am 8.12.2013



Rezepte Terra Madre Tag 08.12.2013 MVHS Pasing

 

1. Zur Begrüßung Getränk:


„Spritzig ES“ vom Weingut Egon Schäffer, aus Escherndorf, Franken
Slow Food Unterstützer, http://www.weingutegonschaeffer.de/
Apfelsaft von Freisinger Streuobstwiesen (erhältlich bei Markus Hahnel oder Marlenes Einkaufsgemeinschaft).

Isartaler Lachsforelle im Kräuterpfannkuchen mit Meerrettich

Für ca. 25-30 Personen:

1 Kg ger. Lachsforelle (gebeizt)
3 Becher süße Sahne
1 Stange Meerrettich
500 Gramm Mehl, 550
1 Liter Milch 3,5%
10 Eier
Butter
2 Bund glatte Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Crepeteig zubereiten und die zerlassene Butter unterrühren.
Crepe backen und auf Teller legen.

Den Lachs leicht mit dem Sahnemeerrettich bestreichen und dann in die Pfannkuchen einrollen und kalt stellen.

Vor dem Servieren in Portionen aufschneiden.

 

2. Suppe

Kürbis-Rote Bete Suppe mit Birnensaft und Curry
Rezept von Marlene

Rezept für 3 Portionen:

2 Schalotten
Kl. Stück Ingwer
150 Gramm rote Bete roh
500 g gerüsteter Hokaido Kürbis (zur Hälfte geschält)
Rapsöl
2 TL Kurkumapulver (von Sonnentor)
Ursalz
200 ml Birnensaft von Perger
0,8 l – 1,0 l Gemüsebrühe , selbst gemacht
Karls Ajurveda warmes Currypulver
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kleingewürfelte Schalotten in Rapsöl anschwitzen
2Tl Kurkumapulver drüber und verrühren
kleingewürfelte Rote Bete dazu
feingewürfelten Ingwer (klitzekleinfein)
kleingewürfelte Kürbiswürfel
mit dem Birnensaft aufgießen
leicht schmurgeln lassen
Brühe aufgießen
und ca. 20-30 Minuten kochen
mit Salz und Curry würzen
je nachdem wie dick man die Suppe haben möchte noch mal mit
Brühe aufgießen
mit dem Pürierstab eine cremige Suppe zaubern!

Ein Zweigerl glatte Petersilie oben drauf und servieren!

 

3. Vogerlsalat mit Werdenfelser Feta und Birnen


Rezept von Stefan Becker, Privatkoch und Slow Food Unterstützer www.stefankocht.de, Tel.: 089 – 44 71 85 53

Rezept für 4 Portionen
100 Gramm Feldsalat
100 Gramm Murnau Werdenfelser (Kuh) – feta vom Leitzachtaler Ziegenhof
erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft oder direkt am Hof in Fischbachau
2 Birnen (aromatisch nicht zu weich, nicht zu fest)
3 EL Ölivenöl
1 EL Birnen Balsam Essig (Gölles)
etwas Dijon Senf – Salz – Pfeffer
evtl. etwas Honig
(Bioland Imkerei, www.bergundbluete.de, Kristin Mansmann, Lage: Nymphenburger Schlosspark! Ihre Bienen sind u.a. auch auf der Bucher Alm in Fischbachau, den Honig gibt es bei Marlene in der Einkaufsgemeinschaft, oder direkt bei der Imkerin und auch am Leitzachtaler Ziegenhof)
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Feldsalat – waschen, putzen, schleudern
Birnen vierteln, Kernhaus entfernen in dünne Scheiben schneiden
Aus Olivenöl, Birnen Balsam Essig, Senf, Salz Pfeffer eine Vinaigrette herstellen.
evtl. mit etwas Honig abschmecken.
Birnenscheiben rundum auf Tellerrand anrichten
Dressing unter den Vogerlsalat heben und in der Mittäte des Tellers anrichten
Kleine Stückchen oder Brösel von Murnau Werdenfelser Feta aufstreuen
Einen Hauch Birnen Balsam Essig über die Birnenscheiben sprühen.
Dazu etwas Weißbrot servieren vom Slow Food Unterstützer:

„Backkunst in Grünwald“ Bio-Bäckerei BrotZeit.
Bodenschneidstr. 1/Ecke-Laufzorner Strasse
82031 Grünwald, Tel.: 089 – 69 80 44 38
geöffnet: Mo,Di,Do,Fr: 7-18 Uhr,
Mi 7-14 Uhr,
Sa 7-13 Uhr, So 8-11 Uhr

 

4. Hauptgericht

Saftgulasch vom Rind – Rezept von Stefan Becker

Rezept für 4-5 Portionen

1 KG Wadschinken
500 Gr. Zwiebel
4-5 EL kaltgepresstes Rapsöl
3-4 EL Paprikapulver edelsüß (Tarpa)
1 Tl Paprikapulver rosenscharf (Tarpa)
1 Rote Paprika
etwas Essigwasser
1/2 Flasche Rotwein
ca. 0,75L Rinderbrühe bzw. Kalbsfond
1 EL Tomatenmark
Salz
Kümmel gemahlen
Majoran
unbehandelte Zitrone (Schale)
eine Knoblauchzehe

evtl. etwas eiskalte Mehlbutter

Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden
Zwiebel schälen, fein schneiden. Paprika fein würfeln
Knoblauch schälen – Stinkwurz entfernen, sehr fein schneiden

Öl erhitzen – Zwiebel darin langsam braun rösten
Paprikapulver einrühren sofort mit Essigwasser ablöschen
Paprikawürfel zugeben
Brühe zugießen 20 Minuten dünsten
Alles sehr fein pürieren

Fleisch und Tomatenmark in den Gulaschansatz geben
Mäßig salzen (Fleisch nicht anbraten!!!)

Kümmel, Knoblauch, Zitronenschale und Majoran einrühren
Mit Rotwein aufgießen.

Im Backrohr bei 180 – 200 Grad C 3 – 4 Stunden dünsten bis Fleisch weich ist.

Bei Bedarf eiskalte Mehlbutter einrühren um die Soße zu binden

Probieren und abschmecken nicht vergessen!!!

Beilagen zum Hauptgericht:

Glasierte Bundmöhren

Rezept für 3-5 Personen (je nach Größe der Möhren und des Bundes)

1 Bund Möhren

Salz/Pfeffer, etwas Butter

2-3 Prisen Vollrohrzucker oder etwas Honig
(Honig von der Bioland Imkerei Berg & Blüte, München

Möhren schälen und waschen
Etwas vom Grün oben stehen lassen
Möhren in Salzwasser bissfest garen,
dann in eiskaltem Wassser sofort abkühlen.

Möhren in Topf oder Pfanne mit etwas Flüssigkeit sanft erwärmen
(nicht braten!).
Butter und etwas Honig oder Vollrohrzurcker dazugeben – abschmecken
Mit Salz/Pfeffer – schön angerichtet servieren.

Perl- Einkorn-Risotto mit Gemüse
(Perleinkorn vom Demeter Hof Fam. Apfelbeck, Otzing bei Plattling, erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft)

Rezept für 4-5 Portionen

300 Gramm Perleinkorn
2 feingewürfelte Schalotten
1 kleines Stück feingewürfelten Sellerie
½ Stange feingeschnittenen Lauch (nur das Weiße und Hellgrüne)
Etwa 1 Liter Gemüsebrühe
Rapsöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Das Perleinkorn trocken anrösten bei nicht zu hoher Hitze bis es
duftet und leicht knistert
etwas Rapsöl zugeben, verrühren
nach und nach das kleingeschnittene Gemüse zugeben
nach und nach mit Brühe aufgießen
und bei mittlerer Hitze gar kochen
bis es schön sämig geworden ist
mit Salz und Pfeffer abschmecken

 

5. Vegetarisches Haupt-Gericht


Perlemmer-Spätzle mit Pilzsosse

Vegetarische Rezepte von der „Vegie-Kathrin“, Mitglied der Einkaufsgemeinschaft Marlene

Rezept für 2-3 Portionen

Spätzle:
200 g Emmermehl (Fam. Apfelbeck)
4 Eier (je nach Größe)
etwas warmes Wasser/Milch nach Bedarf
Salz, Muskat

Schwammerl-Sauce:
1 handvoll Champions
2 handvoll Austernpilze
1 EL Gemüsepaste (alternativ: gekörnte Brühe oder Gemüsefond)
200 ml Wasser
200 ml Sahne
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Petersilie nach Geschmack
Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Eier und Mehl so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig sollte zähflüssig, aber nicht zu fest sein. Ggf. noch etwas Wasser oder Milch zugeben. Mit Salz und Muskat abschmecken.

Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Herd so weit zurück schalten, dass das Wasser nur noch simmert. Den Spätzleteig entweder in das Wasser schaben oder durch die Spätzlepresse drücken. Warten, bis die Spätzle im heißen Wasser hochsteigen, noch ca. 1-2 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und kalt abschrecken. So lange fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Pilze nach Bedarf putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und portionsweise anbraten, so dass nicht zu viele Pilze in der Pfanne sind. Die angebratenen Pilze zur Seite stellen. Knoblauch und Zwiebel anbraten, Pilze wieder dazu geben. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Etwas einköcheln lassen, anschließend Sahne dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Petersilie hacken und vor dem Servieren unter die Schwammerl heben oder über das fertige Gericht streuen.

 

6. Dessert

I Apfelkücherl

Rezept für 6 Portionen:

2 Eier
150 g Mehl
1 Prise Salz
ca. ¼ l Milch
4 Äpfel (säuerlich)
Eine Zitrone
Zimt/Zucker

Butterschmalz oder Öl

Eier trennen
Mehl mit Eigelb Salz und Milch verrühren (15 min ruhen lassen)
Äpfel mit Ausstecher entkernen und schälen
In etwa 1cm dicke Scheiben schneiden mit Zitronensaft beträufeln

Eiweiße steif schlagen – vorsichtig unter den Teig heben

Backofen auf 60 Grad vorheizen

Jeweils 3 bis 4 Apfelscheiben durch den Teig ziehen
und bei mittlerer Temperatur hellbraun im Schmalz/Öl ausbacken,

Apfelkücherl im Backofen warmhalten

Mit Zimt und Zucker servieren.

 

6. Dessert

II Lebkuchenparfait

Rezept für 6 Portionen

2 Eier (Löfflerhof Farchach, Friedinger, erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft)
1 Eigelb
40 g Vollrohrzucker
1 TL echter Vanillezucker
0,3 L Schlagrahm

50 gr. Lebkuchen ohne Glasur evtl. etwas Lebkuchengewürz

Eier, Eigelb, Zucker und Vanillezucker verrühren
Mischung über Wasserdampf schaumig schlagen.
Anschließend in kaltem Wasserbad kalt schlagen.

Schlagrahm schlagen (nicht zu steif)

Eiermasse und geschlagenen Rahm mischen

Lebkuchen zerkleinern und unterheben.

Masse in gekühlte Form fühlen, abdecken – tiefkühlen (8 Stunden)

Im Kühlschrank „leicht antauen lassen“ – stürzen,
in Scheiben schneiden und servieren.

 

7. Mitmach Koch-Aktion mit Stefan Becker

Orangen – Fenchelsalat 4 Portionen

2 große saftige Orangen
1 Saftorangen
1 kleine Fenchelknolle
2 milde kleine weiße Zwiebeln
1-2 Zweige frischer Rosmarin
1 EL Weißweinessig
4 EL bestes Olivenöl
Salz/Pfeffer

Orangen schälen, die weiße Haut entfernen.
Kerne entfernen – Orangen in dicke Scheiben schneiden.
Auf Platte oder Teller ausbreiten.

Fenchel putzen und in kleine Würfelchen schneiden
Fenchelgrün für Garnierung aufbewahren.

Saftorange auspressen und mit 1 EL Weißweinessig und
4 EL Olivenöl verquirlen. Rosmarin feinhacken und 1 TL davon
untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fein geschnitten Zwiebelringe auf den Orangen verteilen.
Fenchelwürfelchen unter Marinade heben und auf den
Orangenscheiben verteilen – Pfeffer grob darüber mahlen.

Rinderschmorbraten – Klassisch wunderbar!!!



Klassischer Rinderschmorbraten Vorbemerkung: Das Gelingen dieses Rezepts hängt von der Qualität des Ausgangsproduktes ab. Kaufen Sie gut abgehangenes (mindestens 14 Tage) Rindfleisch von einem Metzger Ihres Vertrauens, am besten von einem, der noch selbst schlachtet und Auskunft geben kann über Herkunft und Aufzucht des Rindes. Am besten ist Fleisch von der Dicken Schulter oder aus der Blume (Rose), das sog. „Pfaffenstück“ oder „Bürgermeisterstück“. Es sollte von kleinen Fettäderchen durchzogen sein, die es während des Schmorens saftig halten.

Das folgende Rezept eignet sich im Prinzip für jede Art von Schmorbraten, sei es vom Rind, vom Kalb, vom Wild (Hirsch, Reh) oder Lamm – ibs die Schulter. Unterschiede bestehen vor allem in den Garzeiten. Für helles Fleisch (Kalb, Lamm) nimmt man bei der Marinade am besten Weißwein, dunkles Fleisch sollte in einem kräftigen, nicht zu säurehaltigen Rotwein gebeizt werden. Das Marinieren kann von 24 Stunden bis zu mehreren Tagen gehen (selbst 1 Woche schadet nicht, sofern alles kühl steht).

Zubereitung:

Für einen klassischen Rinderschmorbraten benötigen Sie:

Für 6 Personen: 1,5 kg Rindfleisch aus der dicken Schulter oder Blume, 250 g geräucherter durchwachsener Bauchspeck (Wammerl) in groben Würfeln, 2 Gelbe Rüben, 1 faustgroßes Stück Knollensellerie, 1 Petersilienwurzel, das Weiße und Hellgrüne von einer mittleren Stange Lauch, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 5 Pimentkörner, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 10 g getrocknete Steinpilze, 1 Bund frischen Thymian, bis zu 1 l kräftigen Rotwein

Zum Schmoren: einige breite Scheiben fetten geräucherten Speck, Tomatenmark, etwas Kartoffelmehl zum Bestäuben, ½ l Rinderbrühe, Schmalz oder Pflanzenfett (hoch erhitzbar).

Fleisch abspülen und trockentupfen. In ein enges Gefäß legen. Das Gemüse grob würfeln, die Zwiebeln und Knoblauchzehen pellen und grob zerschneiden. Gemüse, gewürfeltes Wammerl und Gewürze über das Fleisch geben, mit frischem Thymian bedecken und mit Rotwein auffüllen, bis alles knapp bedeckt ist. An einem kühlen Ort durchziehen lassen. Gelegentlich das Fleisch wenden.

Fleisch aus der Marinade nehmen und trockentupfen. Gemüse durchseihen, gut abtropfen lassen, Marinade auffangen. Fleisch von allen Seiten im heißen Fett anbraten, dabei kräftig pfeffern und salzen. Herausnehmen und warm stellen. Das Gemüse samt Gewürzen in das heiße Fett geben und anbraten. 1-2 EL Tomatenmark dazu geben und anrösten. Mit Kartoffelmehl bestäuben und mit der Hälfte des Rotweins ablöschen. Einkochen lassen, bis der Rotwein fast verdampft ist. Mit dem restlichen Rotwein und der Rinderbrühe auffüllen.

Einen Bräter (möglichst aus Gusseisen) mit Speckscheiben auslegen. Die Hälfte des Schmorgemüses hineingeben, das Fleisch darauf setzen (es sollte den Schmortopf fast ausfüllen), mit dem restlichen Gemisch aus Gemüse, Wein und Brühe umgießen und mit den restlichen großen Speckscheiben abdecken. Zugedeckt ca. 90 min. bei 180-200 °C im Ofen schmoren, nach ca. 30 min. die Temperatur auf 150 °C zurück. Hin und wieder mit der Flüssigkeit begießen.

Die Garprobe machen: Das Fleisch muss auf Druck noch etwas nachgeben. Herausnehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen.

Das Gemüse samt Schmorsaft durch ein Spitzsieb geben und gut ausdrücken. Den Schmorsaft entfetten, ggf. mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark, Aceto Balsamico, Senf und Cognac abschmecken und noch etwas einkochen lassen. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Beilagen: Selleriepüree, Rosenkohl, Wirsing, Gelbe Rüben, Schwarzwurzeln, Salzkartoffeln.

Variation (auch für Singles oder Paare, denen 1 ganzer Schmorbraten zu viel ist): Nehmen Sie statt einem ganzen Stück Schmorbraten pro Person 1 Rinderbäckchen (à ca. 200-250 g) oder Kalbsbäckchen. Die Garzeit beträgt etwa 45 Minuten bei 150 °C.

Für Saucenfans : Bereiten Sie das Gericht mit großen Ochsenschwanzstücken zu, am Ende der Garzeit das Fleisch vom Knorpel lösen, ggf. kleinschneiden und in der Sauce erwärmen. Beilage: Bandnudeln.

Nach dem gleichen Prinzip kann man auch Fonds zubereiten.
Hierfür Fleischknochen und Kalbsknochen sowie ½ Kalbsfuß (in Scheiben geschnitten) anrösten, Gemüse zugeben, mit Rotwein ablöschen mit Wasser auffüllen und etwa 2 Std. sanft köcheln lassen. Durchseihen und um mindestens 1/3 einkochen lassen. Durch die Kalbsknochen geliert der Fond im kalten Zustand und man erhält eine „Glace“. Abgefüllt in Eiswürfelbeutel und tiefgefroren, hat man so immer eine Saucengrundlage zur Hand, aus der man schnell eine Sauce zaubern kann. Auch zur Saucenverbesserung geeignet.

Experimentieren Sie ruhig ein wenig. Bei Schmorbraten kann nicht viel schief gehen, vor allem, wenn die Gartemperatur bei ca. 150 °C liegt. Dann braucht das Gericht natürlich ein wenig länger.

Risotto mit Maronen und Blauschimmelkäse



Zutaten:

1 Zwiebel, geputzt und in feine Würfel geschnitten
1 konfierter Knoblauch
200 g Risottoreis
200 g gegarte Maronen, gehackt
100 g Blauschimmelkäse
750 ml Brühe
20 g Butter
Walnüsse
Olivenöl
ggf. Salz, Pfeffer, Muskat

zum Abschmecken

 

Zubereitung:

Brühe in einem Topf aufwärmen.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch dazu geben und zerdrücken. Zwiebelwürfel mit andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, Risottoreis und einen Großteil der Maronen hinzufügen und anschwitzen. So viel Brühe zugießen, bis der Reis bedeckt ist.

Nun heißt es rühren, bis die Brühe aufgesogen ist. Wieder Brühe zugießen, weiterrühen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis angenehm bissfest ist und keine Brühe mehr aufnimmt (ggf. öfter probieren).

Blauschimmelkäse grob würfeln und in das Risotto einrühren. Schmelzen lassen. Nun den Topf vom Herd ziehen, ca. 20 g Butter einrühren und 2-3 Minuten ziehen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Auf Teller anrichten und mit den restlichen Maronen und ein paar Walnüssen bestreuen.

 

Rohmilch



Die Vorteile der Rohmilch
Rohmilch enthält viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung, sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind. Rohmilch enthält außerdem das gesamte Spektrum der Aminosäuren sowie Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, und andere Nährstoffe, die durch die Pasteurisierung weitgehend oder komplett zerstört werden.
Rohmilch enthält lebende Enzyme, die für die Verdauung der Nahrung notwendig sind. Weiterhin enthält sie Substanzen, die helfen, Arthritis, Cholesterin und Arterienverhärtung zu bekämpfen.
Eine Studie, die im The Internet Journal of Asthma, Allergy and Immunology veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Rohmilch das Risiko für Kinder, an allergiebedingten Erkrankungen zu leiden, um bis zu 40% reduziert.
Statistiken zeigen, dass Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, an Allergien zu erkranken. In einer Studie der University of London wurde Kindern 2 Gläser Rohmilch pro Woche verabreicht. Das Auftreten von Heuschnupfen wurde dadurch um 10%, und das von Hautausschlägen um 38% reduziert.
Viele Menschen haben durch den Genuss von Rohmilch signifikante Verbesserungen ihrer Gesundheit, wie reinere Haut, bessere Verdauung, verbesserte Atemwegsfunktion, gestärktes Immunsystem und verminderte Allergien festgestellt.
 
Was passiert beim Pasteurisieren
Viele Menschen behaupten, dass bei der kurzzeitigen Erhitzung von Milch auf 60 - 90°C, gefolgt von einer schnellen Abkühlung, die Nährstoffe in der Milch zerstört werden. Durch die Pasteurisierung wird Laktase, ein Enzym, das bei der Verdauung des Milchzuckers hilft, aufgespalten. Deshalb können Laktose intolerante Menschen Rohmilch trinken, aber keine pasteurisierte Milch.
Durch die Pasteurisierung wird auch Calcium für den Körper schwerer absorbierbar.
Zentrum der Gesundheit
(Auszug aus:„Das Zentrum der Gesundheit“ ist eine Plattform zum Thema alternative Gesundheit im deutschsprachigen Internet; aktualisiert 3.8.2016)
 
Im OEKOM Verlag ist dazu ein sehr empfehlenswertes Buch erschienen: OEKOM Verlag
Titel: Milch - vom Mythos zur Massenware, Andrea Fink-Keßler
 
Bezugsquellen:
Rohmilch kann man am Leitzachtaler Ziegenhof in Fischbachau (Kuh- und Ziegenmilch)
sowie beim Assenhausner- und Löfflerhof in Farchach/Berg am Starnberger See erhalten.
Siehe dazu die Rubriken "Einkaufsgemeinschaften" auf dieser Seite mit den Hofportraits.
 
Quellenangabe und weiterführende Links
Slow Food Deutschland Seite :
Slow Food: Die Vorteile der Rohmilch
Slow Food: Rohmilch Initiative
Weitere Quellen:
Uni München - Forschung Rohmmilch
Milchland Bayern: Seite 19 Rohmilch
MENSCH MACHT MILCH
 
 

 

Rohmilch Butter



Butter ist nicht gleich Butter

Einer der wesentlichen Pioniere der Ernährungsforscher war Dr. Weston Price, der ab 1920 über ein Jahrzehnt lang wirklich gesunde Völker auf der ganzen Welt besuchte und eingehend studierte. Er fand heraus, dass Rohmilchbutter von grasfressenden Tieren eine Schlüsselrolle für die Gesundheit vieler dieser Völker spielte.
Dr. Price isolierte in Rohmilchbutter den X-Faktor, einen Enzymkomplex, der besonders starke regenerative Wirkungen auf das Gehirn und die Nervenzellen hat. Er gab oft schwerkranken Patienten, die z.T. bereits im Hospiz untergebracht waren, viele Male am Tag einen Löffel Rohmilchbutter in den Mund und viele der Patienten genasen vollständig.
Meiner Beobachtung nach ist Rohmilchbutter ideal geeignet, um den Körper effektiv zu hydrieren – Wasser trinken ist zwar wichtig, reicht aber allein nicht dafür aus, dass die Zellen auch gut mit Wasser versorgt werden. Rohmilchbutter hat diesbezüglich hervorragende Wirkungen. Sie wirkt harmonisierend auf das Nervensystem und ist das beste natürliche Mittel, um Schwermetalle und fettlösliche Gifte auf sanfte Art aus dem Körper zu leiten. Rohmilchbutter von grasfressenden Tieren enthält übrigens auch Omega-3-Fettsäuren und zwar in dem Mengenverhältnis zu den bislang unterschätzten gesättigten Fettsäuren, wie wir es in menschlicher Muttermilch vorfinden. Viele sind anfangs skeptisch, wenn Sie Rohmilchbutter probieren, doch annähernd alle bleiben dabei, Rohmilchbutter regelmäßig zu essen, wenn sie einmal die wunderbare Wirkung erfahren haben.
Quellenangabe: Leitzachtaler Ziegenhof, Fischbachau (Homepage)

Bezugsquelle über die Münchner Einkaufsgemeinschaft der Genussgemeinschaft:

 https://www.ziegenhof-leitzachtal.de

Slow Food Schweiz Rohmilchbutter

Herstellungsprozess Vergleich Butter/Magarine
Hier klicken:   Butter-Margarine Entstehung

 

 

Rohmilch-Käse Herstellung



Fabrikationstafel Käseherstellung

http://www.toelzer-kasladen.de/ Freundlicheweise von Susanne Hofmann, Tölzer Kasladen, München
zur Vergügung gestellt.

Sauerkrautspätzle mit Emmermehl



Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Emmermehl
100 ml warmes Wasser
2 Eier
Rapsöl
Sauerkraut (ca. 200 g)
Salz, Muskat, Kümmel Zubereitung: Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Wasser und Eier mit dem Handrührgerät unterrühren. Aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden. So lange rühren, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig darf nicht zu flüssig sondern muss zäh sein.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salzen. Hitze zurückschalten, dass das Kochwasser nur noch siedet. Ich habe für die Spätzle einen Spätzlehobel. Man kann die Spätzle aber natürlich auch schaben oder mit einer Spätzlepresse durchdrücken.

Etwas Teig auf den Spätzlehobel geben und in das Wasser hobeln. Die Spätzle ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Noch ca. 1 Minute weiter köcheln. Dann mit der Schaumkelle abschöpfen. In einem Sieb abtropfen lassen.

So mit dem ganzen Teig verfahren.

Wassertopf vom Herd nehmen, dafür eine Pfanne aufstellen. Rapsöl erhitzen. Die Spätzle hineingeben und anbraten. Ca. 200 g Sauerkraut unter die Spätzle mischen. Mit (gemahlenem) Kümmel, etwas Salz und Muskat abschmecken.

Auf einen Teller geben und heiß servieren.

Wer mag, kann Petersilie oder/und würzigen Käse über die Krautspätzle geben.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2012/11/krautspatzle-mit-besonderem-mehl.html

Sauerteigbrot mit Emmer und Dinkel



Sauerteig:
100 g Sauerteig
300 g Emmermehl
200 g lauwarmes Wasser Hauptteig:
200 g Emmermehl
150 g Vollkorn-Dinkelmehl
2 TL Salz
150 ml lauwarmes Wasser
3 EL 6-Korn-Flocken, Alternativ: Haferflocken
Sonnenblumenkerne und 6-
Korn-Flocken als “Deko”

Zubereitung:

Für den Sauerteig alle Zutaten verrühren und über Nacht bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Am Backtag den Sauerteig mit den Hauptteig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und ca. 5 Minuten kneten lassen. Ggf. etwas Mehl oder etwas Wasser zugeben.

Den Teig ca. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen. Anschließend aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in Sonnenblumenkernen und den Getreideflocken wälzen. In ein gut bemehltes Gärkörbchen setzen und weitere 1,5 – 2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 250° auf Ober-/Unterhitze vorheizen. Wasser in eine feuerfeste Form geben und mit aufheizen. Das Brot auf das Backblech stürzen und in den Ofen schieben. Ca. 15 Minuten mit Dampf backen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen und weitere 30 Minuten backen. Das Brot vorsichtig vom Backblech nehmen und auf die Rückseite des Brotes klopfen. Wenn sich das Brot hohl anhört, ist es fertig.

Sommergemüse



Zutaten:

1 kg bunte Paprika
3 Zucchini
700 ml passierte Tomaten
1 Gemüsezwiebel
1 rote Zwiebel
1 EL getrockneter Rosmarin
1 EL getrockneter Thymian
4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Backofen auf 150 ° einschalten. Twist-Off Gläser ohne Deckel hineinstellen um die Gläser zu sterilisieren. Ca. 10 – 15 Minuten im Ofen lassen, danach herausnehmen und zur Seite stellen. Die Deckel in kochendem Wasser ca. 5 Minuten sterilisieren.

Das Gemüse putzen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Paprika dazugeben und anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Anschließend die Zucchini in der Pfanne anschwitzen.

In einen anderen Topf die passierten Tomaten erhitzen und aufkochen. Paprika und Zucchini in die Tomatensauce geben. Rosmarin und Thymian unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Ceyenne-Pfeffer abschmecken.

Die Sauce in die sterilisierten Gläser füllen und gut verschließen. Anschließend die Gläser auf die Fettpfanne stellen oder in eine Auflaufform. Die Gläser dürfen sich nicht berühren. Soviel warmes Wasser auffüllen, dass die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen.

Die Backofen-Temperatur auf 180° erhöhen und die Fettpfanne/Auflaufform in den Ofen schieben. Nun das Sommergemüse ca. 30-40 Minuten einkochen. Es sollten Bläschen aufsteigen.

Anschließend die Gläser aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2013/10/sommergemuse.html

Spitzkohlquiche mit Ziegenfeta



Zutaten:

Mürbteig 250 g Mehl
125 g kalte Butter
2-3 EL Eiswasser Füllung 1 kg Spitzkohl, geputzt
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
100 g Ziegenfrischkäse
100 g Frischkäse
200 g Schmand
2 Eier
100 Ziegenfeta
etwas
Milch
Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen)

Zubereitung:

Für den Mürbteig Mehl in eine Schlüssel geben. Butter in Stückchen dazu geben und mir dem Mehl mischen. Dazu zwischen den Händen Mehl mit Butter “wuzeln”/reiben. Wenn sich Butter und Mehl vermischt haben, 3 EL Eiswasser zugeben. Rasch zu einem Teig verarbeiten. Ggf. noch etwas Wasser zugeben.

Platt drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Spitzkohl in Streifen schneiden, waschen. Knoblauch schälen, fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten. Einen Teil des Spitzkohl mit andünsten, bis er knapp gar ist. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen. Den letzten Teil des Kohls andünsten und würzen.

Frischkäse, Schmand, Eier, Salz, Pfeffer mit etwas Milch glattrühren.

Backofen auf 180° vorheizen.

Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, aus”woigeln” und in die Backform geben. Mit der Gabel ein paar Mal einstechen. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte auf das Backpapier geben und so ca. 15 Min. blind backen.

Anschließend den Boden aus dem Ofen nehmen, Spitzkohl auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Guss darüber geben. Feta in Stückchen schneiden auf der Quiche verteilen.

Ca. 1 Stunde backen, bis der Guss fest ist und die Quiche goldgelb ist.

Südtirol – Sand in Taufers (Bruneck) – Käsefestival und Genuss das ganze Jahr



Hier ein besonderer Tipp von Mitgliedern der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. Südtirol: Sand in Taufers, bekannt durch sein alle zwei Jahre stattfindendes Käsefestival – mit und ohne Käsefestival eine Reise wert.
Hier der Bericht von Bea und Uwe:

suedtirol-sand-in-taufers-kaesefestival

Viel Spaß und richten sie schöne Grüße aus von uns.

Südtirol/ Oberer Vinschgau – Reise zu Biobetrieben: Bäcker, Hofkäse, Ölmühle, Gemüseanbau, Obstverarbeitung, Schafzucht uvm.



Diese Reise wird laufend ergänzt durch neue Betriebe. Wer nähere Infos darüberhinaus haben möchte, wende sich gerne an Marlene.Hinterwinkler@t-online.de Wir haben alle Betriebe besucht und halten laufend Kontakt.

Die nächste Gruppenreise der Genussgemeinschaft Städter und Bauern findet vom 2.7. - 6.7.2017 statt.

Vinschgau-Reise_Stand 02-17

Südtirol/Trentino – Kleinod am Berg und Bio-Winzer im Tal



Der “Fichtenhof” im kleinen Gfrill – oberhalb von Salurn – ist auf einer gut ausgebauten Straße 11 km lang von Salurn aus zu erreichen.

http://www.fichtenhof.it/de/index.php

Die feine Küche, die wunderbare Lage, die Ursprünglichkeit ohne neumodische Wellness, sondern den Gemüsegarten, den nahen Wald, die schönen Wanderwege – z.B. zur Hornalm in guten zwei Stunden – die Lage am E5, der europäische Wanderweg geht hier vorbei - machen dieses Kleinod zu einer Adresse für Menschen, die Wert auf handwerklich hergestellte Lebensmittel und einen Familienbetrieb mit langjähriger Tradition legen.

Anbei eine nähere Beschreibung mit Tipp ins Tal. Viel Spaß und richtet der Ingrid viele Grüße von der Genussgemeinschaft aus München aus. 

Reise-Tipp_Südtirol-Trentino

Turopolje Schwein



Turopolje Schwein

ULTIMATIV das BESTE HONIGEIS



Rezept von Tanja und Martin :
(Martin ist bei Kristin Mansmann, “Imkerei Berg & Blüte München” in einem Imker-Kurs) und hat eine neue Liebe entdeckt : die Bienen!
Tanja und Martin sind in der AG Genussgemeinschaft Städter und Bauern und Mitglied des Kartoffelkombinats München und Beide excellente Köche!!!

Honigeis
4 Eigelb mit
200 g Waldhonig (lecker: der Waldhonig aus Dietramszell von Kristin; kräftiger Honig sollte es sein) in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schlagen, bis die Masse sehr cremig wird. (10 Minuten vielleicht; wegen des vielen Honigs wird es nicht ganz so sämig.)
Schüssel in Eiswasser stellen und die Masse kaltrühren.
400 ml Sahne steif schlagen.
Eier-Honig-Masse und Sahne schön vermischen und in eine Eisschale füllen. Ins Gefrierfach stellen, bis das Eis schön durchgefroren ist.
————————————————————
und vom übriggeblienen Eiweiß gabs ein Champagner Sorbet!

Vom Aussterben bedrohte Tierrassen: "Krapfengut"



Hier geht's im Link zum "Krapfengut" in Innerwald:

Krapfengut Innerwald

Die Tiere auf den Fotos sind auf der Homepage des Betriebes genau beschrieben.
Fotorechte für alle Bilder: Krapfengut, Florian Wiedmann.

Aus nur 40 Wildtierarten züchtete der Mensch über die Jahrtausende eine unglaubliche Vielfalt von mehr als 5.000 Rassen, wobei jedes Tier den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst war.

Seit ca. 60 Jahren verschwindet diese Vielfalt durch die Konzentration auf ein paar wenige Hochleistungszüchtungen immer schneller. Der Rückgang der Rassenvielfalt beschränkt sich nicht nur auf einzelne Länder, sondern ist ein globales Problem. Meist haben sich die Zuchtkonzerne diese Hochleistungsrassen patentrechtlich schützen lassen, sodass eine eigene Nachzucht rein rechtlich oder sogar genetisch gar nicht möglich ist.

Um dieses Verschwinden aufzuhalten und zugleich ein wichtiges Kulturgut zu sichern, haben wir uns den alten Nutztierrassen verschrieben und arbeiten mit einigen Erhaltungsvereinen und Züchtern eng zusammen.

 

 

Waldviertel Österreich: Reise zu GEA und zu Sonnentor



Diese Reise wurde von unserem Mitglied Stefan Barbariano im Frühjar 2016 durchgeführt. Wir danken für den schönen Bericht, die vielen Links und Tipps.

Waldviertel-Reise April 2016 StB

Wurzelgemüse neu gekocht



Wurzelgemüse können unseren winterlichen Speiseplan auf vielfältige Weise bereichern – und das ohne langweilig zu werden. So stellen wir heute zwei ungewöhnliche Rezepte vor, in denen Wurzeln und Knollen einmal ganz anders zubereitet werden:

Wurzelgemüse in Tempurateig und Flammkuchen mit Wurzelgemüse.

Diese und weitere Rezepte unter:

Garten des Lebens / Rezepte

Zicklein im Ofen – eine weitere Version



Hier der Bericht vom Zicklein. Wir haben das Fleisch mit Olivenöl und Zitronensaft eingerieben und bei 220 Grad für 20 Minuten im Ofen angebraten. Dann haben wir kleine Kartoffeln und geviertelte Zwiebeln dazugegeben und mit Weißwein und Kalbsfond angegossen und für weitere 70 Minuten bei 170 Grad im Ofen gelassen. Eine halbe Stunde vor Schluss haben wir das Fleisch gewendet und halbierte Tomaten, Thymian, Rosmarin und Salbei dazugegeben.

Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen (Bild leider unscharf) und war sehr lecker.

Rezept von Oliver, Mitglied in der Genussgemeinschaft Städter und Bauern!

Zicklein mit Safran und Honig



Zicklein Fleisch vom Leitzachtaler Ziegenhof in Fischbachau:
Saisonal erhältlich in der Regel zwischen Ostern und Ende Juni.
Der Hof ist auf dieser Internetseite unter der Rubrik “Betriebe” eingetragen. Zicklein Fleisch sollte unbedingt früh genug vorbestellt werden. Näheres dazu auch unter der Rubrik “Einkaufsgemeinschaften Glockenbach”-.

Nun aber das Rezept von Tanja und Martin, die uns das hier zur Verfügung stellen.

Tanja und Martina hatten 1/4 Zicklein, vorderes Teil:

Zickleinfleisch (Vorderbein und ein Stück vom Rücken) salzen, schön rundum anbraten und in den Bräter legen.
Für die Soße 3-4 Zwiebeln und ein paar Knoblauchzehen fein hacken, in Olivenöl andünsten. Mit einer Mischung aus:
Safranpulver (0,1 g) Paprikapulver edelsüß, 1 Lorbeerblatt, frisch gemahlener Pfeffer und ein paar Rosmarinnadeln verrühren.
0,5 l Weißwein oder Brühe (hier: Müller-Thurgau vom Weingut Egon Schäffer in Escherndorf und Brühe) angießen, ein paar Minuten köcheln lassen.
Inzwischen ein paar Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu dem Zicklein in den Bräter geben. Möglichst Drumherum, nicht drauf. Die Soße dazugießen und das Ganze bei 160 Grad Umluft ca. 1 Stunde ohne Deckel in den Ofen stellen. Ggf. Flüssigkeit nachgießen .

5 EL Honig (hier Waldhonig aus Dietramszell von Kristin Mansmann) leicht erwärmen und mit 5 EL Weißweinessig verrühren. Nach 1 Stunde Garzeit auf das Zicklein gießen. Weitere 15 – 20 Minuten im Ofen garen.
Als Beilage: Auberginenscheiben, mehliert und in Olivenöl gebraten.

 

Zicklein vom Leitzachtaler Ziegenhof geschmort im Backrohr



Ich hatte ein 1/4 Zicklein vorne.
Das arme Tier war wirklich sehr sehr klein und hatte viele Knochen. Ich hatte die Stücke 24h mit einer Mischung aus italienischen getrockneten Kräutern in Lesbos Olivenöl eingerieben und im Kühlschrank ruhen lassen.

Beim Gedanken an insgesamt 5 Esser wurde mir die Menge immer schwindender und so taute ich noch 2 Lammkotletts vom Biohof Lenz auf, die sich dann zum Zicklein gesellten.

Ein besonders rippiges Stück (+Bauchlappen) hatte ich mit einem Lorbeerblatt und mit Gemüse zusammen ausgekocht und somit eine kräftige Brühe zum Aufgießen.

3 Schalottenzwiebeln, ein paar zerdrückte Knoblauchzehen mit Schale, Urkarotten in dünne Streifen, so wanderte das Ganze dann bei 150 Grad für 3 Stunden ins Rohr.

Dazu gabs die letzten Linda Kartoffeln vom Biohof Lenz, eine kleine Vorspeise und hinterher Zitroneneis mit Hamburger Rumtopffrüchten.

Unser griechischer Freund Janis konnte trotzdem noch eine gute Portion L’amour rouge und Bianco vertilgen.
Der Rest wurde ohne Käse satt.

Zweinutzungshuhn



Zweinutzungshuhn bedeutet, dass man die männlichen sowie die weiblichen Tiere des gleichen Schlupfes grosszieht, jeweils zu dem, was sie geschlechtsbezogen am Besten können. Die Hennen legen Eier und die Gockel setzen mehr Fleisch an Brust und Schenkeln an.  

Da Zweinutzungshaltung besonders arbeitsaufwändig ist, fallen die Tierbestände kleiner aus als es üblich ist.

In der Genussgemeinschaft hält der Chiemgauhof Locking männliche Tiere und der Billesberger Hof in Moosinning die weiblichen Tiere der "Les Bleues" Rasse.

http://zweinutzungshuhn.de/ 

Das Öko-Ei



Bei Eiern ist Öko nicht nur eine Frage der Boden- oder Freilandhaltung.
Es geht auch darum, dass die Tiere genügend Platz und Auslauf haben, dass sie hochwertiges Bio-Futter bekommen und garantiert keine Zusatzstoffe oder Antibiotika.

Das Ei ist wohl das variantenreichste Grundnahrungsmittel, aus dem sich vom Spiegelei bis zum raffinierten Dessert die tollsten Gerichte zaubern lassen.
Es lässt sich kochen, pochieren, füllen, frittieren, einlegen und ist das A und das O für Kuchen und Gebäck.

Ob eine Henne weiße, braune oder sogar grüne Eier legt, liegt nicht am Futter, sondern an den Genen. Hennen mit roten Ohrlappen gelten als robuster – und das erklärt u. a., warum der Marktanteil brauner Eier mit Abstand am höchsten ist.

Die Farbe des Dotters dagegen bestimmt das Futter, Gelb steht für Mais und Grünfutter, Rottöne signalisieren, dass das Huhn Paprika, Krustentiere oder im schlechtesten Fall billige Farbstoffe gefressen hat.

Öko-Eier sind gesund, der Körper kann ihr Eiweiß direkt in eigenes Protein umwandeln. Daneben enthalten sie viel Vitamin A.

Die frischesten Eier bekommen Sie direkt beim Erzeuger.

Eier müssen reifen, ab 3 Tage nach dem Legedatum haben sie ihr volles Aroma entfaltet und lassen sich am besten verarbeiten.

Bewahren Sie Eier nach dem Kauf grundsätzlich im Kühlschrank auf.

Quellenangabe: Ökoland Bayern

Rohmilch



Die Vorteile der Rohmilch
Rohmilch enthält viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung, sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind. Rohmilch enthält außerdem das gesamte Spektrum der Aminosäuren sowie Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, und andere Nährstoffe, die durch die Pasteurisierung weitgehend oder komplett zerstört werden.
Rohmilch enthält lebende Enzyme, die für die Verdauung der Nahrung notwendig sind. Weiterhin enthält sie Substanzen, die helfen, Arthritis, Cholesterin und Arterienverhärtung zu bekämpfen.
Eine Studie, die im The Internet Journal of Asthma, Allergy and Immunology veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Rohmilch das Risiko für Kinder, an allergiebedingten Erkrankungen zu leiden, um bis zu 40% reduziert.
Statistiken zeigen, dass Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, an Allergien zu erkranken. In einer Studie der University of London wurde Kindern 2 Gläser Rohmilch pro Woche verabreicht. Das Auftreten von Heuschnupfen wurde dadurch um 10%, und das von Hautausschlägen um 38% reduziert.
Viele Menschen haben durch den Genuss von Rohmilch signifikante Verbesserungen ihrer Gesundheit, wie reinere Haut, bessere Verdauung, verbesserte Atemwegsfunktion, gestärktes Immunsystem und verminderte Allergien festgestellt.
 
Was passiert beim Pasteurisieren
Viele Menschen behaupten, dass bei der kurzzeitigen Erhitzung von Milch auf 60 - 90°C, gefolgt von einer schnellen Abkühlung, die Nährstoffe in der Milch zerstört werden. Durch die Pasteurisierung wird Laktase, ein Enzym, das bei der Verdauung des Milchzuckers hilft, aufgespalten. Deshalb können Laktose intolerante Menschen Rohmilch trinken, aber keine pasteurisierte Milch.
Durch die Pasteurisierung wird auch Calcium für den Körper schwerer absorbierbar.
Zentrum der Gesundheit
(Auszug aus:„Das Zentrum der Gesundheit“ ist eine Plattform zum Thema alternative Gesundheit im deutschsprachigen Internet; aktualisiert 3.8.2016)
 
Im OEKOM Verlag ist dazu ein sehr empfehlenswertes Buch erschienen: OEKOM Verlag
Titel: Milch - vom Mythos zur Massenware, Andrea Fink-Keßler
 
Bezugsquellen:
Rohmilch kann man am Leitzachtaler Ziegenhof in Fischbachau (Kuh- und Ziegenmilch)
sowie beim Assenhausner- und Löfflerhof in Farchach/Berg am Starnberger See erhalten.
Siehe dazu die Rubriken "Einkaufsgemeinschaften" auf dieser Seite mit den Hofportraits.
 
Quellenangabe und weiterführende Links
Slow Food Deutschland Seite :
Slow Food: Die Vorteile der Rohmilch
Slow Food: Rohmilch Initiative
Weitere Quellen:
Uni München - Forschung Rohmmilch
Milchland Bayern: Seite 19 Rohmilch
MENSCH MACHT MILCH
 
 

 

Rohmilch Butter



Butter ist nicht gleich Butter

Einer der wesentlichen Pioniere der Ernährungsforscher war Dr. Weston Price, der ab 1920 über ein Jahrzehnt lang wirklich gesunde Völker auf der ganzen Welt besuchte und eingehend studierte. Er fand heraus, dass Rohmilchbutter von grasfressenden Tieren eine Schlüsselrolle für die Gesundheit vieler dieser Völker spielte.
Dr. Price isolierte in Rohmilchbutter den X-Faktor, einen Enzymkomplex, der besonders starke regenerative Wirkungen auf das Gehirn und die Nervenzellen hat. Er gab oft schwerkranken Patienten, die z.T. bereits im Hospiz untergebracht waren, viele Male am Tag einen Löffel Rohmilchbutter in den Mund und viele der Patienten genasen vollständig.
Meiner Beobachtung nach ist Rohmilchbutter ideal geeignet, um den Körper effektiv zu hydrieren – Wasser trinken ist zwar wichtig, reicht aber allein nicht dafür aus, dass die Zellen auch gut mit Wasser versorgt werden. Rohmilchbutter hat diesbezüglich hervorragende Wirkungen. Sie wirkt harmonisierend auf das Nervensystem und ist das beste natürliche Mittel, um Schwermetalle und fettlösliche Gifte auf sanfte Art aus dem Körper zu leiten. Rohmilchbutter von grasfressenden Tieren enthält übrigens auch Omega-3-Fettsäuren und zwar in dem Mengenverhältnis zu den bislang unterschätzten gesättigten Fettsäuren, wie wir es in menschlicher Muttermilch vorfinden. Viele sind anfangs skeptisch, wenn Sie Rohmilchbutter probieren, doch annähernd alle bleiben dabei, Rohmilchbutter regelmäßig zu essen, wenn sie einmal die wunderbare Wirkung erfahren haben.
Quellenangabe: Leitzachtaler Ziegenhof, Fischbachau (Homepage)

Bezugsquelle über die Münchner Einkaufsgemeinschaft der Genussgemeinschaft:

 https://www.ziegenhof-leitzachtal.de

Slow Food Schweiz Rohmilchbutter

Herstellungsprozess Vergleich Butter/Magarine
Hier klicken:   Butter-Margarine Entstehung

 

 

Rohmilch-Käse Herstellung



Fabrikationstafel Käseherstellung

http://www.toelzer-kasladen.de/ Freundlicheweise von Susanne Hofmann, Tölzer Kasladen, München
zur Vergügung gestellt.

Alpines Steinschaf - Arche Passagier



Essen was man retten will - das Alpine Steinschaft wird u.a. beim Biohof Hausberg in

Niederbayern gehalten.

www.slowfood.de/biokulturelle_vielfalt/die_arche_passagiere/alpines_steinschaf/

biohofhausberghof-2017

Bienen



 

Menschen haben zu Honigbienen ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite erlebt die Imkerei in den Städten ein regelrechten Boom. Imkern in angesagt und jeder Jungimker wird nur so mit Glückwünschen zu seinem neuen Hobby überschüttet. Auf der anderen Seite verändern wir die Lebensbedingungen dieser faszinierenden Tiere so, dass es ein Überleben für sie immer schwieriger wird. Das gilt nicht nur für die Honigbienen, sondern generell für alle Wildbienenarten.

Dabei ist die Biene das drittwichtigste Nutztier. Unser Speiseplan sähe erheblich ärmer aus, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Viele Blumenarten sind von der Bestäubung sehr spezialisierten Wildbienenarten abhängig. Vielen Wiesen würden die bunten Tupfer fehlen, gabe es die faszinieren Insekten nicht mehr.

In Deutschland werden verschiedene Bienenrassen (Carnica, Buckfast) durch Imker gehalten. Alle diese Bienenrassen sind Zuchtformen. Die einheimische Bienen, die dunkle Biene, gibt es nicht mehr. Sie wurde durch uns Menschen ausgerottet. Wildlebende Honigbienenvölker sucht man in ganz Mitteleuropa vergebens. Die Honigbiene kann nur noch mit Hilfe des Menschens überleben. Doch faszinierend die Bienen immer mehr Menschen, denn ein Bienenvolk ist nicht nur die Summe seiner Einzelwesen. Die Arbeitsbienen, Drohnen und die Königin bilden mit dem von ihnen geschaffenen Wachswerk einen eigenständigen Organismus, der in seinen Fähigkeiten und Eigenschaften als Ganzes betrachtet einem Wirbeltier in den Reaktionen und Verhalten nicht unähnlich ist. Diese Gesamtheit wird auch als Bien bezeichnet. Unter optimalen Bedingungen ist eine herausragende Eigenschaft des Bien seine Unsterblichkeit. Zwar leben die Einzelwesen wie die Arbeitsbienen zwischen sechs Wochen und sechs Monaten, die Drohnen einen Sommer und die Königin drei bis fünf Jahre, doch als Organismus reproduziert er sich immer aufs Neue. Die Arbeitsbienen und neue Königinnen entwickeln sich aus von der Königin gelegten befruchteten Eiern, die Drohnen aus unbefruchteten Eiern. Sie durchlaufen ein Madenstadium, verpuppen sich – Schmetterlingen vergleichbar – und schlüpfen als fertige Biene.

Ohne gleich zum Imker zu werden, können auch Sie auch etwas für die Bienen tun:

  • Kaufen sie regional, saisonal und bio ein.
  • Lassen Sie Gehölze stehen. Gerade Haselnuss und Weiden sind wichtige Pollenquellen im zeitigen Frühjahr. Sorgen Sie dafür, dass immer etwas in ihrem Garten blüht, gerade viele Kräuter und viele Blumen aus dem Bauerngarten sind ideale Bienenpflanzen.
  • Hinterfragen Sie den Einsatz chemischen Mittel in ihrem Garten
  • und zu guter Letzt: Kaufen sie regionalen Honig. So tun sie etwas für ihre Imker in der Region Weitere Informationen zu Bienen in Stadt und Land finden Sie hier: 
  • http://www.hobos.de/
  • http://www.muenchen.deutschland-summt.de/die-initiative-muenchen.html
  • https://www.mellifera.de/
  • http://stadtimker.de/ueber-uns/

Garten des Lebens - Saatgut und Vielfalt



Garten des Lebens will Impulse geben für ein Erleben und Leben im Kreislauf mit der Natur.

http://www.garten-des-lebens.de/

Vorträge und Seminare, BLOG Beiträge zu Gemüse und Pflanzen, Saatgutkatalog.

Murnau Werdenfelser Rind



Herkunft
Herkunft und Entstehung der Murnau-Werdenfelser (auch „Oberländer“ genannt) konnten bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Die Mehrzahl der Autoren, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, vermutet, dass Anpaarungen des damals noch gelben Tiroler Viehs im oberen Inntal mit dem im Ursprungsgebiet, dem Werdenfelser Land, schon vorhandenen so genannten roten Landschlag, den Grundstock dieser Rasse gebildet haben. Damalige gebietliche Zusammengehörigkeiten, auch wirtschaftliche Beziehungen zwischen dem Kloster Ettal und dem Zisterzienserstift Stams in Tirol haben diese Entwicklungen wohl beeinflusst. In späteren Zeiten sollen noch Mürztaler und Murbodner Tiere aus der Steiermark, Stiere aus dem benachbarten Lechtal, Braunvieharten, sowie mittelfränkische Ellinger eingekreuzt worden sein. Immunologische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass es sich beim Murnau-Werdenfelser um eine autochthone Rasse handelt, von der sich bis in die Gegenwart hinein noch ein kleiner reinrassiger Bestand erhalten konnte.

In der Genussgemeinschaft hält der Leitzachtaler Ziegenhof "Murnau Werdenfelser" Rinder.

 

 

Netzwerk Urbane Gärten München - Eine Fundgrube für Pflanzen- und Gartenfreunde



Netzwerk Urbane Gärten München

Die Initiative von fünf Stiftungen in München bringt gemeinsam das Thema “Mehr Gärten in der Stadt” voran. Die Kooperation arbeitet seit 2011 zusammen und hat nach einer Evaluation der Gärten in München eine Homepage aufgesetzt. Die Bürgerstiftung München koordiniert die “Urbanen Gärten München”. Mehr Infos zur Bürgerstiftung auf Wikipedia und der Webseite Bürgerstiftung München.

Bis April 2014 war Ella von der Haide mit der Betreuung des Projekts beauftragt, seit Mai 2014 betreut Britta-Marei Lanzenberger das Projekt.

http://urbane-gaerten-muenchen.de/

Pinzgauer Rind



Pinzgauer Rind

Turopolje Schwein



Turopolje Schwein

Vom Aussterben bedrohte Tierrassen: "Krapfengut"



Hier geht's im Link zum "Krapfengut" in Innerwald:

Krapfengut Innerwald

Die Tiere auf den Fotos sind auf der Homepage des Betriebes genau beschrieben.
Fotorechte für alle Bilder: Krapfengut, Florian Wiedmann.

Aus nur 40 Wildtierarten züchtete der Mensch über die Jahrtausende eine unglaubliche Vielfalt von mehr als 5.000 Rassen, wobei jedes Tier den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst war.

Seit ca. 60 Jahren verschwindet diese Vielfalt durch die Konzentration auf ein paar wenige Hochleistungszüchtungen immer schneller. Der Rückgang der Rassenvielfalt beschränkt sich nicht nur auf einzelne Länder, sondern ist ein globales Problem. Meist haben sich die Zuchtkonzerne diese Hochleistungsrassen patentrechtlich schützen lassen, sodass eine eigene Nachzucht rein rechtlich oder sogar genetisch gar nicht möglich ist.

Um dieses Verschwinden aufzuhalten und zugleich ein wichtiges Kulturgut zu sichern, haben wir uns den alten Nutztierrassen verschrieben und arbeiten mit einigen Erhaltungsvereinen und Züchtern eng zusammen.

 

 

Zweinutzungshuhn



Zweinutzungshuhn bedeutet, dass man die männlichen sowie die weiblichen Tiere des gleichen Schlupfes grosszieht, jeweils zu dem, was sie geschlechtsbezogen am Besten können. Die Hennen legen Eier und die Gockel setzen mehr Fleisch an Brust und Schenkeln an.  

Da Zweinutzungshaltung besonders arbeitsaufwändig ist, fallen die Tierbestände kleiner aus als es üblich ist.

In der Genussgemeinschaft hält der Chiemgauhof Locking männliche Tiere und der Billesberger Hof in Moosinning die weiblichen Tiere der "Les Bleues" Rasse.

http://zweinutzungshuhn.de/ 

ALM-LEBEN, ALM-ERLEBEN – Ein Wochenende auf der Alm und im Bergmahd



Das Innere Valsertal hat eine jahrtausendealte Geschichte. Es dürfte bereits in der Eisenzeit von rätischen Bauern als Almgebiet genützt worden sein. Seit 1942 wurden weite Teile des Tales unter Naturschutz gestellt, der Grauerlenwald am Talende wurde als Natura2000-Gebiet ausgewiesen.
Die „Schule der Alm im Valsertal“ bietet Gästen die Möglichkeit, ein Wochenende lang Einblick in das authentische Almleben zu erhalten. Unter der fachkundigen Führung der Almbäuerin und Sennerin Helga, Leiterin und „Almlehrerin“ der „Schule der Alm“, lernt man die wichtigsten Arbeiten auf der Alm und im Bergmahd kennen.
Beim Rundgang mit den Ziegen von Helgas Alm werden auch sehr tirolspezifische Besonderheiten erklärt, wie etwa Waale und Trockensteinmauern. Ein anderes alpenspezifisches Produkt sind die Holzschindeln, mit denen die Dächer der Almhütten eingedeckt worden sind.

Hier geht's zum Programm 2017:

Grundkurse und Freiwilligen Projekte

http://schulederalm.wixsite.com/schule-der-alm/mitgliedermagazin-beisswurm


 Die Höchstteilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt!
Wichtig! Wanderausrüstung – feste Bergschuhe, Wanderstöcke, Trinkflasche, Sonnen- und Regenschutz. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung!
Wir empfehlen eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ab Innsbruck bzw. ab Brenner verkehren stündlich Regionalzüge nach St. Jodok.
Weitere Informationen und Buchungen:
Tourismusverband Wipptal
Rathaus
A-6150 Steinach am Brenner
Tel. 0043-5272-6270-13
h.beermeister@wipptal.at
www.wipptal.at

Bayernreise : Kulinarische Vielfalt vom Käser zur Wurstmanufaktur und guten Wirtshäusern



Und natürlich geht es auch um Hopfengetränke. Eine bunte auch für Einheimische sehr empfehlenswerte Reise, die unsere Slow Food Kollegen aus Linz zusammengestellt haben. Vielen Dank an Philipp Braun! Vom Chiemsee, Besuch des
Anderlbauern, weiter zum Gut Sonnhausen, Hermannsdorfer Landwerkstätten, zum Lammsbräu und am Ende zum Kloster Plankstetten. Immer wird in sehr guten Gasthäusern ein kulinarischer Einkehrschwung genommen.

Auch in Teilen eine ganz besondere Empfehlung unserer österreichischen Kollegen. Viel Freude beim Entdecken.

Bayernreise

Eine besondere Reise nach Wien und Umgebung



Von Münchner Slow Food Mitgliedern und Weinexperten organisiert.

 

Genussreise-nach-Wien

Insel Lesbos – URLAUBs Tipp von Platanenblatt e.V.



Die Natur und die Böden sind weltweit die Grundlage der Landwirtschaft und müssen gesamtheitlich geschützt werden. Darum geht es in der Erweiterten Solidarischen Landwirtschaft, so wie wir sie verstehen. Auch nicht-
regionale Erzeugnisse müssen verantwortlich und nachhaltig hergestellt werden.
Das geht nur, wenn wir sie als Verbraucher in unseren bewussten Konsum einbeziehen. — Das köstliche Olivenöl aus Lesbos, das der Verein Platanenblatt e.V. ehrenamtlich in Deutschland vertreibt, ist ein Beispiel dafür. Seit diesem Jahr ist es Demeter-zertifiziert und hat auch bei uns schon viele Freunde gefunden. Darüber hinaus gibt es weitere soziale Projekte auf Lesbos, für die sich Platanenblatt einsetzt. Und wer noch nicht weiß, wo er seinen diesjährigen Urlaub sinnvollerweise verbringen soll, wird hier fündig: http://www.platanenblatt.de/2016/05/17/sommerurlaub-auf-lesbos-bitte-warum/

Murnau – Das blaue Land



Reisetipp-Murnau

Passau – (S)lower Bavaria – Tipps von unseren Slow Food Freunden



Wir empfehlen zur Übernachtung den Biohof Hausberghof in Egglham. Im wunderschön renovierten Hof mit Brotzeitstation und vielen Ausflugsmöglichkeiten im schönen Rottal und natürlich auch nach Passau.
Biohof Hausberg – Anton Dapont, Haag 10, 84385 Egglham, Telefon: 08543 – 637 0030
http://www.biohof-hausberg.de/

Passau

Auf diverse Kleinigkeiten und zum Aufwärmen bei: Frau Dunschn
Eine junge, ganz wundervolle Örtlichkeit versteckt in der FuZo mit ausschließlich hausgemachten Speisen, Schwerpunkt: vegetarisch-vegan, (www.fraudunschn.de und www.kleinstadtgross.de), Parken in der Shell-Eichberger-Garage, 80 m.
Danach zur Bäckerei Wagner, Ruderting (Begrüßung durch einen der Inhaber, Historie / Philosophie / Gesamtkonzept / Fakten / Zukunft, Betriebsführung mit Erläuterungen zu Rohstoffbezug und Handwerk,
Zum Abendessen in’s ‚Scharfrichter‘, ca. ab 18:00
Es soll sich nun nach einigen etwas ver(w)irrten Versuchen, die vom Hochwasser 2013 weggespült wurden, nun zu einem ‚richtigen‘ Wirthaus gefunden haben, ungekünstelt, weniger stylish und vor allem mit bodenständiger Küche incl. Zutaten aus der Region und Österreich. Und wieder zu moderaten Preisen . Parken in Parken in der Römergarage, 50 m.

Aus dem Slow Food Genusführer Deutschland 2017/18:
Gut essen und schlafen!
Goldenes Schiff, Unterer Sand 8, 94032 Passau
Telefon: 0851 /34407
http://www.goldenesschiff.de/

Priental (Oberbayern Chiemgau) Kräuter Urlaube und Ausflüge



 

Kontakt: https://www.wildpflanzenexperte.de/inez-rattan/

Kräuterwanderungen an verschiedenen Orten.

Gemeinsam entdecken wir die wilden Pflanzen am Wegesrand oder auf der Wiese. Welche davon sind Heilpflanze oder Lebensmittel? Ist der Löwenzahn giftig, Heilpflanze oder Lebensmittel ? Warum ißt man die Wurzel besser im Herbst und was macht sie für den Diabetiker interessant. Warum kann man den Hollunderbütensirup im Hugo genießen, obwohl die Beeren eigentlich giftig sind… Sie erfahren viel Interesantes, Amüsantes und Wissenswertes rund um die wild wachsenden Pflanzen. Die 3 Stunden sind schnell vorbei und machen Lust auf eigenes Ernten und Verarbeiten der wilden Pflanzen
Eignet sich pro Gruppe bis ca. 20 Personen. Es können parallel auch mehrere Gruppen geführt werden.

Dauer ca. 3 Std.
Kosten: abhängig von Dauer, Ort und Anzahl der Personen

Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte unter ir@priental-kraeuter.de oder unter 0151 11973108 und teilen mir Ihre Wünsche und Vorstellungen mit. Ich mache ihnen dann gerne ein Angebot.

Reise-Tipp: Insel Lesbos



Die Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. ist Mitglied bei "Platanenblatt" e.V., einem
solidarischen Landwirtschaftsprojekt auf der Insel Lesbos.

Wir beziehen das Demeter zertifizierte feine Olivenöl aus EINEM Hain und eigener Ölmühle in unseren privat organisierten Einkaufsgemeinschaften. Siehe dazu den Eintrag in der Rubrik "Einkaufsgemeinschaften/Platanenblatt".

https://www.platanenblatt.de/

Weil wir die Insel, ihre Menschen und kleinen Betriebe, wie den Olivenbauern Prokopis aus Überzeugung unterstützen wollen, richten wir hier diese kleine Rubrik ein, um auch den Individualtourismus auf der Insel nicht untergehen zu lassen.

Hier ein kleines Reisebüro auf der Insel, das aus Ortskenntnis viele gute Tipps in jeder Richtung anbieten kann, die einen interessanten Urlaub auf dieser schönen Insel gelingen lassen.

DiSa-Travel
Sabine Wolff
81300 Vrisa, Lesvos

disa-travel@web.de
www.disa-travel.com

0049 1728022147
0030 6986637872

Flyer mit weiteren Info's:

DiSa-Travel-Brochure

 

 

 

Südtirol – Sand in Taufers (Bruneck) – Käsefestival und Genuss das ganze Jahr



Hier ein besonderer Tipp von Mitgliedern der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. Südtirol: Sand in Taufers, bekannt durch sein alle zwei Jahre stattfindendes Käsefestival – mit und ohne Käsefestival eine Reise wert.
Hier der Bericht von Bea und Uwe:

suedtirol-sand-in-taufers-kaesefestival

Viel Spaß und richten sie schöne Grüße aus von uns.

Südtirol/ Oberer Vinschgau – Reise zu Biobetrieben: Bäcker, Hofkäse, Ölmühle, Gemüseanbau, Obstverarbeitung, Schafzucht uvm.



Diese Reise wird laufend ergänzt durch neue Betriebe. Wer nähere Infos darüberhinaus haben möchte, wende sich gerne an Marlene.Hinterwinkler@t-online.de Wir haben alle Betriebe besucht und halten laufend Kontakt.

Die nächste Gruppenreise der Genussgemeinschaft Städter und Bauern findet vom 2.7. - 6.7.2017 statt.

Vinschgau-Reise_Stand 02-17

Südtirol/Trentino – Kleinod am Berg und Bio-Winzer im Tal



Der “Fichtenhof” im kleinen Gfrill – oberhalb von Salurn – ist auf einer gut ausgebauten Straße 11 km lang von Salurn aus zu erreichen.

http://www.fichtenhof.it/de/index.php

Die feine Küche, die wunderbare Lage, die Ursprünglichkeit ohne neumodische Wellness, sondern den Gemüsegarten, den nahen Wald, die schönen Wanderwege – z.B. zur Hornalm in guten zwei Stunden – die Lage am E5, der europäische Wanderweg geht hier vorbei - machen dieses Kleinod zu einer Adresse für Menschen, die Wert auf handwerklich hergestellte Lebensmittel und einen Familienbetrieb mit langjähriger Tradition legen.

Anbei eine nähere Beschreibung mit Tipp ins Tal. Viel Spaß und richtet der Ingrid viele Grüße von der Genussgemeinschaft aus München aus. 

Reise-Tipp_Südtirol-Trentino

Waldviertel Österreich: Reise zu GEA und zu Sonnentor



Diese Reise wurde von unserem Mitglied Stefan Barbariano im Frühjar 2016 durchgeführt. Wir danken für den schönen Bericht, die vielen Links und Tipps.

Waldviertel-Reise April 2016 StB

Aromatischer Honigkuchen



250g Dinkelmehl (Typ550 – geht aber auch mit Vollkornmehl)
250g Honig (am besten z.B. Waldhonig)
250g Orangenmarmelade (z.B. 1 Glas Allos Frucht pur)
1 Tüte Weinsteinbackpulver
4EL Olivenöl
3EL Milch

2EL fein geschnittener Ingwer
2EL Korinthen
(Variante : 2EL gehackte Walnüsse, etwas Zimt)
1 Kastenform 25cm

1. Die Marmelade in einem Topf auf kleinster Flamme langsam wieder flüssig werden lassen. Vom Herd nehmen und den Honig einrühren, bis alles homogen ist.
2. Das Mehl in eine Schüssel geben. Die abgekühlte Mischung gründlich unterrühren, den Ingwer und die Korinthen dazugeben. Gut durchmengen.
3. Eine Kastenform reichlich mit Butter einfetten.
4. In eine kleine Tasse das Öl und die Milch geben. Das Backpulver mit einem kleinen Besen gründlich vermischen, aber Vorsicht! Dieser Vorgang soll sehr schnell geschehen, denn das Backpulver fängt seine Wirkung zu verlieren sobald es nass wird! Sofort in die Mehl-Marmelade-Honig Mischung geben und nochmals gründlich vermengen.
5. Die Kastenform mit der Masse füllen, in den Backofen bei 5,5 (Heißluftherd) ca. 1 Stunde backen.

Hält lange frisch und bleibt saftig!

Blaukrautsalat mit Perldinkel



Zutaten:

ca. 500 g Blaukraut
1 große Zwiebel
1 handvoll Walnüsse
120 g Perldinkel
2 EL Ahornsirup
3 EL Cranberry-Essig (oder anderweitiger fruchtiger Essig z. B. Apfelessig)
Olivenöl
1 EL Zucker
1 TL Salz
Thymian


Zubereitung:

Topf mit Wasser aufsetzen. Zum kochen bringen. Perldinkel in das Wasser geben und bissfest garen.

Vom Blaukraut die äußeren Blätter entfernen. Vierteln und fein hobeln oder schneiden. Im Sieb waschen, gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Salz und Zucker auf das Blaukraut streuen. Das Kraut mit den Händen durchkneten. Zur Seite stellen.

Zwiebel häuten, halbieren und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne bei halber Hitze Öl erhitzen. Die Zwiebel glasig andünsten. Ahornsirup über die Zwiebel geben. Kurz köcheln lassen. Mit Essig ablöschen. Zu dem Blaukraut geben.

Vermischen, ggf. mit etwas Salz, Essig oder Zucker abschmecken. Perldinkel unter das Blaukraut mischen. Vom Thymian die Blättchen zupfen und unterheben.

Walnüsse grob hacken, in der Pfanne ohne Öl anrösten. Kurz vor dem Servieren über den Blaukraut-Salat geben.

Wer mag, kann auch noch Feta zum Salat geben.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2013/01/blaukrautsalat-mit-perldinkel.html

Brot Backen – Sauerteig – Urgetreidebrot von Fam. Apfelbeck



Kleinweichser Urgetreidebrot Zum Brot backen im allgemeinen: Wenn ich mir schon die Mühe mache, Brot zu backen, verwende ich beste Zutaten, die auf gutem Boden d. h., dort wo auch Kräuter ihre Daseinsberechtigung haben, wachsen dürfen und dort, wo das Bodenleben – alles was da „kreucht und fleucht“ miteinander kommunizieren können, um dem Getreide, das dort gedeiht, beste Wachstumsbedingungen zu geben.
Wenn ich mit so gutem Getreide backen darf, ist die Lust, diesen edlen Prozess zu starten von besonderer Art.

1kg Mehl (Volles Korn möglichst frisch gemahlen) Dinkel, Emmer, Einkorn, Roggen
gebe ich in eine ausreichend große Schüssel (der Teig „geht“)
30g Salz (nicht raffiniertes Salz),
200g Sauerteig in einen Messbecher geben und mit kaltem Wasser (es kann auch ein Teil davon Bier oder Molke sein), auf ca.750ml im Messbecher auffüllen.
Um das Backergebnis zu garantieren ist ein viertel eines Hefewürfels von Vorteil. Den gibt man der Flüssigkeit zu und verrührt das ganze, bis alles aufgelöst ist.
Zum Mehl je nach Wunsch einen guten Esslöffel Brotgewürz geben, die Flüssigkeit über das Mehl schütten und durcharbeiten. Löst sich der Teig vom Schaber, wird das Back-Gut zugedeckt und ca. 6-8 Std. bei normaler Raumtemperatur zum „Gehen“ abgestellt.
Der Teig braucht Zeit, damit durch die Feuchtigkeit und Raumtemperatur die Mikroorganismen sich richtig entfalten und den Teig völlig erschließen können.
Der Backofen wird auf 220° vorgeheizt, der Brotteig mit nassen Händen geformt und in den heißen Ofen gelegt. Nach ca. 10 Min wird die Temperatur auf ca. 180-200° reduziert und insgesamt 1Sdt. gebacken.

Guten Appetit!

Hildegard Apfelbeck

Brot Backen – Sauerteig – vermehren von Uwe + Bea



Hoffentlich geht alles gut, das erste Mal, den vom Kurs bei Apfelbecks mitgebrachten Sauerteig vermehren, damit Brot backen und dann wieder einen Teil des Sauerteigs aufheben, um am nächsten Wochenende erneut damit backen zu können.

Damit am Sonntag Brot gebacken werden kann, muss der Sauerteig am Samstag vermehrt werden. Also habe ich aus unserem im Freilichtmuseum Glentleiten gekauften Buch „Gutes Brot“ das Rezept für den Sauerteigansatz rausgesucht. Da wir von unserem Kurs ja jeder ein Glas Sauerteig mitnehmen konnten, musste ich nur den Dritten Sauerteigansatz machen, der geht wie folgt:

Den vorhandenen Sauerteig mit 100 g Roggenvollkornmehl und 100 ml Wasser, gut hand-warm (40° C) verrühren und einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Am Sonntagmorgen als erstes ein Blick in die Schüssel mit dem Sauerteig, oh weh, hat das nicht funktioniert? Er sah immer noch so aus wie am Vortag, was kann da schiefgegangen sein? Nachmittags dann ein Aha-Erlebnis: er geht! Der Sauerteig hatte wohl etwas Zeit ge-braucht, aber dafür wurde er jetzt richtig gut.

Sauerteig nach der Vermehrung

Also konnte es jetzt ans Backen gehen, auch nach einem Rezept aus dem Buch von der Glentleiten, der schöne wie treffende Name: „Mein Brot“.

Zutaten
1 kg Roggenvollkornmehl
½ kg Weizenvollkornmehl
30 g Salz
1 Päckchen Trockenhefe
150 g Leinsamen, mit 200 ml sehr
heißem Wasser übergossen
ca. 600 ml warmes Wasser
200 g Sauerteig
2 TL zerstoßener Koriander
1 TL ganzer Kümmel

Rührschüssel mit beiden Mehlsorten

Alle Zutaten in einer Schüssel gut mit der Hand verrühren, der Teig darf ziemlich weich sein. In unserem Fall hat das Rühren unsere Küchenmaschine, eine Kenwood Major übernom-men. Bei der Wassermenge kommt es sehr auf die übrigen Zutaten an, ich musste noch ca. 200 ml dazugeben, damit der Teig die passende Konsistenz hatte.

An einem warmen, aber nicht heißen Ort 3 Stunden gehen lassen.

Fertig gekneteter Teig

Fertig gegangener Teig

Teig auf die Arbeitsplatte kippen und in zwei Stücke teilen. Nun behutsam, mit Mehl auf der Arbeitsplatte, mit den Händen zwei Laibe formen. Zügig arbeiten, sonst bleibt der Teig an den Händen kleben. Laibe mit viel Mehl bestäuben und in mit Mehl bestäubte Brotkörbe le-gen. Etwa 15 Minuten ruhen lassen (Beim nächsten Mal werde ich ihnen etwas mehr Zeit geben).

Laibe im Brotkorb

Im vorgeheizten Rohr bei hoher Anfangstemperatur (220° C) bis zur ersten Bräunung ba-cken, dann die Hitze reduzieren und bei etwa 150° C eine weitere Stunde backen.

Soweit das Originalrezept, da wir einen Lava-Brotbackstein haben, läuft es bei uns allerdings etwas anders ab. Der Brotbackstein wird in den Backofen gestellt und dieser dann mit Ober- und Unterhitze auf 250° C aufgeheizt. Ist die Temperatur erreicht, wird das Brot auf den Stein gelegt, nach ca. 15 Minuten bzw. beim Erreichen der gewünschten Bräunung, wird der Ofen abgeschaltet und das Brot backt mit der gespeicherten Hitze des Brotbacksteins in ca. 40 Minuten fertig.

Laibe vor dem Einschießen in den Ofen

Fertig gebacken auf dem Lava-Brotbackstein

Laibe auf dem Auskühlgitter

Ein Laib mittig geteilt

Nahaufnahme

Ich hoffe euch ein paar Eindrücke vermitteln zu können, es ist wirklich nicht schwer, traut euch einfach.

Noch etwas, das Brot ist richtig lecker geworden, uns schmeckt es zumindest sehr gut.

Genussgemeinschaft Städter und Bauern

Da gibt es nicht nur die tollen Zutaten sowie ebenso tolle Mitstreiter, sondern auch den Kontakt zu den Erzeugern und viele Tipps fürs gute Gelingen.

Brot im Topf



Zutaten:

500 g Mehl (Weizenmehl Type 550)
1 TL Trockenhefe
1 EL Salz
390 g Wasser

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Nun das Wasser zugeben und mit einem (Koch-)Löffel nur so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.

Nun abgedeckt ca. 12-18 Stunden gehen lassen. (Hier findet ihr einen tollen Zeitplan: Esskultur.at) Der Teig ist nun relativ flüssig und hat viele Blasen.

Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben. Teig auf die Arbeitsfläche geben und 4x nach Innen falten. Ich mache das mit der Teigkarte. Den Teig nun entweder in ein gut bemehltes Garkörbchen oder in eine gut bemehlte Schüssel geben. Alternativ kann der Teig auch auf der bemehlten Arbeitsplatte bleiben. Aber dann bekommt man den Teig nicht so gut in den heißen Topf.

Man kann den Teig auch noch eine weitere Stunde gehen lassen, aber ich warte einfach nur, bis der Ofen bereit ist.

Backofen auf höchste Temperatur einstellen (bei mir sind es 250 Grad). Topf mit Deckel auf der zweiten Schiene von unten aufheizen.

Wenn der Ofen aufgeheizt ist, den Topf aus dem Ofen nehmen! VORSICHT: HEIß!!!

Den Teig in den Topf geben, Oberfläche einschneiden. Mit geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten backen. Nun den Deckel abnehmen und ca. 10-15 Minuten weiter backen. Schaut einfach, dass das Brot schön braun wird, aber nicht verbrennt.

Topf aus dem Ofen nehmen und das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de

 

Buttermilch-Topfen-Brot



Zutaten:

Sauerteig
100 g Sauerteigansatz
100 g Weizenmehl
100 g handwarmes Wasser Hauptteig
125 g Dinkelmehl, Type 630
125 g Roggenvollkornmehl
125 g Weizenvollkornmehl
30 g Quark
250 g Buttermilch
25 g Salz
13 g
Butter, zimmerwarm

Zubereitung:

Am Vortag Sauerteigansatz mit Mehl und Wasser verrühren und bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Die verschiedenen Mehle in eine Schüssel geben mit Quark und Buttermilch entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten.

Den Teig nun ca. 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Butter und Salz zum Teig geben und ca. 5 Minuten durchkneten.

Nun abgedeckt 2 bis 2,5 Stunden gehen lassen. Teig noch mal durchkneten und bei Bedarf teilen. In ein bemehltes Gärkörbchen setzen und weitere 2 Stunden gehen lassen.

Nun den Herd auf 250° Ober-/Unterhitze aufheizen. Der Herd muss richtig heiß sein, deshalb ca. 15-30 Minuten vor dem Backen vorheizen. Den Teig auf ein Backblech geben und ca. 20 Minuten bei 250° backen. Dann Ofen auf 220° zurückschalten und 20 Minuten fertig backen.

Auf einem Backgitter auskühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2014/04/buttermilch-topfen-brot.html

Creme von Alblinsen – Rezept von Demeter



Creme von Alblinsen für 8 Personen 250 g Alblinsen, 0,5 l Wasser, 4 EL frischer geschnittener Koriander, 2 EL geriebene Mandeln, 40 ml Rapsöl, 1 Zitrone (Saft), Salz Linsen in 1/2 l Wasser, leicht gesalzen, bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen. Pürieren. Öl, Zitronensaft, Koriander und Mandeln untermixen. Creme salzen. Auf Vollkornbrot oder gern auch auf schönen frischen Brötchen servieren und mit Korianderblättern garnieren.

Ein Rezept für Jeden Tag und für alle Menschen!



Du kannst die Welt verändern mit jedem Bissen.
(Michael Pollan) Du kannst die Welt verändern mit jedem Bissen.
Du kannst dreimal täglich abstimmen.
Kauf Produkte von Firmen, die Arbeiter, Tiere und die Umwelt mit Respekt
behandeln.
Wähle Lebensmittel, die in der Saison sind.
Kauf biologische Lebensmittel.
Erkundige dich nach Herkunft und Zutaten.
Lies das Kleingedruckte auf den Etiketten.
Kauf Nahrungsmittel aus der Umgebung. Kauf auf Märkten.
Leg einen Garten an, sei er auch noch so klein.
Koch mit deiner Familie und esst zusammen.
Setz dich an deiner Schule für gesundes Essen in der Pause ein.
Erkundige dich bei Politikern nach den Sicherheitsstandards für Lebensmittel.
Wenn du betest, bitte um Speisen, die uns und den Planeten gesund erhalten.
Du kannst die Welt verändern. Jeder Biss hat Folgen.

Emmerbrot



700 g gemahlenen Emmer (400 g fein und 300g grob gemahlen)
ca. 1 l Wasser (evtl. weniger)
30 g Salz
20 g Hefe Hefe mit ganz wenig Mehl und Wasser zu kleinem Vorteig anrühren, kurz stehen lassen. Dann mit der Küchenmaschine das ‘
Mehl und das Salz dazu. Flüssigkeit vorsichtig dazu schütten bis der Teig eine gute Konsistenz hat. Dann an einem warmen Ort ca. 2-3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
Normals gut durchkneten und in eine Kastenform geben. Oder den Teig fester halten, dann kann man einen Laib formen.
Ofen auf 230° vorheizen. Auf Boden eine kleine Schale mit Wasser stellen.
Nach 30 Minuten die Hitze auf 180° reduzieren und insgesamt ca. 80-90 Minuten backen. Klopfprobe am Boden!!
Volkornbrot aus dem Mehl des Emmerkorns braucht mehr Wasser und muss länger gehen als Dinkelbrot.
Man kann auch Dinkel und Emmer mischen.

Erdbeer-Konfitüre



1 kg Erdbeeren netto
850 g Gelierzucker 1:1
Saft einer kleinen Zitrone Herstellung: Erdbeeren schnell in kaltem Wasser waschen, trocknen und Stielansatz entfernen, kleinschneiden nach gewünschter Marmeladenkonsistenz.
Beeren mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf über Nacht mazerieren lassen.
Nächster Tag: Fruchtgut einmal aufkochen, wieder abgedeckt über Nacht kühl stellen.
3. Tag: Beeren und Flüssigkeit in ein Sieb abgiessen. Sirup bei hoher Temperatur so lange kochen bis 105 Grad Celsius erreicht sind (Zuckerthermometer). Nun die Früchte hinzufügen, aufkochen lassen – immer wieder abschäumen – 4 Min. durchkochen. Die Erdbeeren sind nun gan transparent.

Prüfen ob der Geliervorgang erfolgt ist, abfüllen in vorbereitete saubere Gläser. Zuschrauben, diese 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Grüne Walnuß-Konfitüre



2,2 kg grüne Walnuß (1 kg netto)
800 g Gelierzucker 1:1
Saft einer kleinen Zitrone
2 Zimtstangen
1/2 TL Kardamom
200 g Apfelgelee Grüne Walnüsse sammeln, dabei beachten dass sie noch nicht verholzt sind!
Nüsse von der grünen Haut befreien (unbedingt Gummihandschuhe tragen weil sie sehr intensiv färben).
Nüsse in kochendem Wasser einige Minuten aufkochen, mit kaltem Wasser abschrecken und 48 Stunden in einem Eimer mit kaltem Wasser lagern.
Am 3. Tag die Nüsse trocknen und in dünne Scheiben schneiden.

In einem Topf Nüsse, den Zucker, Zitronensaft und Gewürz zum kochen bringen. Mit einem Pergamentpapier abdecken und über Nacht kühl stellen.

4. Tag: Die Mischung wieder aufkochen, mit Papier bedecken und über Nacht kühl stellen.

5. Tag: Mixtur und Apfelgelee vermischen, nochmals aufkochen, Schaum immer wieder abschöpfen ( ergibt eine klare Konsistenz) und 4 Minuten sprudelnd kochen.

Überprüfen ob die Marmelade geliert, Zimtstange entfernen und sofort in vorbereitete, saubere Gläser füllen und verschließen.

Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen damit sich ein Vakuum aufbaut.

Tipp: zu Käse, zu einer Wurstplatte.

Hauptgericht mit Produkten unserer Höfe: Perlemmer -Risotto mit Ziegenfeta



300 Gramm Perlemmer (ersatzweise Grünkern)
(Perlemmer vom Demeter Hof Apfelbeck bei Plattling,siehe www.genussgemeinschaft.de unter Betriebe) 2 feingewürfelte Schalotten
1 feingewürfelte Karotte
1 kleines Stück feingewürfelten
Sellerie
½ Stange feingeschnittenen Lauch (nur das Weiße und Hellgrüne)
100 g kleine Champignons oder Egerlinge in Scheiben
2 EL Butter zum Anschwitzen
Etwa 1 l heiße Gemüsebrühe
Kaltgepresstes Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Ca. 150 Gramm Ziegen/oder Kuh-Feta vom Leitzachtaler Ziegenhof

Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Perlemmer in einer Pfanne trocken anrösten, bis er nussig duftet.
In einem flachen Topf die Schalotten in etwas Olivenöl anschwitzen und den angerösteten Perlemmer dazugeben. Mit kochender Brühe knapp bedecken, dabei ständig rühren. Wenn die Brühe eingekocht ist, nach und nach weiter kellenweise heiße Gemüsebrühe angießen. Weiterrühren.
Nach etwa 10 Minuten Sellerie und Karotten, nach weiteren 5 Minuten den Lauch und die Champignons dazugeben. Dabei ständig weiterrühren und Brühe zugeben.
Wenn der Perlemmer weich ist (und das Gemüse noch etwas Biss hat), 2 EL Butter drunterrühren. Mit Salz abschmecken. Die Konsistenz sollte wie bei Risotto cremig sein, die Körner aber noch Biss haben.
Pro Portion etwa 1 EL gehackte grüne Kräuter (Petersilie, Schnittlauch …) drunterheben.
Risotto auf vorgewärmten Tellern verteilen, gewürfelten Ziegenfeta darüberstreuen und servieren. Ein Fläschchen mit sehr gutem Olivenöl und die Pfeffermühle zur Selbstbedienung dazu stellen.

Le Bleues Gockel : Gebraten



Gegrillter Gockel vom Chiemgauhof Locking

 

Die Füße des Gockels zusammenbinden. Auf mittlerer Schiene auf dem Rost bei 160 Grad mit Programm Grill/Umluft auf jeder Seite 45 Minuten grillen. Fettpfanne unter den Rost schieben. Pro Seite je 3x während der Grillzeit mit salziger Butter einstreichen.

Anschließend den Gockel auf den Rücken drehen. Temperatur auf 180 Grad erhöhen und weitere 20 – 30 Minuten grillen. Währenddessen ständig mit Butter einstreichen. So wird der Gockel rundherum schön knusprig.

Die Tiere am Chiemgauhof Locking haben viel Auslauf und wachsen langsam. Daher hat das Fleisch eine andere Beschaffenheit und braucht längere Garzeit.

Rezept vom Chiemgauhof Locking.

www.chiemgauhof-locking.de -  www.zweinutzungshuhn.de

Chiemgauhof Locking GbR - Fam. Florian Reiter, Locking 1, 83123 Amerang

Telefon 08075 – 914 940

Marillenknödel



Zutaten für 12 Stück: Teig: 70 g Butter, 1 Ei, Salz, 250 g Quark gut abgetropft (Topfen) – keinen Magerquark verwenden! , 70 g Mehl, 70 g Hartweizengrieß, 12 reife Marillen (Ersatzweise Aprikosen), 12 Stück Würfelzucker, etwas brauner Rum, Mark von einer Bourbon-Vanilleschote

Butterbrösel: 4 bis 5 EL Butter, 150 g Semmelbrösel, 3 EL Zucker

Zubereitung:

Die Butter schaumig rühren, dann das Ei und eine Prise Salz, zum Schluss den Topfen leicht unterrühren (Vorsicht nicht zu stark rühren!). Mehl und Grieß unterheben. Den Teig zu einer Rolle von etwa 7 cm Durchmesser formen. Der Teig soll keine Luftblasen enthalten. In Folie verpacken und 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen!

Mit dem Stiel eines Kochlöffelsl die Kerne aus den Marillen drücken. Je ein Stück Würfelzucker in die Öffnung schieben. Den Teig aus der Folie nehmen und in 1/2 cm starke Scheiben schneiden, die Marillen damit umhüllen und mit nassen Händen Knödel formen.

Wasser leicht salzen Rum und Vanilleschote zugeben – aufkochen lassen. Knödel hineinlegen. 20 Min. leise ziehen lassen (nicht kochen!).

Inzwischen die Butter in einer Pfanne vorsichtig schmelzen, Semmelbrösel dazugeben. Wenn sie etwas Farbe genommen haben, Vanillemark hinzufügen und alles goldbraun rösten. (Vorsicht brennt leicht an!)

Knödel in den gerösteten Butterbröseln wälzen und servieren. Wer mag, kann nocht etwas flüssige Butter zufügen.

Mein Tip: Dazu ein Glas frische naturbelassene Milch trinken (am besten Heumilch!)

Mit Produkten unserer Höfe: Vorspeise Feldsalat mit Rinderschinken



Feldsalat mit Rinderschinken und Höri Bülle (eingelegte Zwiebel vom Bodensee) 150 g Feldsalat
100 g Rinderschinken (z. B. Murnau-Werdenfelser vom Leitzachtaler Ziegenhof)
1 kl. Glas „Höri Bülle“ oder Perlzwiebeln
Salz,
Pfeffer aus der Mühle, Zucker, Joghurt, Zitronensaft, etwas Walnussöl

Feldsalat waschen, verlesen und trockentupfen. Aus Joghurt, etwas Zitronensaft und Walnussöl ein Dressing rühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Feldsalat mit dem Dressing vermischen, auf Portionstellern mit Perlzwiebeln oder Höri Bülle sowie einigen Scheiben Rinderschinken anrichten. Dazu geröstetes Weißbrot reichen.

Die Höri Bülle Zwiebel vom Bodensee in Quitten-Essig eingelegt gibt es im Slow Shop am Viktualienmarkt, Heiliggeisstr.4 bei Thomas Berger

Nachspeise mit Produkt unserer Höfe: Frischkäsenocken



Frischkäsenocken aus Sandbichler Frischkäse
Rezept von Marlene Hinterwinkler, Einkaufsgemeinschaft Leitzachtaler Ziegenhof München www.genussgemeinschaft.de (Marlene.Hinterwinkler@t-online.de)

400 g Frischkäse, etwas Milch
4
EL Bio-Vanilleeis
3 EL Konfitüre nach Wahl
Honig nach Geschmack
Gehackte Walnusskerne

400 g Frischkäse mit der Gabel o.ä. zerdrücken und mit etwas Milch (am Besten Murnau-Werdenfelser Milch vom Leitzachtaler Ziegenhof) glatt rühren. 4 EL Bio-Vanilleeis darunterheben und alles mit 2 -3 EL Konfitüre nach Wahl verrühren.
Nocken formen und auf Tellern anrichten. Je 1 TL Honig in Fäden darüberträufeln und mit gehackten Walnüssen bestreuen.
Tipp: Schön sieht es aus, wenn man die Frischkäsemenge teilt und mit zwei verschiedenfarbigen Konfitüren (etwa Kürbis/Quitte/Boskop oder Zwetschge/Erdbeere) verrührt.

Quark – Gries – Auflauf



Quark – Gries – Auflauf Rezept für Für 4 Personen 80 Gramm Butter – am Besten die Butter von Familie Haase!!!!
Leitzachtaler Ziegenhof , auf dieser Seite unter “Betriebe” eingetragen.
Zu erhalten über die Einkaufsgemeinschaften, auch auf der Seite eingetragaen.

100 Gramm Vollrohr-Zucker

4 Eier – getrennt – am Besten die Eier von Familie Friedinger!!!
ebenfalls ein Betrieb unserer Gemeinschaft.

500 Gramm Quark (ich nehme vollfett vom Assenhausner Hof oder Andechser)

60 Gramm Gries und ½ Päckchen Backpulver

Saft einer halben Bio-Zitrone

Etwas frisches Vanille Mark aus der Schote, von Madavanilla

1-2 Bio- Äpfel oder Birnen geschält und fein hobeln oder aufschneiden + mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden

Nach Geschmack und Lust und Laune: Rosinen

Butter, Zucker und Eidotter schaumig rühren
Quark drunterheben
Zitronsensaft Gries und Backpulver drunterheben

Eischnee ganz sanft drunterheben

Gehobelte Äpfel und/oder Birnen untermengen

Mandelblätter oben drüber und

Ab ins Rohr 170 Grad oben/unten ca. 35-45 Minuten je nach Ofen.

Schmeckt auch kalt sehr fein!!!

Rezepte vom Terra Madre Tag in der Münchner Volkshochschule am 8.12.2013



Rezepte Terra Madre Tag 08.12.2013 MVHS Pasing

 

1. Zur Begrüßung Getränk:


„Spritzig ES“ vom Weingut Egon Schäffer, aus Escherndorf, Franken
Slow Food Unterstützer, http://www.weingutegonschaeffer.de/
Apfelsaft von Freisinger Streuobstwiesen (erhältlich bei Markus Hahnel oder Marlenes Einkaufsgemeinschaft).

Isartaler Lachsforelle im Kräuterpfannkuchen mit Meerrettich

Für ca. 25-30 Personen:

1 Kg ger. Lachsforelle (gebeizt)
3 Becher süße Sahne
1 Stange Meerrettich
500 Gramm Mehl, 550
1 Liter Milch 3,5%
10 Eier
Butter
2 Bund glatte Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Crepeteig zubereiten und die zerlassene Butter unterrühren.
Crepe backen und auf Teller legen.

Den Lachs leicht mit dem Sahnemeerrettich bestreichen und dann in die Pfannkuchen einrollen und kalt stellen.

Vor dem Servieren in Portionen aufschneiden.

 

2. Suppe

Kürbis-Rote Bete Suppe mit Birnensaft und Curry
Rezept von Marlene

Rezept für 3 Portionen:

2 Schalotten
Kl. Stück Ingwer
150 Gramm rote Bete roh
500 g gerüsteter Hokaido Kürbis (zur Hälfte geschält)
Rapsöl
2 TL Kurkumapulver (von Sonnentor)
Ursalz
200 ml Birnensaft von Perger
0,8 l – 1,0 l Gemüsebrühe , selbst gemacht
Karls Ajurveda warmes Currypulver
———————————————–
kleingewürfelte Schalotten in Rapsöl anschwitzen
2Tl Kurkumapulver drüber und verrühren
kleingewürfelte Rote Bete dazu
feingewürfelten Ingwer (klitzekleinfein)
kleingewürfelte Kürbiswürfel
mit dem Birnensaft aufgießen
leicht schmurgeln lassen
Brühe aufgießen
und ca. 20-30 Minuten kochen
mit Salz und Curry würzen
je nachdem wie dick man die Suppe haben möchte noch mal mit
Brühe aufgießen
mit dem Pürierstab eine cremige Suppe zaubern!

Ein Zweigerl glatte Petersilie oben drauf und servieren!

 

3. Vogerlsalat mit Werdenfelser Feta und Birnen


Rezept von Stefan Becker, Privatkoch und Slow Food Unterstützer www.stefankocht.de, Tel.: 089 – 44 71 85 53

Rezept für 4 Portionen
100 Gramm Feldsalat
100 Gramm Murnau Werdenfelser (Kuh) – feta vom Leitzachtaler Ziegenhof
erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft oder direkt am Hof in Fischbachau
2 Birnen (aromatisch nicht zu weich, nicht zu fest)
3 EL Ölivenöl
1 EL Birnen Balsam Essig (Gölles)
etwas Dijon Senf – Salz – Pfeffer
evtl. etwas Honig
(Bioland Imkerei, www.bergundbluete.de, Kristin Mansmann, Lage: Nymphenburger Schlosspark! Ihre Bienen sind u.a. auch auf der Bucher Alm in Fischbachau, den Honig gibt es bei Marlene in der Einkaufsgemeinschaft, oder direkt bei der Imkerin und auch am Leitzachtaler Ziegenhof)
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Feldsalat – waschen, putzen, schleudern
Birnen vierteln, Kernhaus entfernen in dünne Scheiben schneiden
Aus Olivenöl, Birnen Balsam Essig, Senf, Salz Pfeffer eine Vinaigrette herstellen.
evtl. mit etwas Honig abschmecken.
Birnenscheiben rundum auf Tellerrand anrichten
Dressing unter den Vogerlsalat heben und in der Mittäte des Tellers anrichten
Kleine Stückchen oder Brösel von Murnau Werdenfelser Feta aufstreuen
Einen Hauch Birnen Balsam Essig über die Birnenscheiben sprühen.
Dazu etwas Weißbrot servieren vom Slow Food Unterstützer:

„Backkunst in Grünwald“ Bio-Bäckerei BrotZeit.
Bodenschneidstr. 1/Ecke-Laufzorner Strasse
82031 Grünwald, Tel.: 089 – 69 80 44 38
geöffnet: Mo,Di,Do,Fr: 7-18 Uhr,
Mi 7-14 Uhr,
Sa 7-13 Uhr, So 8-11 Uhr

 

4. Hauptgericht

Saftgulasch vom Rind – Rezept von Stefan Becker

Rezept für 4-5 Portionen

1 KG Wadschinken
500 Gr. Zwiebel
4-5 EL kaltgepresstes Rapsöl
3-4 EL Paprikapulver edelsüß (Tarpa)
1 Tl Paprikapulver rosenscharf (Tarpa)
1 Rote Paprika
etwas Essigwasser
1/2 Flasche Rotwein
ca. 0,75L Rinderbrühe bzw. Kalbsfond
1 EL Tomatenmark
Salz
Kümmel gemahlen
Majoran
unbehandelte Zitrone (Schale)
eine Knoblauchzehe

evtl. etwas eiskalte Mehlbutter

Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden
Zwiebel schälen, fein schneiden. Paprika fein würfeln
Knoblauch schälen – Stinkwurz entfernen, sehr fein schneiden

Öl erhitzen – Zwiebel darin langsam braun rösten
Paprikapulver einrühren sofort mit Essigwasser ablöschen
Paprikawürfel zugeben
Brühe zugießen 20 Minuten dünsten
Alles sehr fein pürieren

Fleisch und Tomatenmark in den Gulaschansatz geben
Mäßig salzen (Fleisch nicht anbraten!!!)

Kümmel, Knoblauch, Zitronenschale und Majoran einrühren
Mit Rotwein aufgießen.

Im Backrohr bei 180 – 200 Grad C 3 – 4 Stunden dünsten bis Fleisch weich ist.

Bei Bedarf eiskalte Mehlbutter einrühren um die Soße zu binden

Probieren und abschmecken nicht vergessen!!!

Beilagen zum Hauptgericht:

Glasierte Bundmöhren

Rezept für 3-5 Personen (je nach Größe der Möhren und des Bundes)

1 Bund Möhren

Salz/Pfeffer, etwas Butter

2-3 Prisen Vollrohrzucker oder etwas Honig
(Honig von der Bioland Imkerei Berg & Blüte, München

Möhren schälen und waschen
Etwas vom Grün oben stehen lassen
Möhren in Salzwasser bissfest garen,
dann in eiskaltem Wassser sofort abkühlen.

Möhren in Topf oder Pfanne mit etwas Flüssigkeit sanft erwärmen
(nicht braten!).
Butter und etwas Honig oder Vollrohrzurcker dazugeben – abschmecken
Mit Salz/Pfeffer – schön angerichtet servieren.

Perl- Einkorn-Risotto mit Gemüse
(Perleinkorn vom Demeter Hof Fam. Apfelbeck, Otzing bei Plattling, erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft)

Rezept für 4-5 Portionen

300 Gramm Perleinkorn
2 feingewürfelte Schalotten
1 kleines Stück feingewürfelten Sellerie
½ Stange feingeschnittenen Lauch (nur das Weiße und Hellgrüne)
Etwa 1 Liter Gemüsebrühe
Rapsöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Das Perleinkorn trocken anrösten bei nicht zu hoher Hitze bis es
duftet und leicht knistert
etwas Rapsöl zugeben, verrühren
nach und nach das kleingeschnittene Gemüse zugeben
nach und nach mit Brühe aufgießen
und bei mittlerer Hitze gar kochen
bis es schön sämig geworden ist
mit Salz und Pfeffer abschmecken

 

5. Vegetarisches Haupt-Gericht


Perlemmer-Spätzle mit Pilzsosse

Vegetarische Rezepte von der „Vegie-Kathrin“, Mitglied der Einkaufsgemeinschaft Marlene

Rezept für 2-3 Portionen

Spätzle:
200 g Emmermehl (Fam. Apfelbeck)
4 Eier (je nach Größe)
etwas warmes Wasser/Milch nach Bedarf
Salz, Muskat

Schwammerl-Sauce:
1 handvoll Champions
2 handvoll Austernpilze
1 EL Gemüsepaste (alternativ: gekörnte Brühe oder Gemüsefond)
200 ml Wasser
200 ml Sahne
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Petersilie nach Geschmack
Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Eier und Mehl so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig sollte zähflüssig, aber nicht zu fest sein. Ggf. noch etwas Wasser oder Milch zugeben. Mit Salz und Muskat abschmecken.

Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Herd so weit zurück schalten, dass das Wasser nur noch simmert. Den Spätzleteig entweder in das Wasser schaben oder durch die Spätzlepresse drücken. Warten, bis die Spätzle im heißen Wasser hochsteigen, noch ca. 1-2 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und kalt abschrecken. So lange fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Pilze nach Bedarf putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und portionsweise anbraten, so dass nicht zu viele Pilze in der Pfanne sind. Die angebratenen Pilze zur Seite stellen. Knoblauch und Zwiebel anbraten, Pilze wieder dazu geben. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Etwas einköcheln lassen, anschließend Sahne dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Petersilie hacken und vor dem Servieren unter die Schwammerl heben oder über das fertige Gericht streuen.

 

6. Dessert

I Apfelkücherl

Rezept für 6 Portionen:

2 Eier
150 g Mehl
1 Prise Salz
ca. ¼ l Milch
4 Äpfel (säuerlich)
Eine Zitrone
Zimt/Zucker

Butterschmalz oder Öl

Eier trennen
Mehl mit Eigelb Salz und Milch verrühren (15 min ruhen lassen)
Äpfel mit Ausstecher entkernen und schälen
In etwa 1cm dicke Scheiben schneiden mit Zitronensaft beträufeln

Eiweiße steif schlagen – vorsichtig unter den Teig heben

Backofen auf 60 Grad vorheizen

Jeweils 3 bis 4 Apfelscheiben durch den Teig ziehen
und bei mittlerer Temperatur hellbraun im Schmalz/Öl ausbacken,

Apfelkücherl im Backofen warmhalten

Mit Zimt und Zucker servieren.

 

6. Dessert

II Lebkuchenparfait

Rezept für 6 Portionen

2 Eier (Löfflerhof Farchach, Friedinger, erhältlich in Marlenes Einkaufsgemeinschaft)
1 Eigelb
40 g Vollrohrzucker
1 TL echter Vanillezucker
0,3 L Schlagrahm

50 gr. Lebkuchen ohne Glasur evtl. etwas Lebkuchengewürz

Eier, Eigelb, Zucker und Vanillezucker verrühren
Mischung über Wasserdampf schaumig schlagen.
Anschließend in kaltem Wasserbad kalt schlagen.

Schlagrahm schlagen (nicht zu steif)

Eiermasse und geschlagenen Rahm mischen

Lebkuchen zerkleinern und unterheben.

Masse in gekühlte Form fühlen, abdecken – tiefkühlen (8 Stunden)

Im Kühlschrank „leicht antauen lassen“ – stürzen,
in Scheiben schneiden und servieren.

 

7. Mitmach Koch-Aktion mit Stefan Becker

Orangen – Fenchelsalat 4 Portionen

2 große saftige Orangen
1 Saftorangen
1 kleine Fenchelknolle
2 milde kleine weiße Zwiebeln
1-2 Zweige frischer Rosmarin
1 EL Weißweinessig
4 EL bestes Olivenöl
Salz/Pfeffer

Orangen schälen, die weiße Haut entfernen.
Kerne entfernen – Orangen in dicke Scheiben schneiden.
Auf Platte oder Teller ausbreiten.

Fenchel putzen und in kleine Würfelchen schneiden
Fenchelgrün für Garnierung aufbewahren.

Saftorange auspressen und mit 1 EL Weißweinessig und
4 EL Olivenöl verquirlen. Rosmarin feinhacken und 1 TL davon
untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fein geschnitten Zwiebelringe auf den Orangen verteilen.
Fenchelwürfelchen unter Marinade heben und auf den
Orangenscheiben verteilen – Pfeffer grob darüber mahlen.

Rinderschmorbraten – Klassisch wunderbar!!!



Klassischer Rinderschmorbraten Vorbemerkung: Das Gelingen dieses Rezepts hängt von der Qualität des Ausgangsproduktes ab. Kaufen Sie gut abgehangenes (mindestens 14 Tage) Rindfleisch von einem Metzger Ihres Vertrauens, am besten von einem, der noch selbst schlachtet und Auskunft geben kann über Herkunft und Aufzucht des Rindes. Am besten ist Fleisch von der Dicken Schulter oder aus der Blume (Rose), das sog. „Pfaffenstück“ oder „Bürgermeisterstück“. Es sollte von kleinen Fettäderchen durchzogen sein, die es während des Schmorens saftig halten.

Das folgende Rezept eignet sich im Prinzip für jede Art von Schmorbraten, sei es vom Rind, vom Kalb, vom Wild (Hirsch, Reh) oder Lamm – ibs die Schulter. Unterschiede bestehen vor allem in den Garzeiten. Für helles Fleisch (Kalb, Lamm) nimmt man bei der Marinade am besten Weißwein, dunkles Fleisch sollte in einem kräftigen, nicht zu säurehaltigen Rotwein gebeizt werden. Das Marinieren kann von 24 Stunden bis zu mehreren Tagen gehen (selbst 1 Woche schadet nicht, sofern alles kühl steht).

Zubereitung:

Für einen klassischen Rinderschmorbraten benötigen Sie:

Für 6 Personen: 1,5 kg Rindfleisch aus der dicken Schulter oder Blume, 250 g geräucherter durchwachsener Bauchspeck (Wammerl) in groben Würfeln, 2 Gelbe Rüben, 1 faustgroßes Stück Knollensellerie, 1 Petersilienwurzel, das Weiße und Hellgrüne von einer mittleren Stange Lauch, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 5 Pimentkörner, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 10 g getrocknete Steinpilze, 1 Bund frischen Thymian, bis zu 1 l kräftigen Rotwein

Zum Schmoren: einige breite Scheiben fetten geräucherten Speck, Tomatenmark, etwas Kartoffelmehl zum Bestäuben, ½ l Rinderbrühe, Schmalz oder Pflanzenfett (hoch erhitzbar).

Fleisch abspülen und trockentupfen. In ein enges Gefäß legen. Das Gemüse grob würfeln, die Zwiebeln und Knoblauchzehen pellen und grob zerschneiden. Gemüse, gewürfeltes Wammerl und Gewürze über das Fleisch geben, mit frischem Thymian bedecken und mit Rotwein auffüllen, bis alles knapp bedeckt ist. An einem kühlen Ort durchziehen lassen. Gelegentlich das Fleisch wenden.

Fleisch aus der Marinade nehmen und trockentupfen. Gemüse durchseihen, gut abtropfen lassen, Marinade auffangen. Fleisch von allen Seiten im heißen Fett anbraten, dabei kräftig pfeffern und salzen. Herausnehmen und warm stellen. Das Gemüse samt Gewürzen in das heiße Fett geben und anbraten. 1-2 EL Tomatenmark dazu geben und anrösten. Mit Kartoffelmehl bestäuben und mit der Hälfte des Rotweins ablöschen. Einkochen lassen, bis der Rotwein fast verdampft ist. Mit dem restlichen Rotwein und der Rinderbrühe auffüllen.

Einen Bräter (möglichst aus Gusseisen) mit Speckscheiben auslegen. Die Hälfte des Schmorgemüses hineingeben, das Fleisch darauf setzen (es sollte den Schmortopf fast ausfüllen), mit dem restlichen Gemisch aus Gemüse, Wein und Brühe umgießen und mit den restlichen großen Speckscheiben abdecken. Zugedeckt ca. 90 min. bei 180-200 °C im Ofen schmoren, nach ca. 30 min. die Temperatur auf 150 °C zurück. Hin und wieder mit der Flüssigkeit begießen.

Die Garprobe machen: Das Fleisch muss auf Druck noch etwas nachgeben. Herausnehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen.

Das Gemüse samt Schmorsaft durch ein Spitzsieb geben und gut ausdrücken. Den Schmorsaft entfetten, ggf. mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark, Aceto Balsamico, Senf und Cognac abschmecken und noch etwas einkochen lassen. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Beilagen: Selleriepüree, Rosenkohl, Wirsing, Gelbe Rüben, Schwarzwurzeln, Salzkartoffeln.

Variation (auch für Singles oder Paare, denen 1 ganzer Schmorbraten zu viel ist): Nehmen Sie statt einem ganzen Stück Schmorbraten pro Person 1 Rinderbäckchen (à ca. 200-250 g) oder Kalbsbäckchen. Die Garzeit beträgt etwa 45 Minuten bei 150 °C.

Für Saucenfans : Bereiten Sie das Gericht mit großen Ochsenschwanzstücken zu, am Ende der Garzeit das Fleisch vom Knorpel lösen, ggf. kleinschneiden und in der Sauce erwärmen. Beilage: Bandnudeln.

Nach dem gleichen Prinzip kann man auch Fonds zubereiten.
Hierfür Fleischknochen und Kalbsknochen sowie ½ Kalbsfuß (in Scheiben geschnitten) anrösten, Gemüse zugeben, mit Rotwein ablöschen mit Wasser auffüllen und etwa 2 Std. sanft köcheln lassen. Durchseihen und um mindestens 1/3 einkochen lassen. Durch die Kalbsknochen geliert der Fond im kalten Zustand und man erhält eine „Glace“. Abgefüllt in Eiswürfelbeutel und tiefgefroren, hat man so immer eine Saucengrundlage zur Hand, aus der man schnell eine Sauce zaubern kann. Auch zur Saucenverbesserung geeignet.

Experimentieren Sie ruhig ein wenig. Bei Schmorbraten kann nicht viel schief gehen, vor allem, wenn die Gartemperatur bei ca. 150 °C liegt. Dann braucht das Gericht natürlich ein wenig länger.

Risotto mit Maronen und Blauschimmelkäse



Zutaten:

1 Zwiebel, geputzt und in feine Würfel geschnitten
1 konfierter Knoblauch
200 g Risottoreis
200 g gegarte Maronen, gehackt
100 g Blauschimmelkäse
750 ml Brühe
20 g Butter
Walnüsse
Olivenöl
ggf. Salz, Pfeffer, Muskat

zum Abschmecken

 

Zubereitung:

Brühe in einem Topf aufwärmen.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch dazu geben und zerdrücken. Zwiebelwürfel mit andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, Risottoreis und einen Großteil der Maronen hinzufügen und anschwitzen. So viel Brühe zugießen, bis der Reis bedeckt ist.

Nun heißt es rühren, bis die Brühe aufgesogen ist. Wieder Brühe zugießen, weiterrühen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis angenehm bissfest ist und keine Brühe mehr aufnimmt (ggf. öfter probieren).

Blauschimmelkäse grob würfeln und in das Risotto einrühren. Schmelzen lassen. Nun den Topf vom Herd ziehen, ca. 20 g Butter einrühren und 2-3 Minuten ziehen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Auf Teller anrichten und mit den restlichen Maronen und ein paar Walnüssen bestreuen.

 

Sauerkrautspätzle mit Emmermehl



Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Emmermehl
100 ml warmes Wasser
2 Eier
Rapsöl
Sauerkraut (ca. 200 g)
Salz, Muskat, Kümmel Zubereitung: Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Wasser und Eier mit dem Handrührgerät unterrühren. Aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden. So lange rühren, bis der Teig Blasen wirft. Der Teig darf nicht zu flüssig sondern muss zäh sein.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salzen. Hitze zurückschalten, dass das Kochwasser nur noch siedet. Ich habe für die Spätzle einen Spätzlehobel. Man kann die Spätzle aber natürlich auch schaben oder mit einer Spätzlepresse durchdrücken.

Etwas Teig auf den Spätzlehobel geben und in das Wasser hobeln. Die Spätzle ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Noch ca. 1 Minute weiter köcheln. Dann mit der Schaumkelle abschöpfen. In einem Sieb abtropfen lassen.

So mit dem ganzen Teig verfahren.

Wassertopf vom Herd nehmen, dafür eine Pfanne aufstellen. Rapsöl erhitzen. Die Spätzle hineingeben und anbraten. Ca. 200 g Sauerkraut unter die Spätzle mischen. Mit (gemahlenem) Kümmel, etwas Salz und Muskat abschmecken.

Auf einen Teller geben und heiß servieren.

Wer mag, kann Petersilie oder/und würzigen Käse über die Krautspätzle geben.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2012/11/krautspatzle-mit-besonderem-mehl.html

Sauerteigbrot mit Emmer und Dinkel



Sauerteig:
100 g Sauerteig
300 g Emmermehl
200 g lauwarmes Wasser Hauptteig:
200 g Emmermehl
150 g Vollkorn-Dinkelmehl
2 TL Salz
150 ml lauwarmes Wasser
3 EL 6-Korn-Flocken, Alternativ: Haferflocken
Sonnenblumenkerne und 6-
Korn-Flocken als “Deko”

Zubereitung:

Für den Sauerteig alle Zutaten verrühren und über Nacht bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Am Backtag den Sauerteig mit den Hauptteig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und ca. 5 Minuten kneten lassen. Ggf. etwas Mehl oder etwas Wasser zugeben.

Den Teig ca. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen. Anschließend aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in Sonnenblumenkernen und den Getreideflocken wälzen. In ein gut bemehltes Gärkörbchen setzen und weitere 1,5 – 2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 250° auf Ober-/Unterhitze vorheizen. Wasser in eine feuerfeste Form geben und mit aufheizen. Das Brot auf das Backblech stürzen und in den Ofen schieben. Ca. 15 Minuten mit Dampf backen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen und weitere 30 Minuten backen. Das Brot vorsichtig vom Backblech nehmen und auf die Rückseite des Brotes klopfen. Wenn sich das Brot hohl anhört, ist es fertig.

Sommergemüse



Zutaten:

1 kg bunte Paprika
3 Zucchini
700 ml passierte Tomaten
1 Gemüsezwiebel
1 rote Zwiebel
1 EL getrockneter Rosmarin
1 EL getrockneter Thymian
4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Backofen auf 150 ° einschalten. Twist-Off Gläser ohne Deckel hineinstellen um die Gläser zu sterilisieren. Ca. 10 – 15 Minuten im Ofen lassen, danach herausnehmen und zur Seite stellen. Die Deckel in kochendem Wasser ca. 5 Minuten sterilisieren.

Das Gemüse putzen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Paprika dazugeben und anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Anschließend die Zucchini in der Pfanne anschwitzen.

In einen anderen Topf die passierten Tomaten erhitzen und aufkochen. Paprika und Zucchini in die Tomatensauce geben. Rosmarin und Thymian unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Ceyenne-Pfeffer abschmecken.

Die Sauce in die sterilisierten Gläser füllen und gut verschließen. Anschließend die Gläser auf die Fettpfanne stellen oder in eine Auflaufform. Die Gläser dürfen sich nicht berühren. Soviel warmes Wasser auffüllen, dass die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen.

Die Backofen-Temperatur auf 180° erhöhen und die Fettpfanne/Auflaufform in den Ofen schieben. Nun das Sommergemüse ca. 30-40 Minuten einkochen. Es sollten Bläschen aufsteigen.

Anschließend die Gläser aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Quelle: http://bengelchens-chaosleben.blogspot.de/2013/10/sommergemuse.html

Spitzkohlquiche mit Ziegenfeta



Zutaten:

Mürbteig 250 g Mehl
125 g kalte Butter
2-3 EL Eiswasser Füllung 1 kg Spitzkohl, geputzt
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
100 g Ziegenfrischkäse
100 g Frischkäse
200 g Schmand
2 Eier
100 Ziegenfeta
etwas
Milch
Salz, Pfeffer, Kümmel (gemahlen)

Zubereitung:

Für den Mürbteig Mehl in eine Schlüssel geben. Butter in Stückchen dazu geben und mir dem Mehl mischen. Dazu zwischen den Händen Mehl mit Butter “wuzeln”/reiben. Wenn sich Butter und Mehl vermischt haben, 3 EL Eiswasser zugeben. Rasch zu einem Teig verarbeiten. Ggf. noch etwas Wasser zugeben.

Platt drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Spitzkohl in Streifen schneiden, waschen. Knoblauch schälen, fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten. Einen Teil des Spitzkohl mit andünsten, bis er knapp gar ist. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen. Den letzten Teil des Kohls andünsten und würzen.

Frischkäse, Schmand, Eier, Salz, Pfeffer mit etwas Milch glattrühren.

Backofen auf 180° vorheizen.

Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen, aus”woigeln” und in die Backform geben. Mit der Gabel ein paar Mal einstechen. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte auf das Backpapier geben und so ca. 15 Min. blind backen.

Anschließend den Boden aus dem Ofen nehmen, Spitzkohl auf dem vorgebackenen Teig verteilen, Guss darüber geben. Feta in Stückchen schneiden auf der Quiche verteilen.

Ca. 1 Stunde backen, bis der Guss fest ist und die Quiche goldgelb ist.

ULTIMATIV das BESTE HONIGEIS



Rezept von Tanja und Martin :
(Martin ist bei Kristin Mansmann, “Imkerei Berg & Blüte München” in einem Imker-Kurs) und hat eine neue Liebe entdeckt : die Bienen!
Tanja und Martin sind in der AG Genussgemeinschaft Städter und Bauern und Mitglied des Kartoffelkombinats München und Beide excellente Köche!!!

Honigeis
4 Eigelb mit
200 g Waldhonig (lecker: der Waldhonig aus Dietramszell von Kristin; kräftiger Honig sollte es sein) in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schlagen, bis die Masse sehr cremig wird. (10 Minuten vielleicht; wegen des vielen Honigs wird es nicht ganz so sämig.)
Schüssel in Eiswasser stellen und die Masse kaltrühren.
400 ml Sahne steif schlagen.
Eier-Honig-Masse und Sahne schön vermischen und in eine Eisschale füllen. Ins Gefrierfach stellen, bis das Eis schön durchgefroren ist.
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und vom übriggeblienen Eiweiß gabs ein Champagner Sorbet!

Wurzelgemüse neu gekocht



Wurzelgemüse können unseren winterlichen Speiseplan auf vielfältige Weise bereichern – und das ohne langweilig zu werden. So stellen wir heute zwei ungewöhnliche Rezepte vor, in denen Wurzeln und Knollen einmal ganz anders zubereitet werden:

Wurzelgemüse in Tempurateig und Flammkuchen mit Wurzelgemüse.

Diese und weitere Rezepte unter:

Garten des Lebens / Rezepte

Zicklein im Ofen – eine weitere Version



Hier der Bericht vom Zicklein. Wir haben das Fleisch mit Olivenöl und Zitronensaft eingerieben und bei 220 Grad für 20 Minuten im Ofen angebraten. Dann haben wir kleine Kartoffeln und geviertelte Zwiebeln dazugegeben und mit Weißwein und Kalbsfond angegossen und für weitere 70 Minuten bei 170 Grad im Ofen gelassen. Eine halbe Stunde vor Schluss haben wir das Fleisch gewendet und halbierte Tomaten, Thymian, Rosmarin und Salbei dazugegeben.

Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen (Bild leider unscharf) und war sehr lecker.

Rezept von Oliver, Mitglied in der Genussgemeinschaft Städter und Bauern!

Zicklein mit Safran und Honig



Zicklein Fleisch vom Leitzachtaler Ziegenhof in Fischbachau:
Saisonal erhältlich in der Regel zwischen Ostern und Ende Juni.
Der Hof ist auf dieser Internetseite unter der Rubrik “Betriebe” eingetragen. Zicklein Fleisch sollte unbedingt früh genug vorbestellt werden. Näheres dazu auch unter der Rubrik “Einkaufsgemeinschaften Glockenbach”-.

Nun aber das Rezept von Tanja und Martin, die uns das hier zur Verfügung stellen.

Tanja und Martina hatten 1/4 Zicklein, vorderes Teil:

Zickleinfleisch (Vorderbein und ein Stück vom Rücken) salzen, schön rundum anbraten und in den Bräter legen.
Für die Soße 3-4 Zwiebeln und ein paar Knoblauchzehen fein hacken, in Olivenöl andünsten. Mit einer Mischung aus:
Safranpulver (0,1 g) Paprikapulver edelsüß, 1 Lorbeerblatt, frisch gemahlener Pfeffer und ein paar Rosmarinnadeln verrühren.
0,5 l Weißwein oder Brühe (hier: Müller-Thurgau vom Weingut Egon Schäffer in Escherndorf und Brühe) angießen, ein paar Minuten köcheln lassen.
Inzwischen ein paar Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu dem Zicklein in den Bräter geben. Möglichst Drumherum, nicht drauf. Die Soße dazugießen und das Ganze bei 160 Grad Umluft ca. 1 Stunde ohne Deckel in den Ofen stellen. Ggf. Flüssigkeit nachgießen .

5 EL Honig (hier Waldhonig aus Dietramszell von Kristin Mansmann) leicht erwärmen und mit 5 EL Weißweinessig verrühren. Nach 1 Stunde Garzeit auf das Zicklein gießen. Weitere 15 – 20 Minuten im Ofen garen.
Als Beilage: Auberginenscheiben, mehliert und in Olivenöl gebraten.

 

Zicklein vom Leitzachtaler Ziegenhof geschmort im Backrohr



Ich hatte ein 1/4 Zicklein vorne.
Das arme Tier war wirklich sehr sehr klein und hatte viele Knochen. Ich hatte die Stücke 24h mit einer Mischung aus italienischen getrockneten Kräutern in Lesbos Olivenöl eingerieben und im Kühlschrank ruhen lassen.

Beim Gedanken an insgesamt 5 Esser wurde mir die Menge immer schwindender und so taute ich noch 2 Lammkotletts vom Biohof Lenz auf, die sich dann zum Zicklein gesellten.

Ein besonders rippiges Stück (+Bauchlappen) hatte ich mit einem Lorbeerblatt und mit Gemüse zusammen ausgekocht und somit eine kräftige Brühe zum Aufgießen.

3 Schalottenzwiebeln, ein paar zerdrückte Knoblauchzehen mit Schale, Urkarotten in dünne Streifen, so wanderte das Ganze dann bei 150 Grad für 3 Stunden ins Rohr.

Dazu gabs die letzten Linda Kartoffeln vom Biohof Lenz, eine kleine Vorspeise und hinterher Zitroneneis mit Hamburger Rumtopffrüchten.

Unser griechischer Freund Janis konnte trotzdem noch eine gute Portion L’amour rouge und Bianco vertilgen.
Der Rest wurde ohne Käse satt.