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17.04.17 - Bürokratie und Hemmnisse im Lebensmittelhandwerk abbauen

http://die-baecker.org/

Die Freien Bäcker e.V. haben sich über den Zustand des Handwerks, nicht nur des Bäckerhandwerks, Gedanken gemacht und ein Positionspapier erarbeitet, das hier veröffentlicht ist. Wir würden uns freuen, wenn dieses Papier eine Diskussion anstößt und Kollegen dazu bringt, sich gegen unnötige Bürokratie, Verordnungen und Gesetze zur Wehr zu setzen. Wir haben dieses Papier in Berlin bei verschiedenen Parteien positioniert, in der Hoffnung, dass ein Prozess des Handelns einsetzt.
Liebe Kollegen, werdet aktiv und sendet eure Beschwerden und Einwände an eure Lokalpolitiker oder sendet diese nach Berlin. Politik oder besser gesagt Demokratie besteht nicht nur daraus alle 4 Jahre zur Wahl zu gehen.
Auch wenn es erst mal viel erscheint: Bitte lesen, kommentieren und tätig werden!!!

Das gesamte Positionspapier findet sich hier:

Positionspapier_Bürokratische Hemmnisse im Handwerk

11.04.17 - Oster Grüße der Genussgemeinschaft

Wir wünschen all unseren Mitgliedern und Unterstützern erholsame Osterfeiertage mit viel Lebensfreude und Genuss.

Dass die Eier auf dem Foto - Fotorechte bei der Genussgemeinschaft - aus ökologischer, kleinstrukturierter Landwirtschaft stammen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Wir kennen unsere Bauern persönlich und wertschätzen die guten und gesunden Lebensmittel, die wir direkt mittels unserer privaten Einkaufsgemeinschaften beziehen.

Das "Eierbild" haben wir beim Ostermarkt am Billesberger Hof in  Moosinning, nahe Erding, aufgenommen.

Hier leben die Zweinutzungshühner im Hühnermobil und haben viel frische Luft, Auslauf und wichtig - die männlichen Küken werden nach dem Schlüpfen nicht getötet.

 

http://www.billesberger.de/

 

 

 

28.03.17 - Newsletter #1 – Frühling 2017

Liebe Freunde der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,

 

hier geht's zur Frühlingsausgabe mit vielen bunten Terminen und Themen.

Viel Spaß beim Lesen und wir freuen uns auf eure Teilnahme bei unseren Veranstaltungen.

Newsletter 1-17_Genussgemeinschaft

 

Markus Hahnel       Marlene Hinterwinkler

22.03.17 - Jetzt kommt die Olivenöl-Krise ?

Das war der Titel eines Berichts im Spiegel zum Anfang diesen Jahres. Ohne das Fragezeichen. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Olivenernten in Italien, Spanien und Griechenland katastrophal waren. Wegen des ungünstigen Wetters in 2016 – ein langer, zu kalter Frühling und ein extrem trockener Sommer – kam es zu sehr kleinen Erntemengen.
Durchschnittlich verloren die Olivenbauern 50 - 70% ihrer Ernte gegenüber dem Vorjahr. Daher wurde in der deutschen Presse bereits vor Preissteigerungen gewarnt und zur Vorratshaltung geraten. Unsere Ernte fiel gegenüber dem nicht besonders ertragreichen Jahr 2015 um satte 50% geringer aus. Wir werden daher voraussichtlich bereits gegen Mitte des Jahres komplett ausverkauft sein.

Weiterlesen im BLOG von Platanenblatt, dem solidarischen Olivenöl Projekt:

www.platanenblatt.de

07.03.17 - Olivenöl Platanenblatt – Abholtag der Ernteanteile in München am 4.3.17

Liebe Münchner Olivenöl-Community,
liebe Mitglieder der Genussgemeinschaft Städter und Bauern,
liebe Slow Food Freunde,

 

für die, die nicht dabei sein konnten, wie unsere Ernteanteile des Platanenblatt Olivenöls
am vergangenen Samstag verteilt wurden, hier ein Bericht.

Danke nochmals an Martina Merz, http://www.merzpunkt.de/, die uns dafür die
Räumlichkeiten zur Verfgügung gestellt hatte. Ich habe mich so amüsiert, wie ein
junger Italiener, der mich kurz davor kontaktiert hatte, weil ihn die Arbeit der Genuss-
gemeinschaft interessiert, vorbei kam und meinte, das sei unser "Head Quarter".

Heike Winkler hat in Ihrem BLOG gestern bereits berichtet, hier der Link zu Heikes
immer wieder sehr interessanten Beiträgen, ihr könnt euch den BLOG wie einen
News Letter bestellen. Danke liebe Heike.
https://heikeskochblog.wordpress.com/

Ich habe mir stichpunktmäßig den Vortrag von Ralf notiert. Sicher fehlt Einiges,
Nachlesen kann man über das Projekt auf https://www.platanenblatt.de/.
Wunderschöne  Bilder zeigen außerdem, wie schön die Insel ist!

Das Erntejahr 2016 war ein sehr schwieriges Jahr vom Klima her, was 50% weniger
Ertrag einbrachte, als das Jahr davor. 4000 Liter sind eine durchschnittliche Erntemenge
des Hains. Es hat in 2016 in den Sommermonaten nur an 2,5 Tagen geregnet.
Die Olivenbäume, die ihre Wurzeln bis in 6 Meter Tiefe haben, hatten dann viele
Früchte als "Sparmaßnahme" einfach vorzeitig abgeworfen.

Die Qualität ist wieder sehr gut. Der Winter war streng und intensiv wie seit Menschengedenken nicht mehr.
Viel Schnee und bittere Kälte haben die Lieferung verzögert. Bei der nur 10 Minuten entfernten
Dorfmühle, die inzwischen auch Bio-zertifiziert ist, brach das Dach unter der Last der plötzlichen Schneemenge ein.
80%  der Oliven sind grün, 20 % schwarz.

Der Hain wird nach den strengen Demeter Richtlinien mit Kompost gedüngt, (Esel) eine
eingesäte Gründüngung wird untergepflügt und die Präparate aus Heilkräutern
und mineralischen Stoffen werden in  den Boden eingearbeitet. Die Bäumen müssen immer wieder
gepflegt und entsprechend geschnitten werden. Die Bodenproben haben ein sehr
gutes Ergebnis gebracht.

Das betörend duftende Oregano, Kräuter wie Johanniskraut uvm. wachsen üppig
zwischen den Bäumen und können, wenn die Struktur und die vorgeschriebenen
Maßnahmen und Vorrichtungen installiert sind, zusätzlich angeboten werden.
Wir freuen uns schon heute auf die neuen Kräuterprodukte.
 
Zum Thema Bienen dieser nachfolgende Bericht von Ralf Randel:
Wir möchten ja schon lange Bienen im Olivenhain haben und suchen noch immer nach jemandem, der liebevoll und respektvoll mit den Bienenvölkern umgeht, dem das Wohlergehen der Bienen mindestens genauso wichtig ist wie einen großartigen, Bio-Honig zu haben. Im vergangenen Jahr hatten wir im Hain Kouppa auf Lesbos eine alte Bienen-Terrasse "gefunden" und von jahrzehntelangem Wildwuchs (think: Urwald) befreit. Die Bienen-Terrasse wurde damals schon ideal angelegt: windgeschützt und in Hanglage, mit einigen Bäumen um vor der Mittagssonne zu schützen und Ausfluggelegenheit in südlicher Richtung. Jetzt ist alles aufgeräumt und schön – felht nur noch der / die Bienenflüsterin und die Bienenvölker. Wir suchen weiter.


Ralf berichtet ebenso über die nicht vorhandenen Vertriebswege und Strukturen auf der Insel.
Pistazien und Mandeln wachsen wild, auch Obst und Keiner erntet es.
Viele Restaurants und private Haushalte haben einen eigenen Garten und die Selbst-
versorgung funktioniert dadurch bestens. Durch den sehr stark eingebrochenen Tourismus
seit der Flüchtlingskrise, sind viele Betriebe vom Ruin bedroht. Daher ist es wichtig,
den Tourismus wieder anzukurbeln.

WICHTIG: wer noch Öl bestellen will, tue dies sofort! Es kommt noch eine Lieferung
nach Hamburg, die aber voraussichtlich bis Sommer verkauft und verteilt ist.
Dann heißt es wieder warten bis Frühjahr 2018!
Ich habe 10 Kanister auf Vorrat gekauft, die wir beim Ostermarkt am Billesberger Hof
am 1.4. anbieten werden.

Kurz noch ein Reise-Tipp. Dieses Reisebüro auf der Insel, das von deutschen Betreibern
geleitet ist, haben wir über Urte und Ralf empfohlen bekommen.
http://www.disa-travel.com/
Man bietet Individualtouristen von der Unterkunft, bis zu Wander- und Sportangeboten
einen breiten Korb an Möglichkeiten an. Die Info ist auf unserer Seite unter Reise-Tipps
eingetragen. Wer selber Reiseerfahrungen aus Lesbos hat, bitte gerne an mich melden
zur Ergänzung.

Wir sind im Mai zwei Wochen auf Lesbos und werden Einiges an Informationen mitbringen,
die dann auch in der Reise-Rubrik der www.genussgemeinschaft.de landen.

Nun genießen wir das feine Öl und danken Urte und Ralf Randel für ihre Mühe!

Was wir Alle tun können: die guten Lebensmittel all unserer Bauern wertschätzen und
sinnvoll konsumieren! Danke, dass ihr dabei seid und weitersagen an Freunde!

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